Familienleben, Kinderwelt

woom bike 2 im Test – Das erste Fahrrad für unseren dreijährigen Sohn

15. Mai 2019

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Er könnte stolzer nicht sein, auf sein knallrotes woom bike 2. Das neue Fahrrad von unserem dreijährigen Sohn ist täglich im Einsatz, wird allen gezeigt und ist das Gesprächsthema. Es macht mich wirklich unheimlich glücklich unseren Buben so begeistert, motiviert und stolz zu sehen.
Obwohl ich selber seit Jahren, genauer gesagt seit meiner Kindheit, fast täglich auf dem Sattel sitze, hätte ich nicht gedacht, dass unser Sohn auch so verrückt nach seinem Rad wird bzw. nun ist. Denn auch wenn er bisher gerne mit dem Laufrad gebraust ist, genau so gerne hat er sich im Fahrradanhänger, oder auch auf dem Fahrradsitz, kutschieren lassen.

Aber nun, nun muss jeder Weg mit seinem woom bike 2 zurück gelegt werden. Zum Kindergarten, zum Bäcker, oder auch zu Oma und Opa. J.Boy tritt fleißig in die Pedale  und wir konnten bereits erste, kleine Radtouren unternehmen.

Da radelt er dann neben mir, mein kleiner und plötzlich so großer Racker!

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woom bike 2 – Die ideale Größe für unseren 104 cm großen Sohn

Apropos Größe, wir haben uns nach langem Hin und Her (J.Boy ist aktuell ca. 104 cm groß) für das woom bike in der Größe 2 (14´´) entschieden. Zwar wird ihm dieses vielleicht nicht ganz so lange passen, aber das woom bike 3 (empfohlen für Kinder ab einer Größe von 105 cm) wäre aktuell wohl noch einen Ticken zu groß gewesen.
Uns war es wichtig, dass das erste Fahrrad von der Größe auch richtig passt. Das ist besonders für das Fahrerlebnis wichtig. Passt das Rad, die Größe, fällt es den Kindern leichter zu fahren. Ist es zu groß oder zu klein, stimmen die von woom bike ausgetüftelten, idealen Proportionen einfach nicht mehr und das Fahren kann um einiges komplizierter für das Kind sein. Dies kann dazu führen, dass das Kind schnell die Lust am Radeln verliert, oder frustriert ist weil es einfach nicht so gut klappen will.

Bekommen hat der Bub das Rad zu Ostern, vom Osterhasen. Für viele vielleicht ein „viel zu großes Geschenk“, für uns jedoch absolut passend. Aus drei ganz simplen Gründen:

  1. Ostern / Frühling / Radfahrzeit –> Zu dieser Jahreszeit macht es einfach Sinn ein Fahrrad zu bekommen.
  2. Unser Sohn hat sich seit Wochen ein Rad gewünscht. Er lag uns täglich damit in den Ohren. „Mama, wann habe ich endlich Geburtstag…. Wann kann ich ein Fahrrad haben… Ich will auch Radfahren… Ich wünsche mir ein rotes Rad„. Der Wunsch nach einem ersten, roten Fahrrad war sehr groß.
  3. Schon in meiner Kindheit war es Tradition, dass an Ostern die Räder getauscht, oder auch neue bekommen wurden. Meine Schwester bekam ein größeres Rad, ich ihr altes und mein Bruder mein altes. Es gibt zahlreiche Fotos von Ostern, auf welchen wir drei stolz unsere neuen Fahrräder präsentieren ;).
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Nach wenigen Minuten konnte unser Sohn bereits alleine Fahrradfahren

Ein Strahlen über das ganze Gesicht. Ich werde es nie vergessen, wie glücklich unser Sohn an Ostern war, als er das woom bike 2 hinterm Schuppen entdeckt hat. Nichts konnte ihn halten und er hat sich direkt auf den Sattel geschwungen. Zugegeben, er saß zuvor bereits drei Mal auf meinem ehemaligen (sehr in die Jahre gekommenen) Kinderrad und konnte auch damit schon kurze Strecken zurücklegen, aber mit dem woom bike ging es direkt los. Ein, zwei Versuche und er hatte den Dreh raus. Waren die Kurven am Anfang noch unsicher, groß und am liebsten nach links, wurde er von Minute zu Minute sicherer.

Innerhalb eines Tages war das Fahrradfahren im Groben erlernt. Klar, hin und wieder ist er noch etwas unsicher und das Bremsen mit der Handbremse beherrscht er auch noch nicht so gut. Das liegt womöglich u.a. daran, dass J.Boy an seinem Laufrad keine Handbremse hatte. Rückblickend vielleicht ein Fehler. Das Laufrad von woom hat beispielsweise eine Handbremse, aus dem ganz einfachen Grund, dass die Kinder frühzeitig den Umgang damit lernen und so Unfälle verhindert werden können. Sinnvoll, wie ich finde!
Aber ich bin mir sicher, die Sache mit dem Bremsen wird bald klappen – zur Freude der Schuhe.

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5 Fakten über woom bike

Nachdem ich auf Instagram, im www und auch im Bekanntenkreis viel Gutes über woom bike gelesen und gehört habe, war die Entscheidung schnell getroffen, dass unser Sohn auf jeden Fall als erstes Rad ein woom bike bekommen soll. Zugegeben, für viele mag der Preis erstmal abschreckend sein und ja, ich bin mir relativ sicher, dass ein Kind auch auf einem anderen Rad das Fahren lernen kann und wird, dennoch kann ich die Investition eines Kinderfahrrades von woom bike absolut empfehlen. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Das woom bike 2 wiegt lediglich 5 kg und ist somit ein richtiges Leichtgewicht. Kinderräder anderer Hersteller wiegen meist deutlich mehr. Das wäre dann ungefähr so, als würde ein Erwachsener mit ca. 80 kg auf einem 50 kg schweren Fahrrad das Fahren lernen. Eine ziemlich schwierige Angelegenheit…
  • Die Fahrräder von woom sind super durchdacht, 85% der Komponenten sind speziell für Kinder entwickelt. So ist beispielsweise der Einstieg tief, der Lenker sehr breit, ergonomisch und kann verstellt werden. Die Räder haben keinen Rücktritt, was den Kids das Anfahren erleichtert und die zwei Bremsen sind farblich gekennzeichnet (grün = Hinterbremse ).
  • Für jedes Alter (1,5 – 14 Jahren) gibt es das ergonomisch ideale Rad.
  • Die Räder von woom werden in Österreich unter fairen Bedingungen hergestellt und anschließend verschickt.
  • Upcycling: Beim Kauf des nächstgrößeren Rades und Rückgabe des alten Rades gibt es 40 % des ursprünglichen Kaufpreises zurück.
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Absolut empfehlenswert

Uns konnte das woom bike 2 bisher absolut überzeugen. Ein cooles Kinderfahrrad, welches den Kindern das Radfahren wirklich einfach macht. Wenn ich da an meine Kindheit zurück denke (Stützräder, Rücktritt…), da waren die ersten Runden mit dem ersten Fahrrad nicht ganz so easy peasy. Man hatte halt aber auch nicht so die „Balance“, wie die meisten Kinder heute – Dank Laufrad.

Aufgepasst!
Ein  wichtiger Hinweis an alle Eltern von kleinen Radfahrern

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Was man früher jedoch vielleicht beim ersten Fahrrad schon mehr hatte war der Überblick. Heute bekommen viele Kinder bereits zum zweiten Geburtstag ein Laufrad. Mit drei oder vier Jahren folgt dann häufig das Rad. Die Racker sind somit viel zeitiger auf den Straßen unterwegs, als noch vor ein paar Jahren. Damals, als Laufräder noch nicht „das“ Kinderding schlechthin waren und Kids meist erst im Alter von ca. 4 Jahren auf zwei Rädern unterwegs waren. Nicht falsch verstehen, ich finde es klasse, dass es Laufräder gibt und befürworte das zeitige Radfahren sehr, aber dennoch muss man als Eltern einfach beachten, dass kleine Kinder häufig einfach noch nicht dafür reif sind, die Straßen alleine zu rocken. Mit ca. vier, fünf Jahren hingegen haben Kinder idR meist schon einen besseren Überblick über den Straßenverkehr und können all die Anforderungen, die das Radfahren mit sich bringt, besser koordinieren. Sie lassen sich beispielsweise nicht mehr so leicht ablenken („Hui, eine Katze…), schätzen Hindernisse besser ein und können sich schneller bzw. sicherer fangen, wenn etwas unvorhergesehenes passiert.

Ist unser Sohn mit dem Fahrrad unterwegs, dann natürlich IMMER mit Helm (der von woom sitzt mega gut auf dem Kopf!) und nicht alleine. Klar, in der Einfahrt, in Uromas Hof oder auch auf Feldwegen darf er brausen und in die Pedale treten. Sind wir jedoch beispielsweise auf dem Weg in den Kindergarten, fährt J.Boy stets auf dem Gehweg und ich möchte ihn immer im Blick haben. Wir vereinbaren Punkte, bis wohin er vorfahren darf, überqueren aktuell noch alle Straßen (und seien sie noch so klein und „still“) gemeinsam und ich rufe nicht selten „ahhh, nicht so nah an die parkenden Autos fahren„.

In diesem Sinne: eine sichere und freudige Fahrt!

Ab wann sind eure Kinder Fahrrad gefahren? Hatten sie auch direkt solch ein Spaß dabei?

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