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Abenteuer Familie – Unterstützung für frischgebackene Eltern

14. März 2017

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Der Ehefreund und ich waren noch nicht mal ganz zwei Jahre zusammen, da haben wir beschlossen, dass wir uns sehr gerne auf das Abenteuer Familie einlassen möchten. Ja, wir haben uns sehr gewünscht Eltern zu werden, beide haben wir auf diesen neuen Lebensabschnitt hin gefiebert. Leider mussten wir uns noch einige Zeit gedulden, bis Jonte sich entschlossen hat zu uns zu kommen. Aber dann waren wir irgendwie doch ziemlich plötzlich Eltern. Mama und Papa vom kleinen Tiger, unserem absoluten Wunschkind.

Abenteuer Familie

Die erste Zeit war ganz schön aufregend, wundervoll und natürlich auch anstrengend. Der Schlafmangel und die vielen, neuen Herausforderungen haben uns beide manchmal ganz schön auf die Probe gestellt. Wir hatten zwar wenig Zeit für uns – dafür aber vor allem eines, eine unvergessliche Zeit. Das Abenteuer Familie wurde und wird seinem Namen absolut gerecht und wie das bei Abenteuern nun mal so ist, manchmal sind sie schön, manchmal befindet man sich auf stürmischer See und meist kommt nach Regen wieder Sonnenschein. Gab es Nächte, in welchen ich gefühlt nur zwei Stunden geschlafen habe, am Dauerstillen und trösten war, folgte darauf ein wundervoll entspannter Tag. Und war dem Mal nicht so, dann hatten wir zum Glück ganz tolle Unterstützung durch unsere Eltern, Geschwister und Freude. In den ersten Wochen nach der Geburt habe ich gemerkt, wie schön und hilfreich es ist, einen Großteil der Familie ganz in der Nähe zu haben. Das möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Meine Mama, die den Kleinen in den Armen hielt, währen ich entspannt geduscht habe, oder die auch mal die Wäscheberge beseitig hat. Mein Papa, der Jonte bespaßt und geherzt hat, damit ich mich ausruhen konnte. Die Schwiegermama, die vorbei kam und es mir möglich machte in Ruhe zu essen, meine Geschwister… Und auch unsere Hebamme war ein Segen, denn sie stand mir bzw. uns stets mit Rat und Tat zur Seite wenn wir Fragen hatten, oder bei etwas unsicher waren. Ja, sie hat uns Sicherheit gegeben, uns bestärkt und auch gelobt. Das tat unheimlich gut.

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Egal, wie turbulent es im ersten Jahr auch hin und wieder war, rückblickend war es das wohl großartigste Jahr meines Lebens! Ich bin so froh, dankbar und glücklich Mama zu sein, wir sind einfach happy uns als Familie zu haben.

Ich glaube, unser positives, erstes Jahr mit Jonte wäre vielleicht nicht so verlaufen, wenn wir ganz auf uns alleine gestellt gewesen wären. Ohne Hilfe, ohne Entlastung – ich denke, da wären wir an und über unsere Grenzen gestoßen, hätten uns vielleicht sogar als Paar verloren. Und genau deswegen denke ich, dass es unheimlich wichtig ist, dass es Unterstützung und Hilfe für frischgebackene Eltern gibt. Und diese gibt es, kennt ihr wellcome?

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Unterstützung für frischgebackene Eltern

wellcome wurde vor 15 Jahren von Rose Volz-Schmidt gegründet (Frau Volz-Schmidt bloggt übrigens auch für den mamablog von Aldi Süd), mit der Intension, frischgebackenen Eltern unbürokratisch und praktisch zu helfen. Die „wellcome-Engel“, wie die Ehrenamtlichen Helfer der Organisation heißen, begleiten Eltern bei Arztbesuchen, gehen mit dem Baby spazieren, machen einen Spielplatzbesuch mit den Geschwisterkindern, helfen beim Füttern der Zwillinge, unterstützen am Abend – für jede junge Familie wird ganz individuell geschaut, wo Unterstützung/Entlastung benötigt wird. Welche Mama sehnt sich nicht nach einer ausgiebigen Dusche, Zeit beim Frisör oder auch einfach nach einer Mütze Schlaf. Solche Auszeiten sind manchmal Gold wert und laden die Akkus wieder auf.

Ich finde, dass die Organisation wellcome eine tolle Sache ist, von welcher alle frischgebackenen Eltern wissen sollten. Vor allem die, die keine Unterstützung durch Family und Co. in ihrer Nähe haben. Und damit in Zukunft noch mehr Eltern von wellcome erfahren und deren Angebot in Anspruch nehmen können, unterstützt Pampers im Rahmen der „Deutschland wird Kinderland“ Initiative wellcome nun langfristig. Gemeinsam wurde zu Beginn der Zusammenarbeit von Pampers und wellcome auch eine Studie in Auftrag geben, welche sich mit den Wünschen und Bedürfnissen von frischgebackenen Eltern in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt des Kindes befasst. Gefragt wurde u.a. nach den schönsten Momenten, aber auch nach Herausforderungen und Unterstützung. So gaben beispielsweise 88% an, dass sie Unterstützung und Hilfe durch gemeinnützige Organisationen in den ersten Wochen unheimlich wichtig finden, aber nur 1% nehmen diese in Anspruch. Vielleicht liegt dies daran, dass 40% der Befragten nicht wissen, was es für Hilfsangebote gibt, an wen man sich wenden kann und vor allem wo?!

Ein klares Zeichen, finde ich, dafür, dass wellcome bekannter werden muss. Vielleicht konnte ich mit diesem Artikel ja ein wenig dazu beitragen. Als studierte Sozialpädagogin liegen mir solche Themen wirklich sehr am Herzen und ich bin mir recht sicher, dass sich vielleicht noch mehr Paare auf das Abenteuer Familie einlassen würden, wenn sie wüssten, dass sie in den ersten Wochen nicht „alleine“ sind.

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Die „wellcome Engel“ sind in Deutschland, der Schweiz und Österreich im Einsatz und derzeit an 250 Standorten tätig. Auf wellcome-online.de könnt ihr ganz einfach nach Städten/Regionen suchen. Für Karlsruhe habe ich beispielsweise direkt jemanden gefunden, mit Kontaktdaten und kurzer Beschreibung zur Person. Das finde ich klasse, denn so kann man sich schon mal ein kleines Bild vom „wellcome-Engel“ machen.

Kanntet ihr wellcome bisher? Wäre die Organisation für euch hilfreich/hilfreich gewesen, um das Abenteuer Familie besser/einfacher/stressfreier zu starten?

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers

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3 Comments

  • Reply Schwarzwaldmaidli 14. März 2017 at 13:37

    Die Organisation kannte ich bisher noch nicht, aber sie hört sich sehr interessant an.
    Und ich finde es super, dass eure Familien euch so unterstützt haben und es immer noch tun.
    Liebe Grüße
    Anette

  • Reply Anne 14. März 2017 at 20:56

    Liebe Frauke,

    toll, dass du darauf aufmerksam machst!
    Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, dass weder mein Freund noch ich viel Familie haben und erstrecht nicht in der Nähe.. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, sich Hilfe zu holen! 🙂

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