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Kinderwagen oder Trage? Was für eine Frage! – Das Muttertier

24. Juni 2018

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Sonntag. Zeit für einen Familienausflug. Mit Sack und Pack geht es für uns zu einem der größeren Spielplätze in unserer Karlsruher‘ Hood. Mitten drin das Tragekind, der Augustbub. Aber nein, nicht in der Trage, sondern tatsächlich einmal im Kinderwagen.
Es ist einer dieser ganz seltenen Momente. Deshalb pssst… gar nicht groß darauf eingehen, sonst merkt er es noch. Höchst motiviert schuckele ich unseren Offroader über Stock und Stein. Mit dabei unser neues Sitzbrett von tfk, welches gerade von J.Boy eingeweiht wird. Sitzend, aber natürlich auch hüpfend. Muss ja direkt auf Herz und Nieren getestet werden.

Die Idylle kommt ins Schwanken…

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Und dann kommt sie, diese dunkle Vorahnung, dass gleich etwas das Idyll ins Wanken bringen wird. Eine Sekunde später beginnt das Quäken in der ersten Reihe. Ich vermute viele Eltern kennen das – im ersten Moment kneift man kurz die Augen zusammen, hofft auf eine Halluzination oder einfach nur einen kurzfristig quersitzenden Motzer im Halse des Jüngsten. Aber nein, der Augustbub hat nun doch realisiert, wo er sich befindet und die Sirene startet.

Kinderwagen oder Trage? Wir spielen die Reise nach Jerusalem…

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Es gibt keine andere Wahl, der Marsch wird ungewollt unterbrochen und das fleißige „Stühlerücken“ oder auch die Reise nach Jerusalem beginnt. Frauke schnallt sich den Kleinen um. Der Große antizipiert sofort und fordert sein Anrecht auf den frei gewordenen Logenplatz vehement ein. Nach kurzer Diskussion mit den bessern Argumenten auf seiner Seite bekommt er diesen dann auch zugesprochen. Also hoch mit dem Kind und rein in den Wagen. Weiter kann es gehen – denkste… Plötzlich macht es sich die Frau auf dem Sitzbrett gemütlich und erwartet, dass ich mich mit diesem Familiengespann in der Öffentlichkeit zum Affen oder besser zum Lastenesel mache. Zum Glück sieht sie schnell ein, dass es sich um ein Sitzbrett für Kinder handelt und sie mit Ihren ca. 25 Jahren da einfach nicht mehr dazu zählt.

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Stühlerücken 2.0.

Und irgendwann schaffen wir es dann auch noch zum Spielplatz. Doch jeder Spielplatztag hat leider auch ein Ende. Nach einigen Stunden heißt es „Los Kinder, heim geht es“. Doch ich schaue nur in 2 sehr sehr müde Augenpaare. Na dann, ein neuer Versuch mit dem Augustbub im Kinderwagen und dem Großen auf dem Sitzbrett. Schaut auch die ersten Meter ganz gut aus, bis dann der Große vor Müdigkeit fast von seinem Sitz fällt. Also dann, Stühlerücken 2.0.
Frauke schnallt sich bereits die Trage um und will den Augustbub aus dem Wagen holen – doch der ist tatsächlich eingeschlafen. Ja, eingeschlafen! Und nun?

Meine Frau das Muttertier!

Genau in dem Moment überrascht uns der Große. „Maaaama, darf ich?“ Wie, was meint er mit „darf ich“? „Maaaama, ich will in die Trage!“. In die Trage? Echt jetzt? Nie und nimmer – aber was macht das Muttertier? Sie schnappt sich J.Boy und hieft ihn sich tatsächlich auf den Rücken. Etwas ungläubig schaue ich sie an, aber sie stapft bereits weiter. Als wäre nichts gewesen. Ist ja nicht so, dass in der Trage freudig zappelnde 15kg hängen. „Spitze, endlich mal wieder richtiges Training! Morgen dann LKW-Reifen ziehen auf DSF.“ höre ich sie noch motiviert sagen und schüttle meinen Kopf.

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Ja, meine Frau. Unser Muttertier. 

Vielen Dank an Trend for Kids, für das kostenlose zur Verfügung stellen des Multiboards.

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