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Kinder müssen schwimmen lernen! Nichtschwimmer brauchen Schwimmhilfen!

24. August 2018

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Kinder müssen schwimmen lernen, das ist Fakt. Wasser ist nämlich nicht nur unheimlich wichtig und toll, sondern kann auch auch zu einer richtigen Gefahrenzone werden.
Die letzten Tage und Wochen war es das Thema in den Medien. Fast jedes zweite Kind in Deutschland kann nicht schwimmen. Ist das nicht erschreckend? Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen zieht es die Massen in Schwimmbäder oder auch an Badeseen. Und stop – nicht zu vergessen, in Planschbecken. Kleider aus und ab ins kühle Nass. Bis zur Erfrischung dauert es manchmal nur wenige Sekunden, weswegen gerade wir Eltern super aufmerksam und achtsam sein müssen.

Meine Jungs haben keinen Respekt vor dem Wasser

Ich merke es jedes Mal, wenn ich mit meinen Buben in der Nähe von Baggersee, Pool oder auch Meer bin. Beide sind kaum zu halten. Wirklich, mir ist nicht sonderlich wohl dabei, wenn ich mit J.Boy und dem Augustbub alleine am Wasser bin. Deswegen kam das bisher auch super selten vor, lediglich im Urlaub am Meer. Und da war das Wasser zum Glück noch so kalt, dass die Racker sich nicht kopfüber in die Wellen geschmissen haben. Aktuell, da würden sie es mit Sicherheit machen… Ja, sie machen es.

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Kinder sind schneller am bzw. im Wasser als man gucken kann!

Gerade am vergangen Wochenende waren wir nach einer Putz- und Werkelsession im neuen Haus noch eine Runde am Badesee. Kaum in der Bucht angekommen, war der Große schon nackig und auf dem Weg zur Erfrischung. Und der Kleine, der ist schneller hinterher gekrabbelt, als ich schauen konnte. Zum Glück war der Ehefreund dabei und jeder hat sich eine Wasserratte geschnappt. Wer sich nun wundert und denkt „hey, dann mach doch Baderegeln und sorge dafür, dass deine Kinder am Liegeplatz warten, bis ihr alle bereit seid, sprich Schwimmhilfen angezogen habt“, dem kann ich versichern, dass ich natürlich meine Jungs bitte, nicht abzuhauen – aber wir kennen doch alle Kinder. Man bzw. ich kann mir derzeit einfach nicht 100 % sicher sein, dass sie warten.

Unsere neuen Schwimmhilfen von Zoggs

Und genau deswegen bin ich mehr als happy über unsere neuen Schwimmhilfen, welche wir von Zoggs zugeschickt bekommen haben. Seit einigen Badegängen dürfen wir u.a. den Deep Sea Water Wings Floatsuit testen. Ein wirklich tolles Teil! Der Anzug ist mit Schaumstoff ausgestattet, welches in die Arme und Schultern eingenäht ist. Der Schaumstoff sorgt für einen festen Auftrieb und fördert zudem eine natürliche Schwimmposition. Dank Reißverschluss am Rücken, mit Klettsperre, welche ein ungewolltes Öffnen verhindert, lässt sich der Floatsuit super schnell an- und ausziehen. Nicht zu vergessen, einen Sonnenschutz von 50+ hat der Anzug auch noch!

Der Große ist also super schnell ready für Gewässer. Und obendrein unheimlich stolz. Er findet seinen neuen Anzug „super cool Mama, schau mal wie stark ich bin“ (dabei zeigt er seine in Schaumstoff gehüllten Ärmchen ;)). Für den Kleinen nutze ich aktuell am liebsten Schwimmflügel und zusätzlich, wenn wir alle im Wasser sind, gerne noch einen Schwimmreif.

Generell finde ich das Brand Zoggs aus Australien sehr sympathisch und die Produkte, die wir testen, klasse. Zoggs macht es sich bereits seit 1992 zur Aufgabe Kinder, Hobby-Schwimmer und auch Athleten mit perfekt sitzenden und bequemen Produkten für die jeweilige Lage bzw. Situation aus zu statten. Wichtig ist dem Brand, dass die (Nicht-) Schwimmer Spaß haben und Sicherheit, besonders bei den Kids, an oberster Stelle steht. In diesem Sinne hat Zoogs die drei Etappen der Water Confidence entwickelt und für jede Etappe entsprechende Produkte im Angebot.

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Die drei Water Confidence Etappen und entsprechende Produkte
  • Stufe 1 – Start, Schwimmanfänger
    Produkte, die dem Kind das Wasser und Schwimmen auf angenehme und lustige Art näher bringen.
  • Stufe 2 – Fortgeschrittene Schwimmanfänger
    Produkte, die die Schwimmfähigkeit und das Selbstvertrauen im Wasser fördern.
  • Stufe 3 – Sichere Schwimmer
    Produkte, die die Schwimmkenntnisse und das Geschick im und unter Wasser fördern. Für Spaß und Wettbewerb.

Es ist also wirklich unerlässlich, dass man sein Kind mit Schwimmhilfen ausstattet, sofern es noch nicht schwimmen kann. Und schwimmen, das sollte jedes Kind so schnell wie möglich lernen. Unser Großer kann sich schon recht gut über Wasser halten, er paddelt jedoch einfach wild. Von richtigen Schwimmbewegungen fehlt da natürlich aktuell noch jede Spur. Aber es steht fest, sobald der Bub reif für einen Schwimmkurs ist (mit ca. 4 Jahren ist dies meist der Fall), wird er diesen besuchen.

Bis dahin habe ich zu jeder Zeit aufmerksam zu sein, wenn wir am Wasser sind. Nicht mal eben aufs Handy schauen, oder einen Blick nach rechts werfen… Neben der Aufsicht gibt es noch ein paar weitere Hinweise und Tipps, welche dabei helfen, Kinder vor dem Ertrinken zu schützen. Denn, eine Schwimmhilfe alleine reicht nicht aus!

So kannst du dein Kind vor dem Ertrinken schützen – Wichtige Baderegeln und Tipps:
  • Risiken vermeiden! Gartenteich umzäunen, in der Badewanne niemals unbeaufsichtigt planschen lassen, flache Gewässer nicht unterschätzen (Kind kann auch in einer Pfütze ertrinken), an sonstige Gefäße denken, in denen sich Wasser sammeln kann (Regentonne…).
  • Betreut ihr Kinder am und im Wasser? Dann solltet ihr sicherer Schwimmer sein. Nein, es ist absolut nicht peinlich, wenn man einen Schwimmkurs für Erwachsene besucht!
  • Am Wasser angekommen als allererstes die Nichtschwimmer mit Schwimmhilfen ausstatten.
  • Kinder niemals auch nur für wenige Sekunden aus den Augen lassen.
  • Nur in ausgewiesenen Badezonen schwimmen. Meidet am besten unbekannte Gewässer.
  • Friert das Kind? Raus aus dem Wasser.
  • Luftmatratze, Einhorn und Co. sind keine Schwimmhilfen! Sie können sogar gefährlich werden.
  • Wellen und Strömungen beachten. Wellen können beispielsweise dazu führen, dass sich das Kind verschluckt, in Panik gerät und mit dem Kopf unter Wasser kommt.
  • Das Bestehen des „Seepferdchens“ bedeutet nicht, dass ein Kind wassersicher ist. Dies ist meist erst dann der Fall, wenn es den Freischwimmer bestanden hat.
  • Kinder sollten sich nicht bei Rutschausläufen aufhalten. Durch Rutschende können sie unter Wasser gerissen werden.
Dein Kind ertrinkt leise!

Das Kind ertrinkt leise, das klingt nach einer ganz dramatischen Schlagzeile, ist aber leider i.d.R. wirklich der Fall. Denn anders, als man es vielleicht aus Filmen kennt, zappelt und schreit fast niemand, wenn er dabei ist zu ertrinken.

Im Gegenteil kommen Nase und Mund unter Wasser, schließen sich automatisch die Stimmritzen, damit das Wasser nicht in die Lunge kommt. Im Prinzip ein guter Reflex, doch dabei werden auch die Stimmbänder blockiert. Ein Schreien ist somit unmöglich.

Kinder verlieren in weniger als einer Minuten das Bewusstsein und ersticken, wenn keine promte Hilfe naht.

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Freude und Spaß am, im und mit Wasser

Neben all den Vorsichtsmaßnahmen ist es wichtig, dem Kind die Freude und den Spaß am Wasser nicht zu nehmen. Es ist wichtig, dass das Kind dem Wasser gegenüber positiv gestimmt ist. Genau diesen Ansatz (Angst nehmen, Sicherheit vermitteln und Schwimmkompetenz fördern) unterstützt eben auch Zoggs, was ich richtig klasse finde.

Habt Acht und Spaß!

Mich würde sehr interessieren, ob ihr noch weitere Tipps oder vielleicht sogar Erfahrungsberichte für mich und die Leser habt? Austausch und vor allem eine große Portion Aufmerksamkeit für das Thema finde ich unheimlich wichtig. Man wird doch mal schnell leichtsinnig – weil eben so lange nichts passiert ist…

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Pack die Badehose ein, nimm dein Schwimmhilflein…

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1 Kommentar

  • Antworten Andrea 29. August 2018 um 17:16

    Ist echt richtig wichtig. Ich hab es als Kind nicht gelernt und mit Anfang 20 im Erwachsenen Schwimmkurs war es richtig schwer!

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