Familienleben

Viren Pingpong

23. März 2018

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Spätestens wenn sich beim Stillen ein Rotzfaden zwischen Nase des Kindes und Brust spannt, dann weißt du: „ole, Viren, Bazillen und Co. sind mal wieder zu Besuch“. Aktuell ein Thema, welches überall zu lesen und zu hören ist und zugegeben, mir selbst auf den Zeiger geht. Jeder scheint krank oder zumindest erkältet zu sein. Aushänge mit „Wir haben Magen-Darm“ oder auch „Wegen Grippewelle…“ plakatieren Kitas, Spielgruppen und Wartezimmer. Man könnt fast meinen, es stünde die Wahl zur Krankheit des Jahres an. Jeder möchte nochmal ordentlich die Werbetrommel rühren. Der alte Herr Magen-Darm, die durchtrieben Bindehautentzündung… dabei hat absolut niemand, NIEMAND, Lust auf diese komische Veranstaltung. Ganz im Gegenteil, jeder lechzt nach dem Frühling und einem Ende der Winter.

Bazillen und Viren Pingpong

Dachte ich bis vor ein paar Wochen noch, dass dieser widerliche Cocktail-Kelch aus Bazillen recht gut ans uns vorbei gegangen ist, sehe ich die Lage mittlerweile etwas anders. Husten, Fieber, Schnupfen, Bindehautentzündung und Kopfschmerzen spielen hier seit Tagen, ja Wochen, Pingpong. Erst der Bub, dann das Baby, dann wieder der Bub, nun ich usw.. Ich sage es euch, dieses Pingpong es nervt. Die Spielregeln sind alles andere als durchdacht und das sage ich aus voller Überzeugung, obwohl ich eigentlich kein schlechter Verlierer bin. Beim Ehefreund sieht das schon etwas anders aus, er hat mehr Ergeiz. Er möchte das Spiel besiegen und schmeißt sich deswegen hier fröhlich Tabletten ein. Ja ja, um jeden Preis. Gewinnertyp halt.

Ich hingegen habe es einige Tage mit Tee, massig Vitaminen und natürlichen Hausmitteln versucht. Dachte mir, dass dieses magische Trio vielleicht zum Erfolg führt, aber nein. Der Ball kam gerollt und hat mich ordentlich getroffen.
Jetzt wird der End – äh Ballgegner ebenfalls mit harten Geschützten bekämpft. Mehr oder weniger, denn als stillende Mama bleiben einem da leider nicht ganz so viele Optionen.

Drei Mal auf Holz klopfen, mit dem Kopf…

Und während ich diese Zeilen hier tippe, beginnt die Tablette so langsam zu wirken. Ein Traum, endlich kann ich den Kopf wieder in Richtung Boden strecken, ohne vor Schmerzen zu wimmern (da habe ich doch glatt in meiner Aufzählung die Nebenhöhlenentzündung vergessen…). Ne, ne, nicht um mit diesem drei Mal auf Holz(-Boden)) zu klopfen, sondern um den Augustbub aus einem Meer von Schnodder zu befreien.

Salzspülung für die ganze Famile

Apropos Meer, von diesem träume ich aktuell sehr. Einem Meer voller Salzwasser, damit ich direkt in der Nasenspülung baden kann. Ach was schreibe ich „ich“ – wir. Wir werden die Zeit im Süden mit Sicherheit sehr genießen, nicht nur wegen des Familienbades, und sind voller Vorfreude. Denn wenn der Lenz hier auf sich warten lässt, dann fliegen wir einfach dort hin, wo er mit höherer Wahrscheinlichkeit anzutreffen sein wird. Ich sag dir, balearischer Frühling, mach kein Quatsch. Verwöhne uns mit bestem Wetter, keimfreien Tagen und unvergesslichen Momente.

Gracias y hasta pronto

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1 Kommentar

  • Antworten Schwarzwaldmaidli 29. März 2018 um 15:17

    Oje, hier spielen die Viren auch Pingpong. Seit Aschermittwoch sitzen wir mit dem kleinen Mann alle zwei Wochen beim Arzt wegen Mittelohrentzündung oder Husten/Schnupfen/Fieber. Leider haben mich die Viren auch immer wieder in der Hand.
    Hoffentlich wird es bald wärmer!
    Liebe Grüße
    Anette

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