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Unsere erste Woche auf Mallorca – Sonne, Strand und Schmutz

22. April 2018

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Und ehe wir uns versehen, ist unsere erste Woche auf Mallorca auch schon vorbei. „Vier Wochen Eltern- bzw. Familienzeit“ klang im Voraus so unfassbar lange und nun, nun liegt ein Viertel unseres Urlaubs schon hinter uns. Eine erste, schöne Woche auf der traumhaften Insel Mallorca. Ja, überwiegend war sie schön, auch wenn die ersten Tage ein wenig getrübt waren – durch meinen kleinen Sauberkeitszwang bzw. meine falschen, großen, übertrieben oder doch vollkommen legitimen Erwartungen an ein Ferienhaus?! Dazu aber gleich mehr, denn erstmal möchte ich ein wenig schwärmen. Von einem traumhaften Strand, massig Zeit im Freien, Kaffee-Dates mit dem Ehefreund, müden Kindern, glücklichen Kindern, aktiven Kindern. Von einem ersten Kaffee am Morgen, mit Sonne im Gesicht. Von einem spontanen Trip nach Palma und dem, verrückt klingenden, Glück, einen IKEA vor Ort zu haben.

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Haben wir das falsche Ferienhaus gebucht?

Warum wir so happy waren, das große Schild vom Schweden zu erblicken? Weil uns „der praktische Hochstuhl“ den kommenden Fingerfood- und Breischlachten vom Augustbub wesentlich entspannter entgegen blicken lässt. Im Hochstuhl für nicht mal zwanzig Tacken sitzt der Racker nun sicher und wir müssen nicht Angst haben, dass er jeden Moment einen Abgang macht. Einen Abgang aus dem „Kinderstuhl“ unseres Ferienhauses. Welcher irgendwie so gar kein Stuhl für Kinder ist, sondern eher ein Garant für blaue Flecken, fliegende Babys uvm..

Und wenn wir nun schon beim Ferienhaus angekommen sind, dann nörgele ich direkt etwas weiter, denn auch wenn das Haus wunderbar liegt und viele Vorteile mit sich bringt, von der Sauberkeit war ich nicht wirklich überzeugt. Wirkte auf den ersten Blick alles top, so kam ich doch ordentlich ins routieren, als ich mir den Boden etwas genauer angesehen habe. Bzw. dann, als ich unser Baby vom Boden aufgehoben habe und dachte „okay… sein Shirt war gerade noch sauber… und was machen eigentlich die Krümmel zwischen seinen Finger…. bzw. woher kommen die?„. Ja, ja – ich habe vielleicht hin und wieder einen Putzfimmel, aber das, was wir da auf dem Boden und vor allem auf den langhaarigen Teppichen vorgefunden haben, das war wirklich nicht schön. Fand sogar der Ehfereund. Und der, der ist bei sowas absolut nicht pingelig. Da bringt selbst der noch so schön gesprenkelte Steinboden nichts. Wenn einem Haare, Staub, Krümmel und Co. von gefühlt 20 Jahren aus dem Teppich entgegen wirbeln, dann muss man handeln. Und so haben wir das olle Teil erstmal in die Garage verbannt und anschließend den Besen geschwungen (warum zur Hölle gibt es keinen Staubsauger?)… Nach zwei Tagen war der größte Ärger über den Schmutz verfolgen – oder ich einfach schon tiefenentspannt, da im Urlaubsmodus angekommen!?

Traumbucht, Knusperspaß und Sonnenschein

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Denn entspannen kann man hier ganz wunderbar. Ein großes Haus mit ausreichend Platz (u.a. für Familien-Gäste, welche wir ganz bald empfangen), ein schöner, kinderfreundlicher Garten, kurzer Weg zur Traumbuch Cala Lllombards, meist Sonnenschein und überhaupt und generell: eine tolle Lage.
Bisher sind wir sehr happy mit unserer Entscheidung ein Haus im Süd-Osten der Insel gebucht zu haben. Hier gibt es einfach traumhafte Strände und von uns aus sind es mit dem Auto ca. 40 Minute bis Palma. Aber auch andere Orte und Städtchen laden zum flanieren und genießen ein. Und so kamen der Ehefreund und ich während unserer ersten Woche auf Mallorca schon das ein oder andere Mal  in den Genuss von einem Kaffee-Date. Zwar mir Kids, aber mit schlafenden. Beide, zur gleichen Zeit. Das kommt hier ansonsten eher selten vor. Solche Momente genieße ich zugegeben sehr. Ebenso wie ich die Zeit mit unseren Buben genieße. Hier bei uns im Garten rund ums Haus, in den Straßen von Santanyi  – und ganz besonders am Strand. Denn dort sind beide ganz in ihrem Element. Der Große buddelt, baggert und badet (absolut kein Warmduscher!) und der Kleine, der freut sich über Knabberspaß soweit seine Augen reichen. Ja, er futtert Sand in rauen Mengen. Und das, wo wir wirklich höchst engagiert versuchen, ihn von der ein oder auch anderen Ladung abzuhalten..

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Neben einer wunderschönen Badebucht, toller Lage, wundervoller Landschaft und prinzipiell passendem Domizil, meint es auch das Wetter gut mit uns. War ich erst etwas skeptisch, vor allem mit Blick auf das aktuelle Wetter in Deutschland, bin ich nun super glücklich. Und das nicht nur, weil die Sonne scheint. Sondern weil mich meine beiden Racker etwas gelehrt haben. Das Wetter, das ist doch eigentlich schon fast nebensächlich. Spaß und gute Laune kann man immer haben. Auch wenn es morgens regnet und man sich in Regenkleidung schmeißen muss! Wichtig ist, was man daraus macht. Zum Beispiel eine Kitzelparty.

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Unsere erste Woche auf Mallorca – Wir sind angekommen, hier auf der Insel

Aber dennoch schmeckt der Kaffee am Morgen, im Freien, mit einem Hauch Sonne im Gesicht dann doch etwas besser. Und diesen ersten Kaffee, den genieße ich doch sehr. J.Boy ruft bereits während er aus dem Bett spring „raus gehen, spielen“ und kann es kaum abwarten, bis der Ehefreund oder/und ich ready sind.

Warum um Gottes Willen wollen sich die Eltern auch die Schlafkleidung ausziehen? Und überhaupt, wieso die Jacke (weil es doch noch etwas frisch am Morgen ist)? Die Bagger, Eimer, Tannenzapfen, Steinchen, Stöcke und, und, und warten auf ihn!
Und während ich, zugegeben, noch etwas unmotiviert Zapfen in Eimer fülle und Baggerschaufeln mit Steinen fülle, trinke ich meinen ersten Kaffee im Freien, mit Sonne im Gesicht. Das ist doch mal Urlaub. 

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Urlaub ist es, dass wir die Morgende zusammen starten können. Wir vier. Entspannter als im normalen Alltag. Außerdem haben haben wir irgendwie bereits in den Urlaubs-Rhythmus gefunden. Alles ist entschleunigter. Der Kleine schläft am Morgen plötzlich länger, der Große braucht hin und wieder eine kurze Siesta (Sonne, Strand und Meer machen müde), der Ehefreund hat massig Zeit mit seinen Racker, ich war bereits ohne Kinder duschen, wir essen im Freien, erkunden die Umgebungen, genießen Eis und Pasta satt, freuen uns über eine erste, leichte Sommerbräune und sind absolut nicht von schlechtem Gewissen geplagt – obwohl wir weniger arbeiten, noch keinen Sport gemacht haben und die Wäsche bereits zwei Tage auf der Leine baumelt.

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Produkte aus dem Shop tausendkind, welche auf den Fotos zu sehen sind:
Hach ja, wir haben es hier fein!

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit tausendkind

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2 Kommentare

  • Antworten Ina Apple 22. April 2018 um 12:13

    Hey Frauke,
    euer Heim-Strand ist der Cala Llombards, oder? Da waren wir letzte Woche mit unserer Kleinen auch zum Baden! (Ihr wars allerdings zu kalt :p) Schade, dass wir uns da nicht angetroffen haben, wär schön gewesen!
    LG Ina

  • Antworten Kristina Dinges 22. April 2018 um 22:04

    Das hört sich wirklich traumhaft an. Schön, dass wir ein wenig zur Ruhe kommt und die Zeit genießt.
    Ich fände es auch nicht so angenehm, mein Baby vom Boden hochzunehmen und die Kleidung ist dreckig…

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

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