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Camping in Italien – Urlaubsplanung und Tipps

19. August 2016

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Ein lauer Sommerabend. Ich sitze auf dem Balkon, vor mir ein lecker Tomaten-Mozzarella Salat, dicke Schinken (sagt man das bei euch auch zu Büchern?) und die obligatorische To Do Liste. In knapp drei Wochen soll unsere Reise in den Süden starten und bisher sind wir noch nicht wirklich weit mit der Planung. Immerhin für ein Land haben wir uns mittlerweile entschieden, es geht nach Bella Italia. Oh wie sehr wir uns freuen. Italien ist für uns einfach ein „gute Laune Urlaubsland“. Nette Menschen, lecker Essen, schöne Landschaften und ein ausgeglichener Lebensstil. Ja, hier wollen wir gut zwei Wochen mit unserem Wohnwagen verbringen und ganz viel Familienzeit genießen.

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Das Schöne am Campen ist, dass man sehr spontan sein kann und nicht Monate im Voraus buchen muss. So halten wir uns bis zuletzt offen, ob es tatsächlich Italien wird, oder wir doch in die entgegengesetzte Richtung fahren. Dies wäre nämlich dann der Fall, wenn das Wetter im Süden verrückt spielt und im Norden brilliert. Grundsätzlich gehen wir jedoch davon aus, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht und wir nach Italy düsen, weswegen ich mich auch heute Abend wieder mit der Urlaubsplanung befasse. Als großer Fan von Listen und Zettelchen habe ich natürlich schon diverse Notizen verfasst und zig Post-its verklebt. Wo wir auch schon direkt bei meinen Tipps für die Urlaubsplanung mit Wohnwagen wären:

  • Auch wenn man mit dem Wohnwagen super flexibel ist und einfach losfahren kann, so finde ich es praktisch, wenn man sich vorab eine Land und eine Region aussucht. Nachdem für uns Italien feststand, habe ich mich mit Hilfe von Reiseführern über die verschieden Regionen in Italien informiert. Toskana, Marken, Abruzzen, oder doch eher Oberitalien mit seinen Seen? Schlussendlich haben wir uns (vor ca. 15 Minuten) für die Toskanische Küste entschieden.
  • Anstatt stundenlang im Internet nach Campingplätzen zu suchen, haben wir uns einen Campingführer zugelegt. Dieser ist aus mehreren Gründen praktisch. Zum Einen erleichtert er die erste Suche nach Plätzen in einer bestimmten Region ungemein, zum Anderen finde ich ein einheitliches Bewertungssystem (beispielsweise für die Sanitäranlagen) sehr hilfreich. Und zu guter Letzt ist es immer gut, einen Campingführer im Auto zu haben. Sei es, der gewünschte Platz ist belegt und man muss nach einer Alternative in der Nähe suchen oder, oder, oder… Nachdem ich einige Plätze im Buch markiert habe, schaue ich mir diese natürlich im www nochmals genauer an.
  • Wir machen uns gerne eine finale Liste mit 3-6 Campingplätzen in der gewünschten Region.
  • Packlisten sind für mich auch das A und O, denn gerade wenn man einen Teil stets fest im Wohnwagen hat und der andere Teil noch eingepackt werden muss, verliert man schnell den Überblick. Im Internet gibt es klasse Listen, welche ihr ganz flott bei google findet.
  • Neben der Packliste ist natürlich auch eine Einkaufsliste von Vorteil. Wir haben bei unserem letzten Campingurlaub am Bodensee gemerkt, was definitiv gefehlt hat. Auch auf die Gefahr hin, dass wir nun als Spieser abgetan werden, eine Art Schrank fürs Vorzelt wäre perfekt. Da sich beim Campen das Meiste im Freien abspielt, schaut es bei uns schnell chaotisch vor dem Wohnwagen aus. Handtücher, Wäschebeutel, J.Boys Spielsachen, Insektenspray, Taschenlampe, Sonnenbrillen, Sonnencreme – alles liegt irgendwo rum und belagert die Stühle, welche eigentlich zum Sitzen gedacht sind. Bei skandika outdoor habe ich einen tollen Campingschrank gefunden, faltbar, mit vier Ebenen. Aber nicht nur der Schrank schaut super praktisch aus, sondern auch die Zelte machen auf mich einen klasse Eindruck. Bis vor J.Boys Geburt waren der Ehefreund und ich ja auch „nur“ mit einem Zelt unterwegs, was immer wunderschön war, auch wenn uns das „lotterige Billigteil“ hin und wieder einige Nerven gekostet hat. Deswegen stand nach dem letzten Urlaub am Lago Maggiore fest: „wenn wir wieder zelten, dann nur mit einem neuen, qualitativ hochwertigem Dach über dem Kopf„. Hier werden wir uns bei Bedarf (wenn J.Boy nicht mehr mit uns campen fährt 😉) auf alle Fälle bei skandika outdoor umsehen, denn was Extremsportler Joey Kelly empfiehlt muss was taugen, oder?
  • Nicht nur fürs Campen in Italien wichtig, sondern generell: checkt eure Heringe! Wir hatten am Bodensee ganze acht Stück zum Befestigen des Vorzelts dabei, definitiv zu wenig wenn es stürmt. Und diese Acht waren dann auch noch total unpassend für den Boden. Wir haben sie fast nicht in die „Erde“ bekommen und hätten uns gewünscht, einen Hammer dabei zu haben. Zum Glück sind beim Campen alle sehr hilfsbereit und der „Nachbar“ hat uns einen geliehen. Nach Italien nehmen wir trotzdem auf alle Fälle unseren Eigenen bzw. eine kleine Werkzeugkiste, mit. Falls ihr noch weitere Tipps rund ums Zelten sucht, lohnt sich ebenfalls ein Blick auf skandika. Ob Brandschutzmaßnahmen, feuchtes Wetter oder auch das Einpacken des Zeltes, hier gibt viele wichtige und hilfreiche Hinweise.

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Und während ich diese Zeilen tippe, fällt mir doch glatt ein, dass ich noch eine ganz schnulzige Playlist mit italienischer Musik von ca. 2006 auf dem Laptop habe… was gibt es besseres, als sich einzustimmen.

Habt ihr noch weitere Tipps für einen gelungenen Campingurlaub?

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit skandika outdoor

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6 Kommentare

  • Antworten Katharina 19. August 2016 um 13:50

    Das klingt so toll! Wir wollen nächstes Jahr das erste mal mit Kind campen – Italien bietet sich da einfach an. Wur waren mal südluch von Livorno auf dem Platz Molino a fuoco. Den kann ich Euch nur empfehlen! Konder waren dort en masse, schön sauber, toller Strand und vor allem sehr italienisch;)und es gab dort die leckerste Pizza! Ich wünsche Euch einen tollen Urlaub!

    • Antworten ekulele 19. August 2016 um 22:45

      Verrückt, der Platz steht sogar aktuell auf unserer Liste!!! Danke für den Tipp!!!

  • Antworten Lena 19. August 2016 um 19:27

    Tolle Tipps! Ich finde der Camping-Urlaub wird immer viel zu sehr unterschätzt, dabei mag ich die Freiheiten daran total! Ich mag auch das Selbstversorgen daran echt gerne, da man dann nicht nur auf auswärts essen angewiesen ist. In Italien war ich leider noch nie, aber euer Trip klingt wunderbar 🙂

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    • Antworten ekulele 19. August 2016 um 22:46

      Na dann aber flott nach Italien mit dir 😉

  • Antworten Jasmin 19. August 2016 um 20:36

    Wir hatten bei unserem Roadtrip eine kostenlose App namens „Maps.Me“ auf dem Kindle dabei, die hat meinem Freund auch schon in Südostasien geholfen da man sie offline verwedenn kann. Dort kann man zB Campingplätze eingeben oder auch andere Dinge wie Tankstellen, etc. glaube ich jedenfalls 😀 kannst dir ja mal anschauen 🙂 ansonsten kann ich deinen Tipps nur zustimmen! Nach Italien muss ich auch unbedingt mal wieder… war nur einmal dort x) aber gerade campen dort, stell ich mir super schön vor!

    Liebe Grüße
    Jasmin

    • Antworten ekulele 19. August 2016 um 22:46

      Super, Danke für den App-Tipp!!!!

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