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Keine Kuhmilch im ersten Lebensjahr – 10 Fakten und Gründe

24. Februar 2017

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Da ich immer wieder Fragen dazu bekommen habe, warum mein Sohn keine Kuhmilch im ersten Lebensjahr bekommen hat, habe ich mich nun dazu entschlossen, einen Artikel dazu zu verfassen. Wichtig ist mir, ich bin keine Wissenschaftlerin, keine Ärztin, sondern ganzheitliche Ernährungsberaterin. Ich berichte und schreibe über das Thema Kuhmilch im ersten Lebensjahr mit bestem Wissen und Gewissen, übernehme aber selbstverständlich keinerlei Garantie. Im Endeffekt ist es nämlich so wie bei allem – die Eltern eines Kindes sollten sich ausreichend informieren, diskutieren und am Ende zu einem Ergebnis kommen, mit welchem sie beide gut leben können. Denn in der Regel wollen wir alle nur das Beste für unsere Kind. Ich bzw. wir haben es in Bezug auf Kuhmilch im ersten Lebensjahr als richtig erachtet, diese unserem Sohn nicht zu geben. Aus einige Gründe, welche ihr nachfolgend lesen könnt. Vorab möchte ich aber noch ein paar Fakten zu unserer „Situation“ geben:

  • J.Boy wurde 13 Monate gestillt
  • Mit der Beikost haben wir ca. nach dem 5 Monat sehr, sehr langsam begonnen. Mehr dazu könnt ihr gerne hier nachlesen.
  • Unser Sohn hat nach dem Abstillen keine Milchflasche verlangt, er trink nachts und zum einschlafen ausschließlich Wasser.
  • J.Boy wurde im ersten Lebensjahr quasi vegetarisch ernährt. Er hat insgesamt vielleicht 3-4x Fisch bzw. Fleisch gegessen/probiert. Geschmeckt hat es ihm jedoch nicht, meist kam es direkt wieder aus dem Mund.
  • Unser Kind darf Wurst, Fleisch und Fisch essen, wenn es das möchte. Bisher scheint es ihm jedoch einfach nicht zu schmecken.
  • Ich habe keine Angst, dass J.Boy zu wenig Eisen bekommt, denn es gibt zahlreiche, sehr gute, vegetarische Eisenquellen. Beispielsweise Hirse, Haferflocken, Spinat, Trockenobst, Linsen, Sesammus… Wenn euch interessiert, was J.Boy zu essen bekommt, schaut gerne unsere Speisepläne an.
  • J.Boys Abendbrei habe ich erst mit Wasser, dann stets mit Mandelmilch angerührt, manchmal auch mit Hafer- oder Dinkeldrink. Anstatt Beikost-Öl habe ich auch gerne einfach einen Teelöffel Mandelmus hinzugegeben. Dieses enthält u.a. sehr viel Magnesium und Calcium.
  • Müsli, Hirsebrei, Milchreis, Grießbrei, zum backen oder auch kochen – bei uns kommt lediglich Pflanzenmilch zum Einsatz.
  • Mittlerweile, J.Boy ist ca. 19 Monate alt, darf er auch Kuhmilchprodukte konsumieren. Z.B. isst er in der Kita hin und wieder Joghurt, er liebt Käse, bekommt im Urlaub ein Eis und darf von Omas Milchschaum probieren…

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WICHTIG: Pflanzenmilch ist kein Muttermilch oder Pre-Milch Ersatz! Solltet ihr nicht stillen können oder wollen, eignen sich Pflanzendrinks nicht als Ersatz für Babys, welche noch keine Beikost erhalten.

10 Fakten und Gründe  – Keine Kuhmilch im ersten Lebensjahr
  1. Jedes Säugetier bildet eine ganz eigene, artspezifische Milch. Katzenbabys werden optimal mit Katzenmilch versorgt, Kälbchen mit Kuhmilch und Babys mit Muttermilch. Würde man Mäusebabys Katzenmilch geben, wären ihre Bedürfnisse nicht optimal gestillt.
  2. Kuhmilch hat eine ganz andere Zusammensetzung als Muttermilch. Sie enthält z.B. viel mehr Eiweiß und viel weniger Kohlenhydrate, als Muttermilch. Zuviel Eiweiß im Kleinkindalter kann später u.a. schneller zu Übergewicht führen.
  3. Kuhmilch enthält zudem für Kälbchen wichtige, für Kinder unwichtige/schädliche, Inhaltsstoffe. Wachstumshorme (ein Kälbchen verfünffacht sein Geburtsgewicht innerhalb von sechs Monaten, ein Baby sollte dies besser nicht…), artspezifische Antikörper (gegen KUHkrankheiten…), um nur zwei Beispiele zu nennen.
  4. Viele Säuglinge reagieren auf Kuhmilch mich Verdauungsbeschwerden oder auch Hautprobleme. Sogar Babys, welche noch gestillt werden, leider nicht selten unter Bauchschmerzen, wenn die Mutter viele Milchprodukte konsumiert. Hier habe ich bereits ein wenige darüber geschrieben.
  5. Kinder, welche viel Kuhmilch erhalten (besonders in den ersten Jahren), können schneller eine Kuhmilchallergie entwickeln. Diese kann sich neben Magen-Darm Problemen, in Ohrenentzündungen, ständigen Erkältungen, Bronchitis, Asthma, Neurodermitis etc. äußern.
  6. Die Darmschleimhaut von Babys ist noch nicht komplett ausgebildet (googelt bei Interesse gerne das Leaky-Gut-Syndrom). Dies kann dazu führen, dass Proteinteilchen der Kuhmilch in die Blutbahn gelangen. Diese irritieren das Immunsystem und führen zu Abwehrreaktionen –> allergische Reaktion. Meist ist die Darmschleimhaut im Alter von ca. einem Jahr „dicht“.
  7. Kuhmilch kann Schleim bildend wirken. Hat das Kind z.B. Husten, ist verschleimt, kann Kuhmilch dies noch verstärken. Ebenso sind Kartoffeln, Bananen und auch Hafermilch nicht gut bei Husten/Verschleimtheit.
  8. Milch ist generell ein Übergangslebensmittel„. Sie soll Lebewesen so lange optimal ernähren, bis der Organismus in der Lage ist, feste Nahrung zu verwerten. D.h. Stillen/Pre-Nahrung, bis die Beikost beginnt bzw. eingeführt ist, dann wäre nach diesem Leitsatz die „Milchzeit“ vorbei.
  9. Milchprotein kann ein Auslöser für Diabetes Typ 1, auch hier gerne wieder Leaky-Gut-Syndrom nachlesen. Dieses an dieser Stelle ausführlich und verständlich zu erklären würde leider den Rahmen sprengen.
  10. Milch ist wichtig, Milch enthält viel Calcium, Kinder brauchen Calcium, Kinder brauchen Kuhmilch?!“ –> Ja, Calcium ist wichtig, besonders für die Knochen. Jedoch ist Kuhmilch-Calcium dabei nicht die einzige Calcium Quelle weit und breit. Der Bedarf lässt sich auch einfach durch pflanzliche Produkte abdecken, welche im Gegensatz zu Kuhmilch, meist noch viele weitere, wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. So haben z.B. Brokkoli, Grünkohl und Pak Choi eine super gute Calcium-Bioverfügbarkeit. Auch klasse sind Mandeln, Kichererbsen (unser Kleiner liebt Hummus), Quinoa, Rosinen, Trockenfeigen und Amaranth.

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Lasst mich gerne wissen, ob dieser Artikel für euch interessant war und auch, ob ihr noch weitere Fragen habt?!

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32 Kommentare

  • Antworten Theresa 24. Februar 2017 um 8:33

    Ein super informativer Artikel!
    Ich selbst ernähre mich vegan und sobald unser Baby im August da ist werden wir es exakt so machen wie ihr. Eine artfremde Muttermilch zu füttern wäre für mich einfach irritierend.
    Du bestärkst mich auf jeden Fall nochmal in meiner Entscheidung! 🙂

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 20:01

      Liebe Theresa, es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat. Ich wünsche dir für die Schwangerschaft alles Liebe, wie schön, auch ein Sommerbaby 🙂

  • Antworten Veronika 24. Februar 2017 um 8:50

    Hallo liebe Frauke,

    vielen Dank für deinen Beitrag! Ich finde dich und deine Einstellung toll!
    Ich habe einen fast 3 jährigem Sohn der unter anderem eine Micheiweisallergie hat! Leider wurde das erst nach 7 Monaten festgestellt, der Kleine hatte etwa ab dem 3 Lebensmonat ganz schlimme Neurodermitis bekommen, ich habe bis zum 9-Monat gestillt und natürlich Milchprodukte konsumiert, ich hatte ja keine Ahnung. In der Zeit sind wir tausendmal beim Kinderarzt gewesen, erst eine Heilpraktikerin hat uns gesagt das es eine micheiweisallergie sein könnte! Ich habe meine Ernährung umgestellt und ganz langsam wurde es besser mit der Neurodermitis. Weiter Tests wurden gemacht und weitere Allergien kammen hinzu, Eier, Soja, Nüsse! Manchmal frage ich mich wieviel Leid meinem Kind in den ersten Monaten erspart geblieben wäre, würde es auch von Kinderärtzen eine besser Aufklärung geben! Leider haben wir da aber nur gesagt bekommen, das es in dem Alter noch keine Milchallergie sein kann 🙁 Heute geht es uns super! Wir haben unsere Ernährung umgestellt und mein kleiner Mann ist super entwickelt.

    Liebe Grüße,

    Veronika

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 20:00

      Liebe Veronika, oh weh, da musstet ihr ja wirklich einiges durchmachen. Wie gut, dass ihr nun wisst, was den Kleinen anfangs so dolle geplagt hat! Dank dir, für dein Kompliment, es freut mich wirklich sehr, dass ich mit meiner Einstellung nicht alleine bin 🙂

  • Antworten Susann 24. Februar 2017 um 8:58

    Ich habe mich schon etwas gewundert als du den Post angekündigt hast. Generell soll man ja keine Kuhmilch vor dem ersten Lebensjahr Kindern geben. Ich dachte das ist hinlänglich bekannt, da der Körper der Kinder diese noch nicht richtig verarbeiten kann. Mein Sohn leidet an Neurodermitis und da schaut man dann auch erst mal was die Kinder generell vertragen. Ich finde es gut das du obwohl du Vegetarier bist J.Boy Fleisch und Fisch probieren lässt.

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:58

      Liebe Susann, ich dachte eigentlich auch immer, dass es „normale“ sei, seinem Kind im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch zu geben. Jedoch wurde ich wirklich super häufig nach den Gründen gefragt und habe auch einige Quellen im www gefunden, welche die Meinung vertreten, dass bis zu 300ml Kuhmilch (zB im Abendbrei) für ein Kind unter einem Jahr ok sind. Viele Grüße, Frauke

  • Antworten Anja 24. Februar 2017 um 9:00

    Liebe Frauke, toller Beitrag☺️ Ab wann hast du jonte quinoa gegeben?

    Quinoa, Amaranth usw erst nach dem 1. Geburtstag?

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:55

      Liebe Anja, vielen Dank für das schöne Lob 🙂 Ich habe angefangen J.Boy Quinoa und Amaranth gegeben, als er ca. 11 Monate alt war…

  • Antworten Jette 24. Februar 2017 um 9:56

    Ein sehr ausführlicher und Informativer Artikel. Ich finde dieses Thema sehr interessant, mich würden weitere Beiträge zu ähnlichen Themen sehr interessant.

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:54

      Vielen lieben Dank! Hast du denn spezielle Themen Wünsche? Nur her damit 😉

      • Antworten Jette 24. Februar 2017 um 20:14

        Vielleicht Zucker und Kind oder auch vegetarisches Kind?
        Mehr fällt mir gerade nicht ein.

        • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 20:21

          Ist notiert 🙂

  • Antworten Mimi 24. Februar 2017 um 10:20

    Hallo Frauke! Finde deinen Artikel sehr informativ, wir haben hier einige Allergiker in der Familie und bin immer froh, alternative Info zu bekommen. Die klassische Schulmedizin unterstützt einen da ja leider nicht wirklich…

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:53

      Liebe Mimi, es freut mich sehr, dass der Beitrag für dich informativ war! Liebste Grüße

  • Antworten Manuela 24. Februar 2017 um 10:44

    Liebe Frauke,

    vielen Dank für die interessanten Infos! Unser Zwerg kommt erst im Sommer auf die Welt, dennoch macht mich den Post nachdenklich: Würdest du empfehlen, bereits in der Schwangerschaft auf Milchprodukte zu verzichten bzw. auf Ersatzprodukte/Alternativen zurückzugreifen? Ich hab vor der Schwangerschaft schon wenig Milchprodukte zu mir genommen (daher würde mich eine Umstellung nicht stören), esse jetzt aber wieder verstärkt Quark und Joghurt, weil es überall empfohlen wird…

    Vielen Dank für deine Einschätzung und liebe Grüße,
    Manuela

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:52

      Liebe Manuela, ich würde in der Schwangerschaft das essen, worauf du Hunger hast. Ich glaube nämlich, dass der Körper einem ganz gut signalisiert, was er benötigt. Ich hatte zB eine zeitlang super den Hyper auf Zartbitterschokolade – für mich ein Zeichen, dass ich mehr Magnesium zu mir nehmen sollte. Ja und nun könnte ich seit Tagen Obst inhalieren, wahrscheinlich sind meine Vitamin-Speicher etwas leer…
      Wenn du keine große Lust auf Milchprodukte hast, gibt es auch super viele pflanzliche Calcium Quellen, da würde ich mir keinen Stress machen.
      Alles Liebe für dich und eine schöne Schwangerschaft, Frauke

  • Antworten Felicitas 24. Februar 2017 um 11:20

    Liebe Frauke,

    Danke für Deinen interessanten Artikel.
    Hast Du die Mandelmilch für den Abendbrei immer selbst gemacht oder gekaufte verwendet?

    Viele Grüße,

    Felicitas

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 19:49

      Liebe Felicitas, freut mich, dass der Artikel interessant für dich war. Ich habe die Mandelmilch nicht selbstgemacht, sondern im Bio Laden gekauft. LG

  • Antworten Irina 24. Februar 2017 um 20:17

    Hallo liebe Frauke,

    Mir als Nicht-Mama war das Thema natürlich noch nicht so bewusst. Ich werde es daher im Hinterkopf behalten! Wenn ich zu viel Milch konsumiere, bekomme ich leider unschöne Haut. Ein Glück bin ich nicht so der Milch Fan (schon gar nicht pur) und kann daher gut darauf verzichten 🙂
    Ich wollte dir nur mal sagen, dass man auch als Nicht-Mama deine bzw. speziell solche Artikel interessant finden kann.

    Liebste Grüße an euch vier 🙂
    Irina

    • Antworten ekulele 24. Februar 2017 um 20:22

      Liebe Irina, das freut mich total, dass du auch als „Nicht-Mama“ den Beitrag interessant findest! Mir geht es auch so, wenn ich viele Milchprodukte esse, explodiert meine Haut…

  • Antworten Mona 28. Februar 2017 um 10:09

    Liebe Frauke,
    danke für den tollen Beitrag! Mein Sohn (mittlerweile 22 Monate) trinkt momentan noch morgens nach dem Aufstehen noch 150 ml Kuhmilch. Ich hab die letztendlich tage aber vermehrt das Gefühl dass er sie eigtl gar nicht mehr so richtig möchte – da hätte ich auch gar nichts dagegen. Bin selbst nicht der größte Fan von zu viel Kuhmilch-Produkten im Baby/Kleinkindalter.
    In der Kita frühstücken sie allerdings erst um 9 h, das ist mir zu lange wenn er davor nichts isst. Hast du einen Tipp für einen Morgen-Snack bzw was bekommt J.Boy denn morgens vor dem „richtigen“ Frühstück?
    LG, Mona

    • Antworten ekulele 28. Februar 2017 um 11:40

      Liebe Mona, es freut mich, dass der Beitrag dir gefällt. Wenn J.Boy sehr früh wach ist, dann isst er vor dem „richtigen“ Frühstück eine Banane oder auch selbstgebackene Kekse. Aber das ist nicht oft, meist frühstücken wir gleich richtig.
      LG Frauke

  • Antworten Sabine 10. März 2017 um 16:28

    Danke für diesen tollen Artikel! Super informativ und alles auf den Punkt gebracht! 🙂

  • Antworten Finja 23. November 2017 um 5:34

    Hallo Frauke,

    Ich stolpere erst jetzt über seinen Artikel, aber er nimmt ha nicht an Aktualität ab. Auch ich habe noch eine Frage. Hast du bei jonte direkt zum Beikoststart mit „alternativer Milch“ gestartet? (Also mit Mandel-, Hafer- oder Dinkelmilch/drink?) Und wie steht es um Sojamilch – sowohl für Mama als auch für das Kind?

    Danke dennoch schon einmal für den informativen Artikel.

    Liebe Grüße,
    Finja

    • Antworten ekulele 24. November 2017 um 21:10

      Hallo Finja, anfangs habe ich den Getreidebrei mit Wasser zubereitet, später mit Mandelmilch (habe aber zu diesem Zeitpunkt noch gestillt!) und dann noch etwas später mit Mandel-, Hafer-, Dinkel oder auch Reismilch. Sojamilch finde ich nicht so pralle – hat J. auch noch nicht bekommen. Ich trinke sie hin und wieder in einem „Latte kaffee“. Liebe Grüße

  • Antworten Babsi 16. Dezember 2017 um 22:36

    Hallo Frauke,

    Dankeschön für den Einblick in J.Boys Ernährungsplan. Ich habe viele Anregungen bekommen! Ich möchte mich sehr gerne noch mehr und intensiver einlesen zum Thema: „Kuhmilchfrei im 1. Lebensjahr + vegetarische Ernährung.“ Kannst du mir Bücher zu den Themen empfehlen?

    Liebe Grüße

    • Antworten ekulele 16. Dezember 2017 um 23:24

      Liebe Babsi, wie schön, dass du einiges „brauchbares“ bei mir gefunden hast. Leider kann ich dir kein Buch empfehlen. Außer vielleicht „Veggie Baby“, darin sind ein paar gute Rezepte und Tipps 🙂 Liebe Grüße, Frauke

  • Antworten Manu 31. Dezember 2017 um 13:28

    Liebe Frauke,
    durch deinen tollen Jahresrück- und Vorausblick bin ich auf den Artikel gestoßen. Er passt gerade wunderbar! Mein Kleiner ist 7,5 Monate alt und wir machen neben dem Stillen Baby-led weaning. Er isst schon sehr gerne ☺️ Er wird aber auch mal Brei bekommen… Dazu die erste Frage – muss man wirklich die Getreideflocken der Kinderabteilung nehmen? Habe zB normale Hirseflocken daheim, da ich gerne selbst auch warmen Brei frühstücke.
    Ich nutze auch Pflanzenmilch, da ich Kuhmilch auch nicht so gut vertrage. Nehme meistens Hafermilch.
    Und auch mein Sohn scheint es nicht gut zu vertragen, er spuckt zum Beispiel mehr, sobald ich Joghurt esse. Da er nun zusätzlich auch eine sehr leichte Form der Neurodermitis hat (zum Glück noch ohne Juckreiz und Entzündung) möchte ich nun noch mehr auf Milchprodukte verzichten.
    Esse aber sehr gerne Käse und verwende häufig Sahne zum Kochen – kennst du da eine wirkliche gute Alternative? Möchte keine Sojaprodukte…
    ich freu mich schon sehr auf deine geplanten Themen für kommendes Jahr (vorallem das Ausmisten und Hausprojekt – gern mit viiiielen Fotos ) und wünsche euch einen guten Start!
    Liebe Grüße, Manu

    • Antworten ekulele 2. Januar 2018 um 20:42

      Liebe Manu, wie schön, dass du zu mir gefunden hast 🙂
      Zu Käse habe ich leider keine „gute“ Alternative… Die suche ich auch noch.
      Mir geht es nämlich ähnlich, ich bin auch kein Fan von Soja. Milchalternativen gibt es zig tolle, aber gerade bei Käse oder auch Joghurt, da „fetzt“ mich leider nichts so wirklich.
      Gerne halte ich euch bzgl. Haus und Ausmisten auf dem Laufenden, ich freu mich schon drauf 🙂

  • Antworten Babsi 5. Januar 2018 um 20:49

    Guten Abend Frauke,

    Lieben Dank für deinen Buchtipp. Ab welchem Monat hast du im Brei das Wasser durch „Milch-Alternativen“ ersetzt? Gab es welche, die du bevorzugt verwendet hast – und warum?
    Ich freue mich sehr, deinen Blog genau zur richtigen Zeit entdeckt zu haben. Die Rezepte, deine Gedanken und alles drumherum lese ich total gern!

    Herzliche Grüße,
    Babsi

    • Antworten ekulele 5. Januar 2018 um 22:14

      Hallo Babsi, leider weiß ich gar nicht mehr genau, wann ich Pflanzendrinks anstatt Wasser verwendet habe. Aber so ca. ab dem Zeitpunkt, an welchem der Brei tatsächlich eine Stillmahlzeit ersetzt hat 😉 Am liebsten habe ich anfangs Mandelmilch genutzt. Gerne auch mit 1 TL Mandelmus im Brei, anstatt Beikostöl. Fanden der Bub (und auch ich;)) leckerer. Und Mandelmus hat ja ganz tolle Fette, Minerallstoffe usw.. Soja habe ich nie genommen, später dann jedoch auch Hafermilch, Dinkeldrink und selten Reisdrink. Bei Hafermilch muss man etwas „aufpassen“, da sie auch schleimbildend sein kann. So wie zB auch Milchprodukte und Bananen.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      Alles Liebe und toll, dass du hier so viele Anregungen findest, das freut mich!!!

      • Antworten Babsi 6. Januar 2018 um 9:17

        Lieben Dank für deine ausführliche Antwort und die Infos dazu!

        Ich liebe Mandelmus, z.B. morgens zu meinen warmen Haferflocken. Oder, übrigens oft mein zuckerfreier Snack für nachmittags : Apfelscheiben (roh oder ganz kurz im Ofen erwärmt) mit nem Klecks Mandelmus und etwas Zimt. Mandeldrinks sind oft gesüsst, weshalb ich sie irgendwie aus den Augen verloren habe. es gibt sie sicher auch ohne Zucker (oder selbstgemacht mit Wasser?) – da werde ich mich einfach wieder auf die Suche machen.

        Ich wünsche euch heute einen tollen sonnigen Tag!

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