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Lohnt sich eine Tragejacke? Meine Erfahrung als Tragemama!

7. Februar 2018

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Mir war gar nicht klar, wie sehr man sich über eine Tragejacke freuen kann. Wirklich nicht. Bis ich zum X-ten Mal frierend auf dem Spielplatz stand, den Augustbub in der Trage, J.Boy vor mir, im Sandkasten spielend. Der kalte Wind zog zwischen Jacke und Tragecover vorbei und lies mich zittern. Einfach ungemütlich. War ich bis zum diesem Zeitpunkt noch davon überzeugt, dass das Cover vollkommen ausreicht, um das Baby schön warm zu halten, sah ich die Lage plötzlich anders. Ja, dem Baby war es wohlig warm, in Wolle gekleidet, mit Walkoverall, Trage und Cover. Aber mir nicht. Und diesen Fakt, den habe ich lange ausgeblendet, denn ich dachte mir immer „so ne Tragejacke, das lohnt sich doch nicht. Und außerdem sehen die alle ziemlich unschnittig aus„.

Tragejacken sind nicht zwingend unschön…

Seit ich jedoch beschlossen hatten, mich doch mal nach einer Tragejacke umzusehen, hat sich meine Meinung geändert. Denn anders als angenommen, sind nicht alle Tragejacken automatisch „sackig“ oder haben innerhalb weniger Monate ausgedient.
Bei meiner Recherche nach einer Tragejacke wurde ich von einigen von Euch auf das Label mamalila aufmerksam gemacht. Dieses habe ich mir genauer angeschaut und gleich gemerkt, dass es etwas für mich sein könnte. Jacken mit „richtigen Schnitten“. Jacken, welche nicht nur als Tragemama angezogen werden können und obendrein noch nachhaltig produziert werden.

Ich habe wirklich regelrecht gejubelt, als ich die Möglichkeit bekommen habe, eine Tragejacke zu testen. Denn noch immer war ich ein wenig skeptisch wie eine Tragejacke so zu tragen sein wird. Ob das alles so passt, einigermaßen aussieht und vor allem vor Kälte, Regen und Wind schützt?!

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Für welche Tragejacke habe ich mich entschieden und warum?

Im Shop von mamalila findet man Tragejacken für Frauen und Männer. Habe ich mich zuerst total auf den Tragemantel aus Wolle eingeschossen, bin ich doch nochmals in mich gegangen. So schön und bestimmt auch warm der Mantel ist, von einer Jacke habe ich persönlich mit Sicherheit mehr. Denn, soviel steht fest, ich werde wohl noch eine Weile tragen. Wie ihr vielleicht schon dem ein oder auch anderen Artikel von mir entnommen habt ist der Augustbub nämlich ein absolutes Tragebaby und findet Kinderwägen so absolut nicht cool. Mal sehen, ob es sich ändern wird, wenn er im Sportsitz sitzen kann, aber aktuell, da hält er es maximal 20 Minuten in der Babyschale aus. Und auch nur dann, wenn die Bedingungen super optimal sind: beste Laune, satt, minimal müde, Mama außer Reichweite. Aber das ist ein anderes Thema, auf welches ich gerne in meinem nächsten Mama- bzw. Kinder Update eingehen werde.

Zurück zur Wahl meiner Tragejacke. Neben Wärme habe ich mir von einer Tragejacke zudem versprochen, dass sie das Baby und mich vor Regen und Wind schützen kann. Wir sind täglich im Freien, viel auf dem Spielplatz, im Zoo oder auch im nahe gelegenem Park. Egal ob Sonne oder Regen, Kinder (und auch mich) lüften ist mir unheimlich wichtig.
Wenn wir länger unterwegs sind, nehme ich doch gerne den Kinderwagen oder das Laufrad für den Großen mit. Fängt es dann an zu regnen, komme ich manchmal ins Straucheln. Wagen schieben, Baby tragen, am besten noch einen Schirm aufspannen…

Ja, eine Funktionsjacke ist einfach das was ich am meisten benötige – wenn auch vielleicht nicht für mein Modeherz. Aber ganz ehrlich, aus dem Alter bin ich raus, in welchem ich mir lieber den Allerwertesten abfriere, dafür aber stylo aussehe. Und somit habe ich mich für die Softshell-Tragejacke entschieden. Diese ist zwar nicht explizit für den Winter gedacht, war und ist für mich aber schlichtweg „das“ passende Modell. Und obendrein ist sie wunderbar schlicht. Vor allem in der von mir gewählten schwarzen Variante.

Ich möchte die Jacke so viel und lange wie möglich tragen, mit oder auch ohne Baby. Denn gerade wenn man verreist ist es doch praktisch, wenn man nicht zig Jacken (eine zum tragen, eine zum anziehen wenn der Ehefreund trägt…) einpacken muss. Vor kurzem hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir im April/Mai für vier Wochen urlauben, hier wird die Jacke auf jeden Fall eingepackt. Sie ist dann neben der Tragejacke, auch meine Regenjacke, meine Wanderjacke…

Softshell-Tragejacke – Vorteile und Nutzen für das Baby und mich

Für das Modell aus Shoftshell habe ich mich aus folgenden Gründen entschieden:

  • Allwetterjacke
  • Praktisch für Frühling, Herbst und Winter
  • Leicht gefüttert
  • Atmungsaktiv
  • Wasserfest
  • Winddicht
  • Schlicht
  • Taillierter Schnitt

Für das Baby/Kind bietet die Jacke:

  • Kopfstütze für kleine oder schlafende Kinder, bei Bauch- und Rückentrageweise verwendbar
  • große Kopföffnung mit verstellbarer Weite
  • geeignet für hoch und niedriger getragene Kinder
  • verstellbarer Nackenschutz schützt das Baby vor Wind und Kälte
  • größenverstellbare Kapuze für Kinder von 0 bis ca. 2 Jahren
  • leichtes Anziehen durch komplett zu öffnenden Babyeinsatz, auch für Säuglinge gut geeignet
  • Kordelzug im Saum schützt vor Zugluft von unten
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Meine Erfahrung mit der Softshell Tragejacke von mamalila:

Seit die Tragejacke bei mir eingezogen ist, wird sie fast täglich angezogen. Nicht nur, dass die Jacke sehr bequem und angenehm zu tragen ist, sie hält auch das, was sie verspricht – wasserfest und winddicht. An extrem kalten Tagen, so wie heute beispielsweise, wäre mir die Jacke alleine dennoch zu kalt und ich trage zusätzlich noch einen warmen Wollpulli darunter. Das passt bei mir super (habe eine Größe M bestellt), auch wenn die Tragejacke tailliert geschnitten ist.

War ich anfangs Tragejacken gegenüber wirklich sehr skeptisch, bin ich mittlerweile absolut vom Komfort überzeugt. Gerade wenn man täglich trägt und täglich an der frischen Luft ist lohnt sich die Anschaffung. Vor allem auch dann, wenn man bedenkt, dass man die Tragejacken von mamalila bereits in der Schwangerschaft mit entsprechendem Einsatz, oder eben einfach so, ohne Babybauch oder Trage, anziehen kann. Sprich man kauft eine Jacke mit zwei Einsätzen und hat drei Möglichkeiten sie zu tragen:

Das mamalila Prinzip

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Ist das nicht praktisch? Der Einsatz für die Trage kann übrigens entweder vorne oder hinten in die Jacke, mit Hilfe von Reißverschlüssen, eingezogen werden.

mamalila – Nachhaltigkeit

Vielen von Euch haben mir auf meinen kleinen „Wer kann mir eine Tragejacke empfehlen“-Aufruf geantwortet. Ich habe zahlreiche Tipps für Marken oder auch Möglichkeiten bekommen. Was mich bei mamalila jedoch direkt angesprochen hat, war u.a. der Nachhaltigkeitsgedanke. So gehört beispielsweise zum mamalila-Selbstverständnis ein weitsichtiger, respektvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

Gute Materialen, eine Jacke, welche lange hält und in verschiedenen Lebenslagen getragen werden kann, Kataloge welchem auf recyceltem Papier gedruckt werden, ein Familienbetrieb mit fairen Arbeitsbedingungen uvm..

Eine nachhaltige Tragejacke:
  • Bio-Qualität: mamalila verwendet nur Bio-Baumwolle aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA).
  • Wiederverwendung: Dort, wo es möglich ist, kommen recycelte oder recycelbare Fasern zum Einsatz.
  • Innovation: Neu entwickelte Materialien sind hervorragende Alternativen zu tierischen Produkten wie etwa Daunen.
  • Haut- und Umweltverträglichkeit: mamalila vermeidet Inhaltsstoffe, die sich im Ökosystem oder auch im Menschen anreichern können – nicht nur beim Tragen der Jacken, sondern auch bei ihrer Herstellung oder etwa durch Ausdünstung im Verkaufsraum.
    (via mamalila.de)
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Ich bin rundum mit meiner Jacke zufrieden und dankbar für die Möglichkeit, sie testen zu dürfen. J.Boy war zwar nicht solch ein „extremes“ Tragebaby wie unser Kleiner, aber so eine Jacke wäre auch damals eine feine Sache gewesen. So rückblickend…

Seid ihr Trageeltern? Welche Erfahrung habt ihr mit Tragejacken gemacht? Ein Muss oder reicht euch ein Cover aus?! Ich freue mich über Austausch.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit mamalila

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2 Kommentare

  • Antworten Doris 7. Februar 2018 um 21:35

    Ich durfte die Jacke auch schon testen, als ich Augustbub durch die Gegend getragen habe und ich war auch begeistert. Eine Jacke die vorne schließt ist schon super! Man hat die Hände frei und muss nicht immer krampfhaft versuchen die Jacke vorne zusammen zu halten Und gut aussehen tut sie auch .

  • Antworten Jean 12. Februar 2018 um 0:33

    Ach, was für ein schöner Artikel zu der Thematik! Der hilft bestimmt vielen bei der Entscheidungsfindung. So eine sinnvolle Zusammenfassung/Abwägung hätte ich vor knapp 2 Jahren gut gebrauchen können, als ich selbst Mama und damit unverhofft auch Tragemama wurde. Ich hab ewig überlegt und recherchiert und dachte nämlich auch immer, das ginge schon irgendwie ohne Tragejacke (ging ja auch, aber wie du schon schreibst – ungemütlich) und er (mein Sohn) führe ja vielleicht auch schon bald gerne im liebevoll ausgewählten Kinderwagen (Pustekuchen!), dann lohne sich die Anschaffung gar nicht… und überhaupt – welche Art Jacke solle es denn dann sein, dass es sich im Winter wie im Frühling lohnt? Tja, und so überlegte ich hin und her bis Sommer/das Kind 1/der Sportsitz beliebt und das Thema damit durch war. Rückblickend kann ich nur sagen – es hätte sich so was von gelohnt und ja, auch ich hätte aus heutiger Sicht statt Wollmantel (mit dem ich auch sehr geliebäugelt habe, in gelb) ein Allrounder-Funktions-Modell von Tragejacke gewählt, weil ja nun wirklich kein Mensch mehr Gepäck braucht als ein Kind eh schon mit sich bringt ;-). Und noch etwas wollte ich sagen: So toll, wie offen du darüber berichtest, wie Baby 2 so ist, unfassbar gerne getragen wird, den Kinderwagen nur unter Optimalbedingungen für kurze Zeit toleriert etc. – unser Baby war in beiden Punkten fast ganz genauso und angesichts all der easy schlafenden, nach 10 min Stillen fertigen Kinderwagenbabies um mich herum, kamen mir anfangs doch öfter Zweifel, ob es “richtig/normal ist, wie wir (oder besser das Kind) es machen (nämlich so, wie es das Kind wollte und wohl brauchte – super viel getragen, vergleichsweise lange Still-bzw.Nuckelzeiten und schlafen nur genau mit einem dieser beiden Mittel und natürlich keine Flasche, kein Schnuller, niemals) die entsprechende Gelassenheit musste ich mir erst aneignen… und wie viel entspannter hätte ich mich in den ersten 3 Monaten, Trage vorm Bauch, zurück lehnen können, hätte ich es einfach so stimmig wie es mit Herz und Bauch war, angenommen statt über gut gemeinte Ratschlägen von Durchschläferbaby- und manchmal auch den eigenen Eltern zu grübeln und mich zu fragen, ob es tatsächlich an uns liegt, dass er den Kinderwagen nicht mag, weil wir ihn ja entgegen der Vorschläge anderer, nicht “auch mal bisschen schreien lassen“ haben um ihn an den Wagen zu gewöhnen, sondern lieber und liebend gerne trugen. Wie man bei dir an zwei Kindern eindrucksvoll sieht (auch wenn man es auch so schon wissen könnte), ist wirklich jedes Baby und
    Kind anders/verschieden – oft und in vielen Punkten ganz unabhängig davon, was und wie wir Eltern sind oder als Kinder waren. Danke dafür, dass du das teilst! <3 Es gibt nichts Schöneres für diese kleinen Wesen als so geliebt und genommen zu werden, wie sie sind.

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