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Der perfekte Kuchen zum ersten Geburtstag – Vegan, glutenfrei und ohne Zucker

15. August 2018

Der perfekte Kuchen zum ersten Geburtstag?! Lange habe ich im Internet und auf Pinterest nach einem Rezept gesucht, welches mich überzeugt. Aber leider wurde ich nicht wirklich fündig und so habe ich beschlossen, mich einfach selber an einem Kuchen zum ersten Geburtstag vom Augustbub zu versuchen. Denn, die Rezepte, die ich gefunden habe, waren meist zwar ohne industriellen Zucker, dafür aber voller Butter, Frischkäse und Co. Keine Panik, alles Lebensmittel welche ich nicht verteufle, vor allem ab einem bestimmten Altern. Nach wir vor bin ich nämlich mehr als überzeugt davon, das Babys im ersten Jahr keine Kuhmilchprodukte verzehren sollten. Warum, das habe ich euch in meinem Artikel Keine Kuhmilch im ersten Lebensjahr bereits vor einiger Zeit aufgeschrieben. Nun ist der Bub zwar ein Jahr alt und wird bestimmt in nächster Zeit hin und wieder mal etwas mit Milchprodukten bekommen, aber mit seinem ersten Geburtstag wollte ich natürlich nicht direkt „freie Fahrt für Milchprodukte“ rufen.

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Und so habe ich mich einfach durch meine Kuchen und Muffins Rezepte für (Klein-) Kinder geklickt und aus unseren drei absoluten Lieblingsrezepten den Boden für die „Torte“ kredenzt.

Als Topping habe ich mich für Blaubeeren entschieden, da sie von Natur aus recht süß sind und zudem zum absoluten Lieblingsobst vom Augustbub gehören. Hier könnt ihr natürlich auch eine andere Sorte wählen. Je nach Geschmack und Saison.

Dass der Kuchen glutenfrei ist, ist eher das Pünktchen auf dem I. Niemand von uns hat eine Unverträglichkeit, zum Glück. Dennoch finde ich es super, wenn hier viele Gerichte, Kuchen und Co. auf dem Tisch landen, welche frei davon sind. Schließlich gibt so viele tolle und super gesunde Alternativen.

Wer gerne eine unvegane Version des Kuchen möchte, kann auf die Blaubeerschicht einfach noch eine Schicht Sahne geben. Hierfür Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und anschließend gleichmäßig auf dem Geburtstagskuchen verstreichen.

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Zutaten für den Kuchen zum ersten Geburtstag
(26 cm Springform)

3 sehr reife Bananen
200 g feine Haferflocken
100 g Buchweizenmehl
4 EL Apfelmus (ohne Zuckerzusatz)
2 TL Weinstein Backpulver
3 EL Kokosöl
50 g Kokosraspeln

Ca. 400 g Blaubeeren
Pflanzliches Geliermittel (z.B. Nicol Gärtner pflanzliches Geliermittel)

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Bananen in einer Schüssel gut mit der Gabel zerdrücken. Haferflocken, Mehl, Apfelmus, Backpulver, Öl und Kokosraspeln dazu geben und alles ordentlich miteinander vermengen. Die Kuchenform mit etwas Öl einfetten und anschließend den Teig gleichmäßig darin verteilen. Auf mittlerer Schiebeleiste für ca. 25 Minuten backen.
350 g der Blaubeeren mit 100 ml Wasser in einem Mixer ordentlich pürieren. Am besten so gut und lange, dass die Masse dunkelblau und die Schale komplett verschwunden ist.
Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Nun den Boden entfernen, den Ring jedoch wieder drumherum legen. Die Blaubeersoße nach Anleitung mit dem Geliermittel zubereiten und dann auf dem Kuchen verteilen. Nach ca. 3 Stunden ist das Blaubeer-Topping fest.
Wer mag kann den Geburtstagskuchen für Babys nun noch mit ein paar Kokosraspeln und den restlichen Blaubeeren verzieren.

Der Kuchen lässt sich sehr gut bereits am Vortag zubereiten und hält sich im Kühlschrank einige Tage.

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Ich freue mich sehr, wenn ihr den Kuchen zum ersten Geburtstag für Eure Kinder, Enkelkinder, Freunde… backt. Lasst mich gerne wissen, wie er euch und den Kleinen gemundet hat 🙂

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3 Kommentare

  • Antworten Theresa 17. August 2018 um 22:58

    Hey liebe Frauke, den Kuchen wird es morgen (nur mit anderem Obst mangels Blaubeeren) bei unserem 1. Geburtstag geben! Das Rezept liest sich super toll! Ich bin so gespannt und werde berichten
    Liebe Grüße!

    • Antworten Theresa 18. August 2018 um 18:18

      Ich lass dir mal ein Feedback da
      Ich nahm statt der Blaubeeren Mango und Ananas, das passt auch super zu der Kokosnote.
      Uns war der Kuchen etwas zu trocken und unfluffig. Ich werde das nächste mal etwas Sprudel und vielleicht etwas mehr Apfelmus (ich nahm Apfelmark) sowie noch einen Löffel extra Backpulver mit in den Teig geben.
      Ich bin gespannt wie er morgen schmeckt, manche Kuchen sind am nächsten Tag ja nochmal besser
      Danke für das tolle Rezept, das kommt in unsere Sammlung

      • Antworten ekulele 19. August 2018 um 22:29

        Liebe Theresa, herzlichen Dank für Dein Feedback! Die Version mit Mango und Ananas klingt auf jeden Fall auch sehr lecker. Und ja, du hast absolut Recht, der Kuchen ist recht „massiv“ und nicht fluffig. Die Idee mit einer Ladung Sprudel klingt super, das werde ich beim nächsten Backen auch mal testen. Wobei hier das „Feste“ ganz gut ankommt und ich an der Konsistenz mag, dass der Kleine den Kuchen so gut halten und abbeißen kann, ohne dass immer direkt die Hälfte abfliegt 😉 Viele Grüße und alles Liebe an das Geburtstagskind 🙂

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