Advent & Weihnachten, Familienleben

Meine Wünsche für die Weihnachtszeit – „mama talk“

8. Dezember 2016

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Meine Wünsche für die Weihnachtszeit sind in diesem Jahr ganz besonders familiär, denn (obwohl klein J.Boy bereits im Vorjahr bei uns war) mit Kindern ist Advent und Weihnachten gleich nochmals schöner, wichtiger und besonderer. So geht es zumindest mir und obwohl ich schon mein Leben lang ein bekennender Weihnachtsfan bin, erlebe ich in diesem Jahr den Advent noch mal ganz anders. Nämlich gemeinsam mit J.Boy, welcher viel mehr „realisiert“/versteht, als ich es für möglich gehalten hätte. 2015 war er noch viel zu klein für Weihnachtsmarkt Besuche, Plätzchen backen, Adventsminütchen, Bienenwachskerzen rollen, Bilderbücher anschauen und Co. Aber heuer, da nehmen wir all den Zauber mit und meine Wünsche für die Weihnachtszeit reduzieren sich auf die Dinge, welche mir wirklich wichtig sind, weit weg von materiellen Sachen. Natürlich wünsche ich mir auch einen neuen Winterparka oder einen Besuch beim Frisör, aber ob das nun in der Weihnachtszeit passiert, bzw. erfüllt wird, oder eben erst im Januar, das ist mir nicht das Allerwichtigste. Diese wundervolle Zeit kommt nur ein Mal im Jahr und deswegen möchte ich sie mit meiner Familie in vollen Zügen genießen. Und so ist der erste Punkt meiner Wunschliste auch ganz klar:

Meine 5 Wünsche für die Weihnachtszeit
  • Familienzeit – Ob ein gemütlich Frühstück zu dritt, toben auf dem Teppich oder auch gemeinsame Ausflüge, besonders jetzt in der Adventszeit ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich solche Momente mit meinen Liebsten liebe und genieße, bzw. versuche zu genießen.
  • Pausen, weniger Stress, Besinnlichkeit – Ich kann schwer still sitzen oder am Abend mal ganz entspannt die Beine hochlegen, wenn J.Boy schläft. Meist wusele ich ab ca. 20:00 Uhr umher, arbeite für den Blog, räume auf, versuche mich an einem neuen Rezept oder mache beispielsweise Wäsche. Jetzt in der Weihnachtszeit wünsche ich mir, dass ich es häufiger schaffe, einfach mal zu ruhen, eine Tasse Tee zu trinken, in meinem Adventskalender zu lesen oder auch einen Film zu schauen – ohne Handy in der Hand oder Laptop auf den Knien. Mehr Zeit zu finden, um inne zu halten.
  • Ein Spaziergang im Schnee – Oh ja, das wünsche ich mir sehr. Ich möchte J.Boy (viel) Schnee zeigen, einen kleinen Hang runter rodeln und den Papa mit Schneebällen bewerfen. Und wenn wir dann so richtig durch gefroren sind, dann gibt es für alle Punsch und Lebkuchen. Wer weiß, vielleicht haben wir ja Glück und es schneit die Tage, wir sind nämlich ganz bald für ein langes Wochenende auf dem Feldberg, da sollten die Chancen doch nicht all zu schlecht sein?!
  • Jeden Tag ein paar Adventsminütchen – Heute möchte ich euch endlich etwas ausführlicher beschreiben, was es mit unseren Adventsminütchen auf sich hat und warum ich mir wünsche, dass wir auch die restlichen Tage bis Heilig Abend ganz viele solcher Minütchen haben. Ich kenne es aus meiner Kindheit und wollte diese Tradition unbedingt an J.Boy weitergeben. Bisher jeden Tag im Advent, meist gegen 17:00 Uhr, wenn es dunkel geworden ist, machen wir alle Lichter aus und zünden bei einem Lied (Wir sagen euch an…) die Kerzen des Adventskranzes an. Anschließend lese ich mit J.Boy ein weihnachtliches Bilderbuch und wir essen dabei Orangen, Mandarinen, Lebkuchen oder auch die ersten Plätzchen. Und dann, dann flitzt J.Boy zu seinem Kalender und zieht ganz zielsicher eine Tüte heraus. Wir schauen uns gemeinsam den Inhalt an, manchmal spiele ich noch ein Stück auf dem Klavier und dann geht der wilde Alltag weiter… Diese Minuten sind so wundervoll und ich bin wirklich sehr erstaunt, wie J.Boy bereits nach zwei Tagen das neue Ritual verinnerlicht hat.
  • Frieden – Mit mir, meinem Umfeld und für die Welt. Ja, das klingt jetzt wirklich sehr theatralisch und man sollte sich natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit Gedanken über Nächstenliebe, Streitigkeiten, Krieg und Versöhnung machen, aber bei mir kommt gleichzeitig zu mehr Ruhe und Besinnlichkeit, auch mehr Gedankenkzeit. Ich lasse mehr an mich ran, denke über Freundschaften nach, beschäftige mich intensiver mit weltweiten Konflikten und merke, wie mich schreckliche Nachrichten noch betroffener als sonst machen. Dachte ich früher noch „Mensch, ich verstehe die Leute nicht, die nur an Weihnachten spende„, so kann ich dies mittlerweile durchaus nachvollziehen, denn in dieser Jahreszeit wird man, so scheint es mir, automatisch auf der einen Seiten dankbar für das, was man hat und auf der anderen Seite offener, von sich zu geben, für Andere da zu sein und zu helfen.

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Vielleicht noch ein Wörtchen zu unserer diesjährigen Weihnachtsdeko, welche so ganz anders ist, als all die Jahre zuvor, wie ihr hier beispielsweise sehen könnt. „Damals“ war es nämlich ziemlich golden und vor allem glitzrig. Vielleicht liegt es an J.Boy und seiner Zwergen-Liebe, an seiner Naturverbundenheit oder auch unseren vielen Stunden im Freien, ich weiß es nicht, aber fest steht, dass ich in diesem Jahr auf klassische Weihnachtsdeko setze. Rot, ja, tatsächlich Rot, eine Farbe die ich sonst nie mochte, ist in unser Wohn-/Esszimmer eingezogen. Dazu viele Naturmaterialien wie beispielsweise Holz und Rinde. Vielleicht schaffe ich es die Tage doch noch, ein paar ordentliche Fotos davon zu machen, derzeit ist es tagsüber zu chaotisch (wir bauen aus dem Sofa nämlich immer eine kleine Hüpfburg) und abends viel zu dunkel…

Auch bei den anderen Bloggern der aktuellen „mama talk“ Reihe, Bea, Sabrina, Frau Knopf und Nathalie, findet ihr übrigens in dieser Woche einen Artikel zum Thema „Wünsche für die Weihnachtszeit“. Als Gast-Mama haben wir diesmal gleich zwei Blogs dabei, nämlich mumlife und fourhangauf.

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Welche Wünsche habt ihr für die Weihnachtszeit?

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