Familienleben, Mommy to be

10. Schwangerschaftsmonat – Meine To-do Liste

16. Juli 2017

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Er ist fast angebrochen, der 10. Schwangerschaftsmonat. Jetzt wird es langsam „ernst“ und meine aktuelle To-do Liste ist noch nicht wirklich abgearbeitet. Verrückt, wie relaxt man beim zweiten Kind wird. War bei J.Boy zu diesem Zeitpunkt schon alles ready, also wirklich alles (…im Kühlschrank z.B. ein Fach freigeräumt für die Kaltgetränke im Kreißsaal – damit sie auch ja niemand aus Versehen vorher wegtrinkt…), sieht es hier derzeit noch etwas wild aus. Okay, das Beistellbett ist aufgebaut und der Kinderwagen fahrbereit, aber das war es dann quasi schon. Natürlich haben wir schon Babykleidung und Co., aber das möchte ich alles nochmals waschen, ein- und vielleicht auch aussortieren.

Ihr seht, es gibt noch einiges zu erledigen. Was genau, das verrate ich euch gleich in einem kleinen Übersicht. Ein paar Punkte auf der To-do Liste sind natürlich nicht zwingend notwendig, so wie beispielsweise Punkt 5, aber was Gutes kann man sich auf den letzten Metern doch durchaus noch gönnen, oder was meint ihr?

10. Schwangerschaftsmonat – Meine To-do Liste
  1. Kliniktasche packen –> Ja, so ganz langsam sollte ich das mal in Angriff nehmen. Wenigstens alles auf einen Haufen legen und mich mit ein paar Snacks und Getränken eindecken. Mal sehen, ob ich bei dieser Geburt überhaupt zum essen kommen?! Beim ersten Buben war dafür so gar keine Zeit und ich so gar nicht hungrig. Interessiert euch was in meine Kliniktasche kommt? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Bin mir nämlich absolut nicht sicher, ob das für euch spannend wäre? Findet man doch zahlreiche Packlisten im www….
  2. Babyschale installieren –> Dieser Punkt steht noch für das Wochenende an. Wir möchten endlich die neue Babyschale auspacken und einbauen. Ich bin ja schon super gespannt, ob ich anschließend auf der Rückbank neben den zwei Kindersitzen überhaupt noch Platz habe?! Könnte sehr eng werden. Wenn ihr euch fragt, warum ich überhaupt hinten sitze – unser „Großer“ leidet derzeit leider häufiger mal unter der blöden Reisekrankheit und da ist es sinnvoll, wenn ich mit der Tüte schnell zur Stelle bin…
  3. Babykleidung waschen/sortieren/einräumen –> Tatsächlich stehen hier noch einige Kisten mit Babykleidung, welche darauf warten aussortiert, (zum Teil) gewaschen und eingeräumt zu werden. Warum aussortiert? Da sich doch ein paar „typische Mädchenkleider“ darin befinden, in welche ich den Sommerbuben nicht stecken möchte. Aber das ist ein kleines Übel (bei welchem mir dann doch immer mal wieder ein paar „hach ist das herzig… rosa, Blümchen, Spitze…“ – Jauchzer entkommen), denn das super Praktisch ist, dass die Babykleidung bei uns innerhalb der Familie zirkuliert. Erst trug J.Boy die Sachen, dann die Kröte meiner Schwester und nun der Minibub. Sprich, wenn dem Großen etwas zu klein wird, kommt es direkt zu meiner Schwester, oder auch mal ins Zwischenlager bei meinen Eltern. Wir halten so den kleinen Keller etwas freier – für anderes Gedöns *räusper*.
  4. Umräumen/Platz schaffen –> Wie bereits in einigen Artikel der letzten Zeit geschrieben, wird das Baby die ersten Monate bei uns im Schlafzimmer schlafen. Gewickelt wird nachts auf unserem Bett und tagsüber in Jontes Zimmer, so zumindest der Plan. Für Spucktücher, ein paar Wechselkleider usw. haben wir eine kleine Kommode im Schlafzimmer aufgebaut, der Großteil der Babykleidung soll jedoch irgendwie/irgendwo im Kinderzimmer unterkommen. Und zwar in den Schränken, welche dort schon vorhanden und voll! sind. Das heißt: Platz schaffen. Der Plan: beispielsweise die Bettwäsche und Handtücher der Kids in den großen Schrank im Flur packen, welcher jedoch eigentlich schon voll ist (Winterjacken, Sportkleidung…). Das bedeutet: nochmals ausmisten….
  5. Stammbuch suchen –> Da habe ich vor kurzem wohl zu gut aufgeräumt. Kennt ihr das, ihr legt Dinge an einen, in dem Moment, „total logischen Ort“ und findet sich dann erst recht nicht mehr?!
  6. Pediküre –> Wollte ich schon in der ersten Schwangerschaft unbedingt mal machen, habe es aber irgendwie total versäumt. Denn ob ihr es glaub oder nicht, ich bin wohl eine der wenigen Frauen, welche noch nie in ihrem Leben bei der Mani- oder auch Pediküre war. Und deswegen dachte ich mir, dass es in der Dickbauchzeit doch recht nett wäre, sich mal einen Termin zu gönnen. Mal sehen, ob ich es diesmal schaffe.
  7. Helikopter buchen –> Der wohl verrückteste Punkte auf meiner Liste, aber dennoch absolut wichtig – wenn ich nicht alleine im Kreißsaal liegen/stehen/laufe möchte. Okay, ein bisschen scherzhaft ist das Ganz natürlich schon gemeint, aber da der Ehefreund derzeit beruflich eher am anderen Ende von Deutschland ist könnte es sportiv werden. Da wäre ein Helikopter eine feine Sache!

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Da fällt mir aber tatsächlich doch noch das Ein oder Andere ein, was schon mit einem Haken versehen ist. Yes. Ich habe ein paar Schnuller auf Vorrat gekauft, man weiß ja nie. Außerdem gehe ich nächste Woche in die Klinik und melde mich für die Geburt an. Ein Termin, welcher nicht sein muss, für mich persönlich jedoch irgendwie beruhigend und wichtig ist. Die Klinik weiß anschließend was ich möchte und was nicht, kennt meine Daten und stellt mir nicht mehr zig Fragen, wenn ich unter heftigen Wehen die Station betrete.

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Welche To-dos standen bei euch im 10. Schwangerschaftsmonat noch auf der Liste?

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5 Comments

  • Reply Tini 17. Juli 2017 at 15:56

    Hihi, musste direkt schmunzeln bei deinen Gedanken zur Pediküre und dem Helikopter.
    Das mit den Kreißsaalgetränken ist ja auch lustig, da bist du ja echt extrem organisiert. Bei uns wird man da immer gut versorgt. Oder hast du Spezialdrinks, die dich motivieren? 😀

    Sorge wegen Abstinenz meines Mannes hatte ich ebenfalls, dachte mir aber dann, das kriege ich sonst auch alleine hin. Meine Hebamme meinte mal so halb aus Scherz, an sich können einem die Männer da eh nicht gross helfen. Empfand ich bei der 2. Geburt noch mehr so als bei der 1. Bei der 1. hat mir das Händchenhalten noch mehr geholfen, bei der 2. Geburt war die Hebamme so präsent und hat mir bei Atmung und Stellungen geholfen, dass mein Mann eher im Hintergrund war. Klar will man ihn dabeihaben. Soll ja gefälligst auch so sein, dass er da ist, wenn man schon alleine die ganzen Qualen durchstehen muss :-D.

    Zur Pediküre: das war auch mein Vorhaben während der Schwangerschaft oder als „Belohnung“ danach. Aber bisher habe ich es noch nicht umgesetzt. Schwange noch zwischen Fusspflege, Reflexzonenmassage und Pediküre. Alles zusammen ist so teuer, irgendwie denke ich mir dann immer, die Nägel lackieren kann ich auch selbst, ein bisschen die Hornhaut abschrubben ja auch und die Reflexzonenmassage verändert ja sichtbar nichts, wäre aber vermutlich das von den dreien, was man am meisten geniesst. Habe mir nach der 1. Geburt aber mal ein waxing gegönnt und die Augenbrauen machen lassen. Beides war ok, aber irgendwie auch nicht perfekter, als man es selbst macht durch Zupfen oder Epilieren.
    Das was du schreibst, dachte ich eben auch immer, ich bin bestimmt die einzige, die noch nie bei der Kosmetikerin war oder bei der Maniküre oder Pediküre. Stimmt aber nicht, habe mich dann mal umgehört, und sogar meine etepetete Freundinnen waren zum Grossteil noch nie bei der Kosmetikerin oder im Nagelstudio 😀 Es ist dann ja teilweise auch gar nicht so perfekt, wie man sich das vorstellen würde. Auch zwecks Hygiene denke ich manchmal, wer weiss, wie sauber diese ganzen Hornhautschleifer sind oder was, wenn sich dann doch mal was entzündet nach der Behandlung. Inzwischen denke ich, dass man es selbst gar nicht unbedingt schlechter macht. Auch bei der Lackiererei ists dann ja so, dass man bei Gelnägeln oder so immer wieder hin muss, weil die ja mit speziellen Geräten gemacht werden. Ist vermutlich wie bei teurer Kosmetik, es ist am ehesten das Gefühl, dass man sich etwas gönnt als tatsächlich der riesige Qualitätsunterschied. Aber ich finde eben auch, dass man sich unbedingt belohnen sollte für die Strapazen der Schwangerschaft. Ich wollte das mit Klamotten machen, sobald die letzten Pfunde wieder gepurzelt sind. 🙂

    • ekulele
      Reply ekulele 17. Juli 2017 at 21:27

      Ganz herzlichen Dank für deine Anmerkung :))) Ne, habe leider kein „Superspezialleasyallesgutzackkindistdagetränk“, sondern nur ne öde Johannisbeere-Schorle. In der Klinik gab es bei J. damals nur Wasser und nicht mal das wurde mir unter der Geburt angeboten…
      Du hast Recht, die Geburt schafft Frau auch alleine, aber es wäre schon schön, wenn der Ehefreund dabei ist. Damit er sieht, was ich leiste. Und dies anschließend mit Gold, Schmuck und Porsche honorieren kann – Spaß!!! 😉
      Auf die Idee mit der Reflexzonenmassage kam ich noch nicht, das ist auch eine brillante Idee. Irgendwas möchte ich mir vor oder nach der Geburt auf jeden Fall gönnen!
      Liebste Grüße, Frauke

      • Reply Tini 17. Juli 2017 at 22:13

        Ohja, so ein Zaubertrank wäre mal was. Johannisbeeren liebe ich auch, gab mal ein Österreichisches Bier, das einen Johannisbeerbiermix im Sortiment hatte, das wäre dann was für nach der Geburt.

        Nix angeboten bekommen während der Geburt ist aber makaber 🙁 Bei mir war’s andersrum gut gemeint, es wurde sogar Essen serviert, aber unter den Wehen mag man ja eher nicht bzw. hat nicht mal die Nerven, das Menü zu inspizieren. Der Mann natürlich schon, er hat dann nach der Geburt direkt gefragt, ob das Abendessen noch bereit stehe, das wir kurz vorher abgelehnt hatten, weil mitten in der Endspurtsgeburtsphase.

        Alles Gute für deinen Schwangerschaftsendspurt!

  • Reply Katha 17. Juli 2017 at 20:45

    Du bist ja echt entspannt mit der Kliniktasche :-0 zumindest mal den Waschbeutel würde ich beim nächsten mal früher packen. Das Essen für den Papa war wichtig, ich konnte außer nem Müsliriegel über all die Stunden nichts essen. Für die Kliniktasche stand nirgends, dass dunkle und oder gemusterte Hosen da rein gehören. Ich hatte auch tausend Listen aus dem Netz, aber ‚persönliche‘ Empfehlungen finde ich immer besser. Auch sowas wie: sinnvoll oder nicht (was beim ersten Mal dabei war) finde ich gut.
    Das mit Jontes Reisekrankheit ist aber blöd. Grad, wo ihr doch so gerne verreist.
    Babykleidung sortieren und Einräumaktionen sind beim ersten Kind einfach auch ein Teil der Vorfreude und des nicht-mehr-erwarten-können. Ich finde es jetzt schon bei Größe 74 nicht mehr so spannend 😉
    Das Stammbuch lag bei uns von der Hochzeit ne knappe Woche vor der Geburt eh noch rum.
    Das mit der Fußpflege würde ich mir vlt auch mal gönnen. Mit der riesen Kugel kommt man ja auch nicht mehr so einfach an die Haxen ran, wäre also ne nette Sache…
    In diesem Sinne, auf ein paar erfolgreiche letzte Wochen und viele Haken an der to do Liste!
    Liebe Grüße, Katha

    • ekulele
      Reply ekulele 17. Juli 2017 at 21:22

      Liebe Katha, Danke für deinen Kommentar 🙂
      Musste gerade herzlichst lachen: oh ja, das Essen für den Papa. Der Ehefreund hat ca. 2 Minuten nach der Geburt auch erstmal gefuttert 😀
      Und, Du hast Recht, vielleicht wäre ein Artikel zum Thema Klinktasche – was kommt rein und was bleibt diesmal draußen nicht verkehrt. Diesmal wird nämlich auf jeden Fall etwas „anders“ gepackt, als bei der ersten Geburt.
      Liebste Grüße, Frauke

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