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Ankommen ist nicht leicht – Umzug von der Stadt aufs Land

10. Februar 2019

Neues Zuhause, einlebe, Umzug mit Kindern

Ankommen ist manchmal gar nicht so einfach. Da können die Bedingungen noch so optimal sein, und man hadert trotzdem. Ist das nicht irgendwie verrückt? Oder doch ganz normal?

Da ich in immer wieder Fragen dazu bekomme, wie wir den Umzug von der Stadt aufs „Land“ gemeistert haben, ob wir uns wohl fühlen und alles fein ist, dachte ich, dass ich ganz ehrlich und unverblümt meine Erfahrungen und meine Gedanken mit euch teile.

Seit nun ca. fünf Monaten wohnen wir in unserem Haus und es gibt sie noch immer, die Tage, an welchen ich richtig Heimweh nach unser alten Wohnung habe. Am liebsten würde ich dann auf der Stelle die Koffer packen und zurück. Zurück in die Stadt, zurück zu so vielen Dingen, Momenten und Möglichkeiten, die mir hier schlichtweg fehlen.

Warum ich unsere alte Wohnung und die Stadt vermisse

Sei er der wunderschöne Wochenmarkt auf dem Gutenbergplatz, wenige Minuten vom alten Zuhause entfernt. Oder auch die vielen Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Eine Gurke vergessen? Kein Problem. Flott zum Bio Supermarkt, auf dem Weg noch ein Abstecher auf dem Spielplatz – dort Bekannte treffen, ein kurzes Pläuschchen und wieder heim.

Insgesamt fühle ich mich (noch) ein bisschen sozial isoliert. Klingt hart, vielleicht zu hart, denn auch hier haben wir schon sehr liebe Menschen kennen lernen dürfen. Dennoch ist es auf den Spielplätzen meist leer, beim Einkaufen im Mini Bio Lädchen sind nie mehr als zwei Personen gleichzeitig vor Ort und beim Einkaufen im Industriegebiet (wo es alles gibt, was man so braucht) kommt natürlich auch nicht die „Stimmung“ auf, wie wenn man über eine schöne Straße schlendert und in der Stadt einen Bio Laden besucht. Ja, Einkaufen war in der Stadt definitiv nicht nur eine Pflichtsache, sondern eine, meine Leidenschaft. Und dabei spreche ich nicht von Kleidern, sondern ausschließlich von Lebensmitteln.

Aber auch unsere Wohnung vermisse ich. Überschaubar, (rückblickend) flott in Ordnung gebracht, vom Balkon einen Blick ins Geschehen und überhaupt alles so easy. Dank Hausmeister mussten wir uns weder um das Rausstellen der Mülltonnen, noch um den Treppenhausputz oder auch den Winterdienst kümmern. Rückblickend Luxus pur!

Denn ja, ich gebe ganz ehrlich zu, manchmal habe ich das Gefühl, dass mich die Aufgaben, welche ein Haus so mit sich bringen, erschlagen. Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, dass ich dem Ganzen nicht Herr werde, bzw. es einfach immer mehr To Do´s gibt, als weniger. Das war mir zwar klar, dass es mit einem Haus immer etwas zu tun geben wird, aber so richtig Ankommen fällt einem dann natürlich schwer.

Bad Disaster – Ein Drama in 7 Akten (Monaten), Ende nicht in Sicht

Zum Beispiel haben wir noch immer Ärger mit unseren Bädern und es scheint kein Ende zu nehme. Tatsächlich ist eine Dusche noch immer funktionsunfähig und diverse Pfuschereien müssen noch beseitigt werden. Die Kommunikation mit dem Firmeninhaber ist nach wie vor ein Graus- ja, mittlerweile findet diese am besten und zuverlässigsten auf google statt. Wie schade eigentlich. Aber einen anderen Weg scheint es nicht mehr zu geben. Wer also wissen möchte, wem er lieber KEINEN Auftrag erteilen sollte, schaut einfach mal bei google (Stichwörter: bad heizung klima stutensee) nach.

Das ist alles nicht nur super ärgerlich, sondern auch sehr belastend. Es wäre so schön, wenn dieser Punkt endlich mal abgeschlossen werden könnte.

Ankommen ist nicht leicht
Hey Girl, hier ist es auch ziemlich cool!

Aber hey, hier wird nicht nur gemeckert und in alten Gewohnheiten gesuhlt ;). Denn wenn ich eines gerade ganz verstärkt versuche, dann ist es, meinen Fokus auf all die positiven Dinge zu lenken, die das neue Haus mit sich gebracht hat. Davon gibt es wirklich eine Menge und ich merke, dass ich hier immer besser ankomme, je mehr ich mich eben auf all die tollen Sachen besinne, anstatt die Stadt, unsere Wohnung, zu sehr zu vermissen.

An manchen Tage fühle ich mich hier schon richtig happy, an anderen wiederum würde ich am liebsten sofort und auf der Stelle wieder alles rückgängig machen. Ich glaube, bzw. habe akzeptiert, dass das zum Angekommen und Einleben dazu gehört. Auch wenn ich niemals gedacht hätte, dass mir dir Umzug so schwer fällt. Noch wenige Tage vor dem „großen Schritt“ dachte ich, dass das eine easy peasy Sache wird.

Ist es für mich aber nicht. Und das ist ok so. Hängen mit der alten Wohnung doch einige Erinnerungen zusammen. Unsere ersten, eigenen vier Wände. Beide Schwangerschaften. Unsere kleine, feine Hochzeit. Die ersten Lebenjahre bzw. Lebensmonate der Buben…

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Was ich an unserem neuen Zuhause schätze

Viele Momente, an welche ich mich gerne erinnere. Und wisst ihr was, in unserem neuen Zuhause, da konnten wir nun auch schon einige Momente und Augenblicke sammeln, welche ganz besonders wundervoll waren. Ich bin mir sicher, es werden nun viele, viele, weitere folgenden.

Aber was schätze ich nun an unserem neuen zu Hause? Einige Punkte möchte ich gerne mit euch teilen, denn ab dem Moment, ab welchen ich mir diese ganz bewusst vor Augen geführt habe, fiel mir das Angekommen leichter. Das Glück, das man hat schätzen lernen.

  • Mehr Platz! Aber nicht zu viel Platz. Ich genieße es beispielsweise richtig, dass wir nun einen ordentlichen Flur mit Stauraum für all die Jacken und Mützen haben. Oder auch die Tatsache, dass das Spielzimmer vom Großen im EG ist und sich somit im Wohnzimmer nicht mehr ein halber Spielzeugladen befindet ;). Super praktisch, gerade jetzt im Winter, ist auch unser großer Waschraum im Keller. Sprich, es stehen im Wohnbereich keine Wäscheständer mehr im Weg.
  • Einrichten, neu gestalten. Vieles haben wir aus der alten Wohnung mit umgezogen, aber einiges musste auch neu angeschafft werden. Gerade jetzt, wo es so ganz langsam an den Feinschliff geht, macht mir das Einrichten richtig Freude. Das Kinderzimmer unterm Dach beispielsweise, oder auch unser Wohnzimmer. Endlich, nach 6 Jahren, eine neue Couch, ein toller Schrank, Lampen und bald ein Sessel. Es wird, es wird… Viele Möbelstücke haben einen neuen Einsatz bekommen, die ehemalige Wickelkommode steht nun beispielsweise ohne Aufsatz in unserem Schlafzimmer und dient als Stauraumwunder für Bettwäsche, Unterwäsche und Co..
  • Glücklich macht mich außerdem die Tatsache, dass wir einen tollen Kita Platz für den Großen gefunden haben. Direkt bei uns im Ort, super nah und ein tolles Konzept. Das Wichtigste überhaupt: nette, liebe Mitarbeiter. Zwar mussten wir anfangs etwas zittern, ob es mit dem Platz in dieser Einrichtung klappt, aber kein Vergleich zur Suche eines Kita Platzes in der Stadt! Hier herrscht ein Durcheinander was die Platzvergabe angeht und überhaupt gibt es viel zu wenige davon.
  • Die Nähe zu meinen Eltern. Das ist der Pluspunkt überhaupt! Haben mich meine Eltern auch schon vor dem Umzug sehr viel unterstützt, übernehmen sie nun noch mehr. Sprich, sind sie nicht gerade auf Reisen (ist es nicht obercool, dass meine Eltern mit dem Wohnmobil durch Europa touren?!), nehmen sie sich sehr viel Zeit für die beiden Buben. Und das, das bedeutet für mich „me time“. Ich kann in dieser Zeit arbeiten, Sport machen, mich in Ruhe um den Haushalt kümmern, einkaufen, oder auch einfach mal einen Kaffee schlürfen.
  • Meine Laufstrecke. Obwohl ich noch stille und es vielleicht nicht das Vernünftigste ist, ich habe wieder mit dem Laufen begonnen. Und ich merke, wie unheimlich gut es mir tut. Besonders meine neu entdecke Laufstrecke ist einfach ein Träumchen und entspannt mich so richtig. Felder, Wald und Wiesen.
  • Auch wenn wir nun nicht mehr in der Stadt wohnen, sind wir nach wie vor ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln versorgt. Straßenbahnhaltestelle und Bahnhof sind Fußläufig zu erreichen.
  • Ruhe. Na ja, eben dann, wenn die Buben schlafen ;). Ist es mir hier einerseits manchmal zu ruhig auf den Straßen, genieße ich es auf der anderen Seite sehr. Liege ich im Bett höre ich weder Autos, eigentlich nie eine Hupe und schon gar keine Party-Peolpe, welche morgens lautstark nach Hause tanzen.

Diese und noch einige weitere Vorzüge heißt es nun in den Fokus zu rücken. Dankbar zu sein, für das Haus das wir jetzt haben und so lange herbei gesehnt haben. Bestimmt komme ich auch noch so „richtig“ an und wenn nicht, dass suchen wir nach einer Lösung, das ist sicher und schon abgemacht.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Eure Erfahrungen bzgl. Umzug mit mir bzw. uns teilt. Fiel euch ein Umzug leicht? Dachtet ihr auch erst „juhu“ und später vielleicht „och nö“?

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9 Kommentare

  • Antworten Julia IG - >(mama.von.jella) 10. Februar 2019 um 20:06

    Liebe Frauke,

    Dein Artikel hätte teilweise 1:1 von mir sein können. Auch wir sind vor 5 Jahren aus einer Wohnung in der Stadt in ein Haus in einen Vorort, also quasi aufs Land gezogen und ich hatte die idyllischsten Vorstellungen was das Leben in der Natur angeht.
    In den ersten Wochen nach dem Umzug sind so einige Tränen geflossen und wir haben oft gedacht :“Was haben wir bloß getan.“
    Wir haben das Leben um uns herum vermisst, das Gefühl, immer dabei zu sein auch wenn man gerade in der Wohnung war. Wenn wir vom Balkon geschaut haben, waren wir mittendrin. Man war nie allein im Haus, weil es noch 2 weitere Parteien gab und es für mich immer ein Stück Gemütlichkeit mit sich brachte.
    Dann von heute auf morgen in dem neuen, alten Haus. Alles fremd, alles ruhig. Allein. Die Räume hatten für uns alle noch keine Geschichte, aber je mehr Besuch wir uns einluden, desto mehr wurde unser Haus mit Leben, Geschichten und Erinnerungen gefüllt. Dennoch blieb an vielen Tagen ein trostloses Gefühl. Unser absolutes und lang ersehntes Wunschkind kam zur Welt und trotzdem fühlte man sich noch einsamer. Brauchten die Stadtmamas das Baby einfach nur im Wagen losschieben zum Wochenmarkt, überlegte man selbst hin und her ob es sich lohnt, wischen den Milchmahlzeiten, Wickeleinheiten etc wirklich kurz in die Stadt zu hetzen inkl Parkplatz und allem was dazu gehört. Wenn man im Ort spazieren ging, hatte man zwar frische Luft bekommen aber das wirkliche Leben, spielte sich in meinen Augen hier nicht ab. Inzwischen haben wir das Glück, ein Grundstück in der Stadt zu haben worauf diesen Monat unser Neubau startet. Wir werden also wieder zurück in die Stadt ziehen. Und werden da ebenso Haus und Garten haben. Unser jetziges Haus verkaufen wir. Wir wissen, dass Glück zu schätzen. Aber wir mussten uns erstmal viel rechtfertigen und erklären warum wir trotz Haus und Garten nicht zufrieden waren.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass sich euer Haus mit schönen Geschichten und Erinnerungen füllen wird. Fühl dich gedrückt!

    • Antworten ekulele 10. Februar 2019 um 21:36

      Vielen lieben Dank für deine Zeilen und die herzlichen Worte. Du hast so Recht – es ist wichtig, dass wir das neue Haus mit schönen Geschichten und Erinnerungen füllen. Und ich glaube, dass uns das auch gelingen wird 🙂
      Ich wünsche Euch alles Gute für das neue Heim, in der Stadt. Ich finde es unheimlich mutig und toll, dass ihr so ehrlich zu euch seid und euch nicht auf Biegen und Brechen zwingt auf dem Land zu bleiben, sondern eurem Herzen folgt.

  • Antworten Jule 10. Februar 2019 um 20:18

    Hallo Frauke,
    nach Deinem ehrlich-sympathisch-unverblümten Text, möchte ich Dir gerne den ersten Kommentar da lassen.
    Wir sind vor 3 Jahren mit unserem Großen, nur wenige Monate alt, aufs Land gezogen. Uns ging es anfangs ähnlich. Vor allem als „Neuer“ im 1000 Seelendorf ständig beäugt zu werden, fiel mir schwer. Aber dank Kita bzw. Kindergarten sind wir nun so sehr verwurzelt und kennen das „halbe Dorf“, dass ich es mir anders gar nicht mehr vorstellen kann bzw. will. Und auch unser Kleiner ist mittlerweile hier fest angekommen und mit den anderen Geschwisterkindern befreundet.
    Am Anfang hat es uns, neben den sozialen Kontakten der Kindertagesstätten, auch geholfen, uns für das Dorf zu engagieren. Vielleicht gibt es bei euch ja auch einen Bürgertreff, Sportverein, Flüchtlingshelferkreis etc. Und auch gute Beziehungen zu Nachbarn sind Gold wert! Aus der Stadt kannte ich es zb nicht, dass im Wochenbett von einem ein leckerer Eintopf vor der Tür stand oder auch mal einfach so, der Rasen mitgemäht wurde.
    Und in unserem digitalen Zeitalter gibt es bestimmt bei euch auch die ein oder andere Wa-Gruppe, in der man sich auf dem Spielplatz verabredet. Mit Käffchen und leckerem Kuchen versteht sich .
    Lange Rede… gebe dem neuen Wohnort eine Chance, zu einer Wohlfühlheimat zu werden. Dann wirst Du sie lieben! Und die Buben sowieso, wie unsere auch.

    Liebe Grüße Jule

    • Antworten ekulele 10. Februar 2019 um 21:33

      Liebe Jule, ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das liest sich so schön, so richtig angekommen und wohlig. Und es zeigt mir, dass nicht nur ich einen holprigen Start habe, sondern auch Andere. Und bei denen, euch beispielsweise :), wurde es dann doch noch „die“ Heimat.
      Auf jeden Fall gebe ich unserem neuen Zuhause eine Chance. Denn vieles passt ja ganz wunderbar. Mit dem kommenden Frühling wird bestimmt alles „leichter“.
      Liebste Grüße, Frauke

  • Antworten Anne 11. Februar 2019 um 11:52

    hallo frauke,
    ich hab einige umzüge hinter mir und fand ankommen nie leicht – bis wir in unsere jetzige wohnung kamen. da war vom ersten moment an alles perfekt. aber die dimension stadt – „land“ ist natürlich auch ne andere. ich drück die daumen für neue tolle erinnerungen im haus!
    lg anne

  • Antworten Dresden Mutti 11. Februar 2019 um 12:53

    Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und weiß, dass ich das Landleben nicht mehr möchte. Ich bevorzuge eher die Stadt. Vor einem Jahr zogen wir von Bonn nach Dresden und ich habe mich hier direkt super wohl gefühlt. Wir sind in ein sehr großes Haus gezogen mit neun Parteien. Insgesamt wohnen allein in unserem Haus 14 Kinder! Wir haben auch einen Innenhof, in dem wir Erwachsenen uns oft treffen oder man geht nachmittags mal auf einen Kaffee nach oben oder nach unten. Das finde ich sehr angenehm. Nach der Arbeit habe ich auch nicht immer Elan, noch mal rum zu reisen, um Leute zu besuchen. Es ist sehr angenehm, wenn man nur ein paar Schritte zurücklegen muss. Was ich durchaus auch vermisse, ist die familiäre Unterstützung und spontane Spaziergänge durch den Wald oder über weite, einsame Felder. Das haben wir dann nur, wenn wir Urlaub bei Oma & Opa machen.

  • Antworten Nina 11. Februar 2019 um 13:57

    Liebe Frauke,
    wir sind vor 3 Monaten aus der Stadtwohnung ins Eigenheim auf dem Land gezogen, unsere Jungs sind gleich alt, meine Männer sind angekommen, ich nicht. Das letzte Jahr war anstrengend, der Bau, nahezu alles in Eigenleistung, kurz zuvor die Geburt vom zweiten Wirbelwind und dann vor Weihnachten der Umzug ins Haus und Wechsel in den neuen Kindergarten.
    Es ist noch viel Baustelle, im Haus, drumherum – ich für mich habe das Gefühl nicht mitzukommen. Mir fehlt es noch an neuen Routinen, es fühlt sich alles außer Rand und Band an und puuuuh, nicht selten frage ich mich: war es das wert?
    Klar, endlich ein Garten, endlich Ruhe, mehr Platz, eigene Vorstellungen verwirklichen können, aber mir persönlich hat es bisher auch verdammt viel abgezwungen.
    Ich kann dich nur zu gut verstehen. Mir versuche ich irgendwie Zeit zu geben, auch wenn es mir schwer fällt. Und dann mal schauen was das Leben so geplant hat.

    Liebe Grüße

  • Antworten Angel 12. Februar 2019 um 20:16

    Liebe Frauke, ich bin in den letzten 10 Jahren 4 Mal umgezogen und habe für mich gemerkt, dass ich immer nach 2 Jahren richtig angekommen war (leider sind wir zweimal nach 2 Jahren wieder weggezogen). Seitdem ich das weiß bin ich entspannter. In unserer jetzigen Stadt wohnen wir seit 1 1/2 Jahren und langsam fühle ich mich heimisch. Wir werden hier auch erstmal eine Weile bleiben, da dieses Einleben jedes Mal doch anstrengend ist und ich es auch jedes Mal traurig finde die neuen Freunde wieder zurückzulassen und halten kann man nur wenige, da man ja wieder neue Freundschaften knüpft…
    Viel Kraft und Ausdauer wünsch ich dir!

  • Antworten Julia 2. März 2019 um 17:43

    Hallo Frauke,
    bin durch Zufall auf deinem Blog gelandet und frage mich gerade mal wieder, ob es Zufälle wirklich gibt 🙂
    Ich komme auch aus KA, bin etwa in deinem Alter, habe zwei kleine Söhne (2,5 Jahre und 11 Wochen) und bin vor 3 Jahren aufs Land gezogen. Als Stadtkind hadere ich immer wieder mit dieser Entscheidung, versuche aber auch die Vorteile zu schätzen.
    Ich erkenne mich in so ziemlich jedem deiner Beiträge wieder. Es tut gut zu lesen, im verrückt-anstrengend-schönen Zweifach-Jungsmama-Alltag nicht alleine zu sein.
    Alles Liebe
    Julia

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