Fit nach der Schwangerschaft, Vegan

Fit nach der Schwangerschaft – meine Ernährung

8. September 2015

Fit nach der Schwangerschaft - meine Ernährung vegan ekulele foodblogger healthy vegan stillen abnehmen (1)

Nachdem ich euch im letzten „Fit nach der Schwangerschaft“ Beitrag meinen Fitness Plan vorgestellt habe, geht es heute um meine Ernährung. Wie ernähre ich mich, was habe ich mir vorgenommen?

Seit dem 01.09. ernähre ich mich nun wieder komplett vegan, aber keine Sorge, ich achte natürlich darauf genug Vitamine, Mikro- und Makronährstoffe zu mir zu nehmen. Wie ich meinen Bedarf an Folsäure, Jod und Co. decke, berichte ich euch ganz bald in einem gesonderten Post. Auf dem Blog von allerlei4kids (für welchen ist seit neustem schreibe) habe ich das Thema „Folsäure/Bedarf decken“ schon mal etwas angeschnitten.
Bereits vor der Schwangerschaft habe ich eine ganze Weile auf tierische Produkte verzichtet. Dabei konnte ich feststellen, dass meine Haut besser wurde (hier gelangt ihr zu meiner aktuellen Pflegeroutine) und ich mich in meinem Körper sehr wohl gefühlt habe. Generell ist es einfach so, dass ich mich im Zuge einer veganen Ernährung bewusster und ausgewogener ernähre. Dies kommt natürlich auch meinem Projekt #xmasbody2015 zu Gute. Neben der veganen Ernährung versuche ich zudem meinen Zuckerkonsum etwas zu reduzieren, denn in letzter Zeit habe ich wirklich massig Schokolade gefuttert. Ich merke einfach, dass Schokolade bzw. Zucker bei mir sehr schnell zur „Sucht“ (ja, es gibt sie tatsächlich, die Zuckersucht) wird. Ich denke dann jeden Abend „ich brauche jetzt noch ganz dringend ein Stück Schoki“. Habe ich es geschafft, längere Zeit nicht zu naschen, dann lässt auch das Verlangen nach. Desweiteren habe ich mir vorgenommen sog. Pseudo Getreide (Amarant, Quinoa..) wieder mehr in meinen Speiseplan zu integrieren, um weniger Weizen (Gluten) zu konsumieren. Ganz so streng wie bei meinem 21 Tage Detox Plan bin ich diesmal jedoch nicht, denn, während man stillt sollte man auf keinen Fall entgiften oder eine Diät halten!

Aber was essen ich genau?!

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Viel Obst und Gemüse – zum Glück bin ein großer Fan von Obst und Gemüse, weswegen es mir auch nicht schwer fällt, täglich einige Portionen davon zu essen. Unser Fach im Kühlschrank ist immer gut gefüllt, meist mit saisonalen Produkten in (bevorzugt) Bio-Qualität.

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Quinoa, Amarant, Hirse, Reis, Bulgur – aber auch Kartoffeln und hin und wieder Pasta stehen auf meinem Speiseplan. Hirse mag ich beispielsweise am liebsten süß, mit ganz viel Zimt!

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Vegane Aufstriche, Nussmus und Co. – natürlich möchte ich mein Brötchen am Wochenende nicht trocken verzehren und so habe ich immer eine ordentliche Auswahl an Aufstrichen parat. Sehr gerne mag ich Streichcremes, egal ob von dennree, Alnatura oder auch Aldi Bio. Ein absolutes Muss sind auch Erdnussbutter (mit Stückchen), Tahin (gesalzen) und andere Nussmuse, wie beispielsweise Mandelmus. Die vegane Nougat-Creme habe ich von meiner Mutter bekommen – wie ihr seht, so ganz ohne Schokolade halte ich es noch nicht aus…

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Milchalternativen, Sojajogurt, Cocodrink – auch in meiner „nicht veganen“-Zeit habe ich keine Milch getrunken. Der Geschmack ist so gar nicht meins, ja, Milch pur ekelt mich richtig. Stattdessen habe ich immer einige Milchalternativen daheim. Meine Liebste ist der Soja Light Drink von Alpro, welcher jedoch ganz gruselige Zutaten hat. Deswegen teste ich mich gerade mal wieder durch das Angebot von Hafer,- Mandel,- Soja,- Dinkel und Reismilch im Bio Supermarkt. Wer weiß, vielleicht entdecke ich ja etwas Neues für mich, meine letzte Testphase ist nun doch schon eine Weile her. Schwerst verliebt bin ich derzeit in Kokoswasser, einfach himmlisch.

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Tofu und Gemüsebratlinge – von Ersatzprodukten wie „vegane Schnitzel“, „Gulasch vegan“ usw. bin ich kein Freund. Das Meiste schmeckt mir nicht, aber auch die Inhaltsangaben schrecken mich häufig ab. Lediglich Tofu und die Gemüsebratlinge von Alnatura landen in meinem Einkaufskorb. Aus Tofu natur mache ich gerne „Rührei“ und den Räuchertofu haue ich am liebsten mit Gemüse in die Pfanne. Schön in Kokosfett angebraten ein Gedicht!

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Riegel und Knabberzeugs – natürlich nasche und snacke ich auch. Manchmal brauche ich einfach ganz dringend und auf der Stelle eine Ladung Energie. In solchen Fällen knabbere ich gerne Bananen Chips oder essen einen Riegel. Die Grünkohl-Chips habe ich noch gar nicht getestet, bin aber sehr gespannt.

Ich hoffe, mein Ernährungsupdate war interessant für euch, unter dem Hashtag #xmasbody2015 findet ihr immer mal wieder Essensbilder von mir und auch anderen Teilnehmern der Challenge 🙂 

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19 Kommentare

  • Antworten Ruhrstyle 8. September 2015 um 9:52

    Ein toller Beitrag! Seit ich vegan lebe ist meine Haut auch viel schöner geworden und ich sehe einfach frischer aus.

  • Antworten Farina 8. September 2015 um 9:59

    Bei mir ist das genauso, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, abends noch was Süßes zu essen, ist es richtig schwierig, diese Gewohnheit zu ändern. Bei mir gibts stattdessen nun meist Obst oder ein paar Trockenfrüchte 🙂
    LG Farina

  • Antworten Wibke 8. September 2015 um 10:15

    Wie lecker das alles aussieht! Ich habe direkt Hunger bekommen. Persönlich könnte ich mir eine vegane Ernährung nicht vorstellen. Da liebe ich z.B. Käse einfach viel zu sehr. Aber das sieht alles schon sehr gut aus. Die Zuckersucht bzw. vielleicht auch ein Gewohnheitsding kann ich bestätigen: Ich habe immer sehr süße Kekse gefrühstückt. Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen mich etwas gesünder zu ernähren und morgens Müsli zu essen. Das war die ersten Tage wirklich Horror. Aber inzwischen ist es schon fast normal und keine große Überwindung mehr 🙂
    Liebe Grüße,
    Wibke

  • Antworten Emm.A 8. September 2015 um 11:13

    Das mit dem Zucker versuche ich auch gerade. Ich krieg immer nach dem Mittagessen totalen Heißhunger und könnte dann eine ganze Tafel Schokolade auf einmal verdrücken! Jetzt esse ich immer erst ein Stück Obst, bevor ich dann wirklich auf was Süßes zurückgreife. Meistens reichen ein Apfel oder ein paar Beeren dann schon, um meinen Hunger auf Süßes zu stillen und die Schokolade kann dann ruhig im Schrank bleiben.

  • Antworten Jenny 8. September 2015 um 12:13

    Toller und auch sehr spannender Beitrag! ich bin wirklich gespannt, was du zu den Kohl-Chips sagst, bitte unbedingt deine Meinung teilen. Ich bin bei sowas immer mega kritisch 🙂
    Liebe Grüße Jenny

    • Antworten ekulele 10. September 2015 um 20:59

      Vielen Dank! Ich halte dich bzgl der Kohl-Chips auf dem Laufenden 😉

  • Antworten Franzi 9. September 2015 um 10:19

    Hallo Frauke 🙂 ein wirklich toller Beitrag. Meine Ernährung ähnelt deiner sehr und ich fühle mich auch rundum wohl damit und kann es jedem nur empfehlen.
    Mich würde allerdings interessieren warum du in der Schwangerschaft vegetarisch gelebt hast? Wurde dir das so empfohlen?
    In einem älteren Post hattest du mal erwähnt, dass du dieses Thema jetzt noch nicht ansprechen willst, eventuell zu einem späteren Zeitpunkt!
    Würdest du dich jetzt dazu äußern?
    Ich bin sehr neugierig hier mehr zu erfahren da es mich ja eventuell auch in den nächsten Jahren betreffen könnte.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!!
    Viele liebe Grüße,
    Franzi

    • Antworten ekulele 10. September 2015 um 20:58

      Liebe Franzi, liebe Julia

      generell denke ich, dass es absolut kein Problem ist, wenn man sich in der Schwangerschaft vegan ernährt, sofern man eben darauf achtet, alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente, sowie Mikro- und Makronährstoffe zu sich zu nehmen. Wenn man kein „Pudding-Veganer“ ist, deckt man das Wichtigste meist ganz automatisch ab 🙂 Meine Werte waren durchweg super, sprich kein Eisenmangel oä!
      Warum ich mich in der Schwangerschaft „nur“ vegetarisch ernährt habe, lag daran, dass es mir von einem meiner zwei Ärzte empfohlen wurde. Sprich, ein Arzt meinte es sei vollkommen okay, dass ich mich vegan ernähre und der Andere hat mir empfohlen ab und an Eier und Milchprodukte zu essen. Warum ich bei zwei Ärzten war?! Leider ging es bei mir nicht so flott mit dem „schwanger werden“….

      Viele Grüße,
      Frauke

    • Antworten ekulele 10. September 2015 um 20:58

      Liebe Franzi, liebe Julia

      generell denke ich, dass es absolut kein Problem ist, wenn man sich in der Schwangerschaft vegan ernährt, sofern man eben darauf achtet, alle wichtigen Vitamine, Spurenelemente, sowie Mikro- und Makronährstoffe zu sich zu nehmen. Wenn man kein „Pudding-Veganer“ ist, deckt man das Wichtigste meist ganz automatisch ab 🙂 Meine Werte waren durchweg super, sprich kein Eisenmangel oä!
      Warum ich mich in der Schwangerschaft „nur“ vegetarisch ernährt habe, lag daran, dass es mir von einem meiner zwei Ärzte empfohlen wurde. Sprich, ein Arzt meinte es sei vollkommen okay, dass ich mich vegan ernähre und der Andere hat mir empfohlen ab und an Eier und Milchprodukte zu essen. Warum ich bei zwei Ärzten war?! Leider ging es bei mir nicht so flott mit dem „schwanger werden“….

      Viele Grüße,
      Frauke

  • Antworten Julia 9. September 2015 um 11:17

    Hey! Ja die Frage nach Vegan in der Schwangerschaft interessiert mich auch brennend! Bin in der 20 Woche schwanger und seit 3 Jahren Vegan. Esse ab und zu ein Ei aber Milchprodukte bekomme ich einfach kaum runter, probiere es seit der Schwangerschaft immer mal wieder. Blutwerte sind super, esse noch vielfältiger. Aber die meisten Leute sind geschockt, das verunsichert mich auch. Wie war/ist deine Einstellung?
    Grüße Julia

  • Antworten Elisa 9. September 2015 um 16:55

    Ja, die Zuckersucht gibt es wirklich. Ein Ausstieg in vielen kleinen Schritten ist möglich. Quiona ist ein gute Hilfe, da es ist sehr eiweißreich ist und den Blutzuckerspiegel stabilisiert.

  • Antworten Laura 13. September 2015 um 10:54

    Liebe Frauke,

    das mit dem Zucker kann ich nur bestätigen war bei mir genauso. Für mich war meine Schokolade, das was eine Zigarette für einen Raucher sein muss, wenn ich es ca. eine Woche geschafft habe die Finger davon zu lassen, dann wars gut aber wehe es kommt zu einem Rückfall. Als ich jetzt eine Zeit lang mich low carb ernährt habe, war es auch mit den Kohlehydraten so, waren sie nicht da hab ich sie gar nicht vermisst, aber schon eine Banane hat mir gereicht um den Heißhunger zu entfachen.
    Mit den Inhaltsstoffen von Fleischersatzprodukten kann ich dir nur beipflichten, ich arbeite neben meinem Studium bei Edeka und da wir einen neue Produktlinie -Edeka Bio +vegan- eingeführt haben und sich die älteren Mitarbeiter kaum jemals damit auseinandergesetzt haben, hab ich mir mal die Inhaltsstoffe, insbesondere von Fleischersatz angeschaut – ich war auch erschrocken und bezweifele irgendwie, dass diese Ersatzprodukte mehr für unsere Umwelt tun, als ein fair gehandeltes Stück Fleisch von einem guten Metzger. Dann lieber einen schönen Sellerie oder Kohlrabi als „Schnitzel“ panieren. Amaranth, Quinoa usw. kann ich dir aus dieser Linie aber uneingeschränkt empfehlen ;-). Was mich mal interessieren würde, weil es bei Veganern irgendwie echt immer ein Tabu-Thema ist: Wie hälst du denn das mit J.Boy später? Wirst du ihm, wenn er nicht mehr gestillt wird, auch mal bei euch zuhause etwas Fleisch und tierische Produkte gezielt zum probieren anbieten, möchtest du warten bis er fragt oder es ihm ganz verbieten ?

    • Antworten ekulele 13. September 2015 um 20:58

      Hallo Laura, danke für deine EDEKA Tipps 🙂 Genau die neuen Ersatzprodukte meinte ich auch…leider ganz blöde Inhaltsstoffe. Quinoa und Co habe ich dort jedoch noch nicht gefunden, da muss ich mal die Augen offen halten!!! J.Boy wird nicht vegan ernährt. Ich möchte ihm da nichts „verbieten“, lege jedoch natürlich Wert darauf, dass er nach dem Stillen gesunde, biologische Lebensmittel bekommt. Hier darf auch ein Stück Fleisch oder Fisch dabei sein, sofern ihm das schmeck. Mein Mann ist ja auch ein „Allesesser“ und somit wird J.Boy auch mit Fleisch und Co. konfrontiert werden 😉

  • Antworten Lena 22. September 2015 um 8:37

    Das klingt echt nach einem tollen Plan 🙂 Lass dir all die leckeren veganen Dinge schmecken 😉 Ich finde es toll, was es mittlerweile für eine Auswahl gibt!

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Antworten Robert 10. August 2016 um 13:19

    Interessant, vor allem die ehrliche Erkenntnis, dass vielleicht nicht alles Trendige schmeckt und auf Dauer aus Prinzip im Speiseplan bleiben muss. Das Kokoswasser (nicht das von alpro) finde ich auch klasse. Kennst Du Kokosblütenzucker, vgl. https://www.kokoszucker.de/shop/produkt-kategorie/kokosbluetenzucker/?

    • Antworten Andreas 15. November 2016 um 16:07

      Hi Robert,

      bin nur zufällig auf den Beitrag gestoßen und hab dann Deinen Link gefunden,. Klingt auf jeden Fall sehr interessant! Kannte noch nicht und habe es gleich mal geordert 🙂

      @ Frauke: Einen schönen Blog hast Du hier, mach weiter so!!!!

      Gruß, Andy

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