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Ein ganzer Berg für unsern Urlaub – Ein Urlaubstag im Familotel Allgäuer Berghof

15. Juli 2018

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Ich nehme Euch mit, durch einen Sommertag im Familotel Allgäuer Berghof. Vom Morgen bis zum Abend. Von Tieren bis zu Wasserrutschen. Von Dampfloks, welche Mittagessen bringen, bis zu Kindern, welche am Abend über dem Teller einschlafen. Ach ja, schade, dass ein Tag nicht mehr Stunden hat, hier könnte man sie wirklich problemlos füllen:

Der frühe Kuckuck…

Es ist 06:55 Uhr am Morgen. Neben mir wird es unruhig im Kuckucksnest. Der Augustbub beginnt mit seinem all morgendlichen „Gewurstel“ und ich warte nur darauf, dass seine Händchen in mein Gesicht patschen, oder sein kleiner Finger in meinen Mund bohrt. Hinter uns liegt eine durchwachsene Nacht, ich habe mal wieder gefühlt jede Stunde gestillt und der Racker hat seine Touren durchs Bett gedreht. An ein Schlafen im schönen Babybett aus Holz war übrigens nicht zu denken, er braucht einfach meine Nähe. Meine sehr nahe Nähe.

Während ich da also so liege und auf mein offizielles „Mama aufstehen, patsch, patsch, bohr“ warte, höre ich es auch aus dem Schlafzimmer grummeln:
Pappppaaaa, gehen wir jetzt zu den Pferden?
Neee, schau mal, in unserer Tigerhöhle ist es noch dunkel…
Aber Papa, mach doch den Rolladen hoch
Ah ha, die zwei großen Männer sind also auch wach, mehr oder weniger.

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Nur wenige Minuten später kommt Leben in unser Appartement. Alle Rollos sind nach oben gefahren und endlich ist sie da, die Sonne. Gestern noch Regen, werden wir heute von schönem Wetter begrüßt. Die Sonne blitzt über die Berge und beim Öffnen der Fenster höre ich aus der Ferne das Läuten der Glocken. „Idylle pur“ denke ich, ehe es auch schon rumst. Der Kleine hangelt sich durchs Zimmer und hat den Abstand zwischen Hocker und Tisch etwas falsch eingeschätzt. Aber alles gut, zum Glück gibt es in unserem Hotelzimmer fast keine harten Kanten und der Teppich eignet sich ideal für aktive Babys. Ein kurzes „Mamamammm“ und weiter geht die Tour. Ziel ist nun das Badezimmer, in welchem der Große sich gerade das ca. fünfte Mal am Morgen die Hände wäscht.
J.Boy, ich glaube es reicht jetzt… bald hast du deine Hände weggewaschen…“ höre ich den Ehefreund sagen.
Noch ein Mal, okay…
Seit wir hier angekommen sind, ist das Händewaschen absolut angesagt. Ob es nun an der Seife aus dem „Frosch-Spender“ liegt, oder am kleinen Kinderwaschbecken – J.Boy ist höchst begeistert und kommt aus dem Waschen gar nicht mehr raus. Wären unsere Badezimmer im Häuschen noch nicht geplant und in Auftrag gegeben, ich glaube, wir würden ein Kinderwaschbecken integrieren ;).

Stop, jetzt keine Zeit an Renovierungsarbeiten und Co. verschwenden, der Berg ruft. Ein ganzer Berg für unsern Urlaub ruft. Mit zig Attraktionen und Möglichkeiten, mal sehen, was wir heute alles erleben. Aber erstmal heißt es sich am Buffet stärken und vor allem: wach werden. Der Gedanken an Kaffee lässt mich flotter in Gang kommen und ehe der Ehefreund sich umsehen kann, habe ich beide Jungs angezogen und wir stehen ready an der Zimmertür. Wenige Minuten später sind wir im Restaurant und überlegen mit was wir starten. Die Auswahl ist groß, der Hunger auch. Für den Augustbub gibt es Brot und Obst, J.Boy freut sich über ein Croissant, der Ehefreund startet deftig-heftig in den Tag und ich steuere direkt das weltbeste Bircher Müsli an.

Ein Tag, viele Pläne! Ein ganzer Berg für unsern Urlaub!

Nachdem wir nun alle ziemlich satt sind, holen wir uns noch flott einen Kinderwagen aus der „Kinderwagen Garage“, bevor wir unsere Tour auf „dem Berg“ starten.

  • Boys Ziel bzw. Ziele: Tiere –> Bagger –> Wasserspielplatz –> Wasserpark –> Bagger –> „Und dann will ich aber auch noch schwimmen, okayyyy?
  • Mein Ziel: Meinetwegen Streichelzoo –> AB IN DIE NATUR, wandern –> Sonne tanken und wenn möglich eine der zig Liegen testen.
  • Der optimale Tag vom Ehefreund: TIERE –> „Okay, ein bisschen spazieren“ –> Essen –> Kaffee –> „Irgendwas cooles mit den Jungs auf dem Wasserspielplatz bauen“ –> Mit den Jungs planschen –> Essen –> Essen.
  • Der Augustbub: Eine runde Schlaf –> Aktion!!!
Streichelzoo. Oh, oh no?!

Los geht es. Wir starten unseren Tag mit einem Besuch der Tiere. Anders als meine Männer, habe ich ziemlich (sagen wir mal) Respekt vor Tieren. Das war schon immer so. Zaghaft stehe ich also am Zaun der Ponys und tue so, als wäre ich unfassbar wild darauf, dass gleich ein kleines Hüh-Hot angetrabt kommt, um von mir gestreichelt zu werden. In Wahrheit denke ich mir „och ja, du kleines Pony, bleib ruhig da hinten stehen…“. Und das tut es auch. Wahrscheinlich spürt es meine Unsicherheit und verzichtet deswegen gerne auf Streicheleinheiten, die es kaum spüren würde.
J.Boy füttert derweil eifrig mit dem Gatten die Kaninchen, äußert seinen Wunsch nach einer eigenen Ziege und bekommt eine kleine Krise, als sich eine Fliege auf seinen Arm setzt. Aha! Also doch kein Tierfreund durch und durch…

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Du wunderschönes Allgäu – Wenn sogar der Ehefreund mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Natur spaziert…

Da der Augustbub friedlich auf meinem Rücken schlummert kann ich die zwei anderen Männer davon überzeugen, dass wir die Gunst der (ca.) Stunde nutzen und uns an eine kleine „Wanderung“ trauen. Denn sobald der Racker wach ist, muss er sich bewegen. Dann wird es schwierig mit Trage und noch schwieriger mit Kinderwagen. Ihr kennt es ja bereits von uns, das Kinderwagen-Dilemma. Also los gehts. Das große Kind macht es sich direkt im Kinderwagen gemütlich, denn „der Berg ist steil Mama, ich muss im Kinderwagen sitzen„. Um keine kostbare Wanderzeit zu verlieren umgehe ich jegliche Diskussion und lasse den Herrn Platz nehmen.

Wir laufen eine wunderschöne Runde, welche „kinderwagen- und ehefreundtauglich“ ist (sprich nicht zu steil usw ;)) und ich merke wie mir das Spazieren durch die Berge Kraft gibt. Ja, Kraft gibt und nicht nimmt. Immerhin schleppe ich mal wieder an die 10 kg auf meinem Rücken.
Und diese 10 kg, die beginnen so langsam zu wackeln. Was für ein Timing. Gerade durchqueren wir das „Wandertor“ und befinden uns nun wieder auf dem Gelände des Allgäuer Berghofes.

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Ein Bagger- und Matschtraum!

Beide Jungs sind nun hellwach. Einer, weil der Morgenschlaf vorbei ist und der Andere, weil er Bagger sieht. Etliche Bagger, welche sich in diversen Sandkasten tummeln. Und dazu auch noch Wasser. J.Boy ist im Glück und von einer auf die andere Sekunde hat er vergessen, dass er gerade noch leicht nölig im Kinderwagen saß und einen Nachtisch wollte. „Ein Nachtisch ohne was anderes. Nur so. Weißt du! Ich will gar keine Nudeln und auch nicht ohne Soße„. Ja, hier im Urlaub gibt es zum Mittagessen auch mal ein Eis, so ist das eben, wenn alle glücklich und entspannt sind. Da werfe ich gerne mal meine „aber das ist nicht gesund“-Devise über den Haufen. Aber nun, nun ist das Eis ja eh vergessen und wir steuern einen Sandelplatz an.
Herrlich, beide Jungs spielen friedlich und der Ehefreund hat die brillante Idee, dass wir es doch mal mit einem Kaffee in der Sonne versuchen könnten. Gesagt getan. Er flitzt schnell ins Restaurant und kommt mit zwei Tassen zurück.
Wie, die spielen noch?
Wir können es beide kaum glauben, aber seit nun gut 5 Minuten gab es weder ne Schippe Sand auf den Kopf, noch ein „Mama, mach ihn weg“ oder gar ein Abriss-Bagger namens F., welcher gerne Gebautes eliminiert. Welch Idylle. Wir setzten uns auf zwei super bequeme Stühle, direkt im Sand, strecken unsere Gesichter gen Sonne und sind einfach nur happy.

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Die Dampflok bringt das Essen!

Nachdem beide Jungs wieder halbwegs sauber sind, machen wir uns nun auf den Weg zum kleinen Mittagsbuffet. Für mich gibt es den obligatorischen Salatteller, der Ehefreund stibitzt sich etwas am Kinderbuffet („Hallllooo, Lasagne kann ich mir einfach nicht entgehen lassen„), für den Kleinen gibt es einen Brei vom Babybuffet und J.Boy, der bekommt jetzt doch sein Eis. Gegessen wird am Dampflok-Tisch. Mehr oder weniger. Während ich mir mit links den Salat in den Mund befördere, passe ich mit rechts auf, dass der Augustbub nicht gleich auf die Lok springt, welche gerade vorbei fährt. Und nein, der Ehefreund sitzt nicht entspannt daneben und genießt seine Lasagne. Er ist damit beschäftigt den ein oder anderen Löffel Zucchini-Kartoffel Brei in den Mund unseres kleinen Bubis zu befördern.

Siesta, Siesta Allgäucanaaaa

Nach dem Essen geht es noch eine Runde in den Wasserpark. Hier gefällt es uns allen besonders gut. Der Augustbub erkundet den „Entdecker-Zaun“, J.Boy und der Ehefreund ziehen sich mit dem Floss über den kleinen See und ich, ich liege schon wieder. Hossa, was ist da los?! So viel lag ich das letzte Jahr nicht… Aber diese mini Pause kann ich gut gebrauchen, denn der Kleine wird zum zweiten Mal an diesem Tag müde und mir steht eine Runde Tragen bevor.

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Nach ca. vier Runden um den Wasserpark schläft er friedlich und wir beschließen allesamt eine kleine Siesta einzulegen. Auf der Sonnenterrasse, mit (schon wieder, aber diesmal ohne Koffein für mich) Kaffee und Kuchen. Herrlich, dieses Urlaubsleben.

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Wellness mit Kindern

Eine Stunde später, alle wieder, mehr oder weniger, wach.
Und zappelig, vor allem die Jungs. Eine Runde Bobby Car und dann schnappen wir sie uns, denn beim Planschen kann man wunderbar Energie loswerden. Ja, pssst, wir hoffen schon jetzt auf müde Kinder und ein, zwei Stunden Zweisamkeit am Abend. Zum Arbeiten, auf dem schönen Balkon, mit Blick auf die Berge und einer Schorle in der Hand. Aber geträumt wird später, jetzt heißt es rein in die Bademäntel und ab in den Wellnessbereich.

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Da das Wetter es heute gut mit uns meint, entscheiden wir uns gegen eine gemütliche Koje im Badebereich für die Kleinsten und für einen Platz in Freien. Liegestühle auf einer sattgrünen Wiese mit Ausblick auf die Berge, was gibt es schöneres. Hier könnte ich Stunden liegen. Könnte, denn meine Männer haben andere Pläne. „Auf Mama… Mammmaaa, komm jetzt„.  Besonders der Kleine erstaunt mich, denn noch wenige Tage zuvor fand er Wasser nicht ganz so dufte. Aber jetzt, er planscht durchs Wasser, patscht mit den Händen und gluckst vor Freude. Ja, definitiv eine zweite Wasserratte. Denn dass J.Boy massig Spaß im Wasser hat, das wusste ich bereits. Auch er gibt heute wieder alles ;).

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Abendessen

Planschen, schwimmen, rutschen und Co. macht müde. Aber sowas von. Und so passiert es beim Abendessen doch tatsächlich, dass unser Großer auf der Bank einschläft! So ganz ohne Nachtisch Eis, Abendgeschichte, Gute Nacht Lied und Händewaschen!
1:0 für den Ehefreund, denn „sein Kind“ schläft schon, während ich den Kleinen noch einschlafstillen muss bzw. darf. Aber lange dauert das heute auch nicht und so können der Ehefreund und ich den Tag gemütlich auf dem Balkon ausklingen lassen. Der Mann mit einem Gläschen Wein in der Hand und ich mit einem Teller Nachtisch, den ich mir einfach vom Buffet mit aufs Zimmer genommen habe. Herrlich, wenn man Cremes und Co. ganz in Ruhe und mit einer Brise Bergluft um die Nase herum genießen kann.

Und so geht ein aufregender und dennoch entspannter Sommertag im Allgäuer Berghof zu Ende…
Bis zum nächsten Mal, Allgäuer Berghof!

Wir kommen wieder und sind gespannt, welche Neuheiten dann auf uns warten. Denn eines ist sicher, der Berg ruft laut und es wird hier niemals langweilig! Zum dritten Mal waren wir nun zu Gast und fühlen uns einfach pudelwohl. Ja, es ist tatsächlich ein bisschen wie nach Hause kommen. Man weiß worauf mich sich freuen kann und genießt Urlaub von der ersten Sekunde an. Es Bedarf weder „einleben“, noch „angekommen“ – ja, ist man da, beginnt sofort der Erholungs- und Entspannungsmodus. Dieses rundum Verwöhnprogramm ist einfach gold Wert und für uns die perfekte Kurzurlaubs-Form. Drei, Vier Tage abschalten, den Kopf frei bekommen und exklusive Familienzeit genießen.

Herzlichen Dank für die Einladung. 

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5 Kommentare

  • Antworten Reise-Mama Wibke 15. Juli 2018 um 12:57

    Was für ein wunderschöner Artikel! So toll geschrieben, dass es richtig Spaß gemacht hat zu lesen. Und so tolle Erlebnisse, dass ich genau so einen Tag am liebsten sofort nacherleben würde.

  • Antworten Andrea 16. Juli 2018 um 17:06

    Das sieht ja so richtig schön dort aus! Hoffe ihr hattet eine tolle Zeit.

    • Antworten ekulele 17. Juli 2018 um 22:08

      Es war TRAUMHAFT! 🙂

  • Antworten Sarra 17. Juli 2018 um 21:59

    Soooo schön geschrieben. Was für ein toller Ort. ich freue mich sehr für euch und hoffe, da auch mal hinzufahren, wenn ich dann Kinder habe. 🙂

    • Antworten ekulele 17. Juli 2018 um 22:08

      Liebe Sarra, Danke für dein schönes Feedback zu meinem Text 🙂

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