Life(Style)

Fokus Thema Februar: Schluss mit Multitasking

1. Februar 2019

Multitasking schädlich, Mama Alltag, auf eines besinnen, Familienleben, Fokus Thema

Schluss mit Multitasking! Oder zumindest eindämmen möchte ich es, das Erledigen und Tun von zig Dingen gleichzeitig. Wer kennt es nicht? Man steht am Herd und kocht etwas zu essen. Gleichzeitig hört man einen Podcast, nebenbei räumt man die Spülmaschine aus und in Gedanken ist man bei all der Arbeit, die noch ansteht. Zwischendurch noch schnell eine Sprachnachricht an die Freundin – und oh, wann war nochmal der Termin beim Zahnarzt.

Fokus Thema Februar

Mir fällt es richtig schwer, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Ich bin immer am wuseln und möchte alles auf einmal erledigen. Das ist auf dauer nicht nur ziemlich Energie raubend, sondern hat auch Auswirkungen auf den Rest der Familie. Davon bin ich überzeugt. Und genau deswegen möchte ich dieses Thema zu meinem Fokus Thema im Februar machen. Schluss mit Multitasking.

Schluss mit Multitasking

Ich möchte mich darin üben, mich nicht immer und ständig in gefühlt fünf Teile zu zerlegen. Es muss doch möglich sein, sich auf eine Sache zu besinnen?

Warum ich dringend mit Multitasking aufhören muss:

Der Auslöser für diese kleine Challenge war u.a. übrigens eine Sporteinheit am vergangen Wochenende. Nachdem ich mein HIIT Training absolviert hatte, wollte ich noch eine kleine Runde Yoga dranhängen. Zum entspannen und dehnen. Anfangs hat dies auch noch einigermaßen geklappt, wenngleich es mir „irgendwie alles zu langsam“ war. Als es jedoch dann an die Entspannung, das Liegen auf der Matte ging, war ich raus. Ich habe es einfach nicht geschafft, fünf Minuten auf „Traumreise“ zu gehen. Meine Gedanken – überall! Ich kam nicht zur Ruhe und musste abbrechen.

Rückblicken, mit ein paar Stunden Abstand, fand ich das richtig erschreckend. Warum kann ich nicht 5, FÜNF Minuten innehalten und mich auf mich besinnen? Warum musste ich die Yoga Einheit abbrechen? Ich konnte wirklich nicht anders.

Aber nicht nur diese Erfahrung hat mich auf mein Fokus Thema im Februar gebracht. Sondern auch ein Gedanke, welcher mich seit ein paar Wochen verfolgt:

„Meine Kinder können nicht spielen“

Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum es Kindern manchmal so schwer fällt, ins Spiel zu finden. Warum manche Kinder „nicht spielen können“, oder ständig von einer Sache zur nächsten hopsen. Und wisst ihr was ich glaube, wir Großen haben da nicht Unschuld. Denn wir sind Vorbild. Und wenn wir ständig von A nach B flitzen, nie verweilen, häufig unter Stress stehen und es nicht schaffen, uns auf eine Sache zu besinnen, dann ist es doch kein Wunder, wenn unsere Kinder auch so „mal hier, mal da“ werden bzw. sind?!

Zumindest merke ich es immer wieder ganz klar und deutlich, wie wuselig meine Jungs werden, wenn ich es bin. Wenn ich also ständig irgendwas am machen und tun bin, dann fällt es ihnen natürlich auch schwer, ins ruhige Spiel zu finden. Und das, das finde ich sehr schade. Das möchte ich ihnen nicht nehmen.

Fazit Fokus Thema Januar:

Durch mein Fokus Thema vom Januar, Social Media bewusster zu konsumieren, habe ich bereits einen guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es hat prima geklappt, viel besser als gedacht, meinen Handy-Konsum einzudämmen. Ja, es war richtig schön zu erleben, wie einen das „nicht am Handy sein“ Augenblicke viel intensiver genießen lässt. Und natürlich fiel somit auch schon mal ein Multitasking Element weg. Das Handy nicht immer griffbereit – das soll auch in Zukunft so bleiben.

Auf eine Sache besinnen!

Multitasking schädlich, Mama Alltag, auf eines besinnen, Familienleben, Fokus Thema

 

Der Februar steht somit unter dem Motto, mich häufiger und bewusster auf eine Sache zu besinnen. Mich darin zu üben, auch mal zu ruhen, eine Situation „ohne etwas zu tun“ auszuhalten und mindestens ein Mal pro Woche eine Einheit Yoga zu machen, und zwar bis zum Ende. Endlich mal wieder zu kochen, mit allen Sinnen. Nur zu kochen.

Natürlich, Multitasking ist nicht nur ein Fluch, sondern gerade im Mama-Alltag auch immer wieder ein Segen. Aber wie bei allem sollte es sich einfach die Wage halten…

Ist dieses Multitasking für euch Fluch oder Segen?

Das könnte dich ebenfalls interessieren

3 Kommentare

  • Antworten MaLa 1. Februar 2019 um 11:32

    Du hast sehr Recht mit dem was du schreibst. Mein Mann macht meine Effektivität und Multitasking- Wahn manchmal echt verrückt. An Wochenende boykottiert daher oftmals meine Pläne ;-). Und er hat recht damit. Widerrum glaube ich auch, dass es auch ein Stück Veranlagung ist. Entweder man kann es und lebt es auch, oder man kann es eben nicht.
    Liebe Grüße Mareike

  • Antworten Andrea 1. Februar 2019 um 12:32

    Wie recht Du hast bezüglich der Kinder. Ich merke das hier auch…sobald ich am rumrennen bin und hier und da noch was erledigen gehts auf die Kinder über. Ich möchte es mir auch vornehmen, mich mehr auf EINE Sache zu konzentrieren. Vor allem, wenn ich mit meinen Jungs zusammen bin. Danke für deine Gedanken.

    Liebe Grüße

  • Antworten Nora | Milch & Mehr 3. Februar 2019 um 21:55

    Liebe Frauke,

    diese Interessante These habe ich am Wochenende mal an uns beobachtet. Wie recht du hast! Ich erwische mich in meinem Multitasking-Wahn sogar dabei, die Kinder bei konzentrierten Beschäftigungen zu stören: eben mal schnell die Nase putzen statt das Buch weiter zu lessen. Kannst du mal bitte kurz aufhören zu puzzlen und deinem Geschwister helfen. Ahh!
    Ganz ohne Multitasking wären hier definitiv nicht an Alltag zu denken, aber ich sollte es schon etwas dezenter angehen und die Kinder nicht mitziehen. Danke für den Post!

  • Hinterlasse einen Kommentar