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Papa-Sein – Meine neue Rolle

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Nachdem die Ehefreundin mir nun schon seit geraumer Zeit in den Ohren liegt, dass ich mich doch endlich auch mal in erster Front auf ihrem Blog einbringen soll (also nicht nur zum ständigen Knipsen), kommt es heute tatsächlich zu dieser „Premiere“.
Vor wenigen Tagen wurde Frauke von Pampers um meine Meinung/Erfahrungen zum Thema „Eine neue Generation Väter“ befragt. Hierzu wurde uns freundlicherweise auch die „Der Papa von heute – Pampers Studie 2016“ zur Verfügung gestellt, welche ich sehr interessant fand und mich dazu bewegt hat das vergangene, erste Jahr als Papa ein wenig Revue passieren zu lassen und zu schauen, inwieweit ich mich in den Umfrageergebnissen wiederfinde.
Um nicht ganz von vorne zu beginnen, lasse ich mal Blümchen Blümchen und Bienchen Bienchen sein. Dass er ein absolutes Wunschkind war, sollten alle fleißigen Mitleser ebenfalls bereits wissen…
Trotz dieser fundamentalen Tatsache war ich tatsächlich null Komma null auf das vorbereitet, was mich ab dem Betreten des Kreissaals vor nunmehr über 14 Monaten erwarten sollte. Damit meine ich nicht meine minimal „angespannte“ und „verkrampfte“ bessere Hälfte, sondern das kleine verknautsche Bündel was ich wenig später in den Armen halten durfte. Und vor allem den damit verbundenen Wechsel in meinem eigenen Rollenverständnis.
Hatte ich mich beim ersten Wickeln von J.Boy noch völlig hilflos und aufgeschmissen gefühlt, so war ich bereits nach wenigen Wochen absolut in der (mir selbst auferlegten) Rolle als „Beschützer“ aufgegangen. Laut der Pampers-Studie teile ich diese Erfahrung mit 83% der neuen Papas.

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Ebenfalls teile ich einen weiteren Fakt mit einem Großteil der Väter, welchen ich aber eher erschreckend finde, dachte ich doch bisher ich sei eine negative Ausnahme. Anscheinend verbringen 75% der Väter unter der Woche weniger als 4 Stunden mit ihren Kindern. Hallo Realität, ich gehöre dazu, ich bin ein Wochenend-Papa!
Natürlich war Frauke und mir das bereits von Anfang an klar und wir haben uns viele Gedanken dazu gemacht, ganz früh über all die möglichen Implikationen gesprochen. Dennoch waren meine Zweifel und Gewissensbisse besonders die ersten Monate extrem groß. „Wird der Kleine irgendwann mit mir fremdeln, wenn ich nur am Wochenende daheim bin?“, „werde ich meiner Verantwortung überhaupt gerecht werden können in den wenigen gemeinsamen Stunden?“, „wie bekommt Frauke das alles alleine hin und fühlt sie sich ggf. in eine Rolle gezwängt, welche sie eigentlich gar nicht ausfüllen will?“ (und das war nur ein kleiner Auszug an Fragen…).
Deshalb war und ist es mir besonders wichtig, wenn ich dann mal zuhause bin, so viel Zeit wie nur möglich mit dem Bubi zu verbringen. Neben dem Toben und Raufen mit J.Boy und der gelegentlichen Raubtierfütterung gehört dazu natürlich auch das Wickeln. Laut der Studie sehen übrigens 83% der Väter das ebenfalls als ihre Aufgabe.
Frauke unterstellt mir zwar in regelmäßigen Abständen ich würde mich davor drücken, dem ist aber nicht so, ich bin nur manchmal etwas gemächlicher oder auch langsamer als sie, wenn uns dann mal ein Lüftchen der speziellen Note entgegen weht. In den letzten Monaten haben wir übrigens die verschiedensten Windeln getestet, sind aber (insbesondere für nachts) immer wieder bei denen von Pampers hängen geblieben.

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Da ich unter der Woche einen ruhigen und erholsamen Schlaf in Hotelbetten genießen kann, war Frauke am Wochenende stets sehr auf Gleichberechtigung erpicht. So war ihr Nacht-Motto in J.Boys erstem Lebensjahr – auch dadurch bedingt, dass ich in einem männlichen Körper mit anatomischen Einschränkungen gefangen bin – „Ich Milch, du Windeln!“. Guter Deal für mich und meinen wohl verdienten Schlaf, da die Pampers Baby-Dry Windeln mit ihren 3 absorbierenden Kanälen für bis zu 12 Stunden Trockenheit sorgen und unser kleiner Mann mit 10-11 Stunden Schlaf pro Nacht auskommt. Was gibt es schöneres als morgens mit einem Kinderlächeln und ohne böse Überraschung auf dem Wickeltisch begrüßt zu werden.
Das sehen übrigens auch die Daddys im neuen Pampers Film – die Dokumentation des Windeltests so und geben gerne noch weitere Einblicke in die neue Baby-Dry.

Pampers lässt seine neueste Windel dieses Mal nämlich von Vätern vorstellen. Dazu wurden 20 Väter und ihre Kinder nach Berlin in ein Studio eingeladen, wo sie zusammen den Tag verbracht haben. Ganz verschiedene Männer trafen hier aufeinander, trotzdem hatten sie einiges gemeinsam: Sie hatten sehr viel Spaß mal einen ganzen Tag mit ihren Kindern und auch ohne die Mamas zu verbringen. Es wurde gespielt, getobt, von Vater zu Vater Tipps ausgetauscht und natürlich auch die neue Pampers Windel getestet. Dabei wurde die ganze Zeit gefilmt und über’s Papa-Sein philosophiert.

Der Ehefreund.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers

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7 Comments

  • Reply Alina 20. September 2016 at 10:54

    Schade, ich dachte es gibt so einen richtigen „Papa- Post“, dabei ging es eigentlich nur um Pampers. Ich habe deinen Blog ganz gerne gelesen, aber mittlerweile nerven mich die ganzen Kooperationen.

  • Reply Michi 20. September 2016 at 11:29

    Leider geht es mir da genauso wie Alina, wirklich schade….

  • Reply Livia 20. September 2016 at 12:01

    Ich bin mittlerweile leider auch so weit, dass ich gerne bei Instagram vorbeischaue, mich dann auf jeden neuen Blogpost freue und schliesslich von Werbung erschlagen und enttäuscht werde. Der persönliche Bezug, der dich ausgemacht hat, fehlt leider immer mehr. Auch wenn du total hinter all den beworbenen Produkten stehen kannst, wie du ja betonst, was ich dir auch glaube, fehlt das „von-der-Leber-weg-Schreiben“ und deine schönen Gedanken und Erfahrungen. Schade.

    Wird sich das wieder ändern?

  • Reply ekulele 20. September 2016 at 12:54

    Liebe Alina, liebe Michi, liebe Livia,
    danke für eure Anmerkungen. Lasst mich ein bisschen erklären… Ich stecke wahnsinnig viel Arbeit, Zeit und natürlich auch Liebe in meinen Blog. Häufig sitze ich bis weit nach Mitternacht an Texten, Fotos, Mails und Co. Damit ich meinen Lesern auch in Zukunft regelmäßig Content (z.B. Rezepte, Speisepläne, Reiseberichte…) liefern kann und das ein oder andere (Vollkorn-)Brötchen verdiene, bin ich auf Kooperationen angewiesen. Aber nicht nur deswegen, sondern auch bzw. vor allem weil ich darin einen Mehrmehrt für meine Leser sehe, wird es hier auch in Zukunft Beiträge geben, welche in Zusammenarbeit mit Firmen entstanden sind. Ob Kinderwagentests oder z.B. Hinweise, wo es hübsche Bio-Kleidung zu kaufen gibt – ich erhalte immer wieder Mails, in welchen sich Menschen für meine Tipps bedanken oder weitere Fragen zum Produkt stellen. Natürlich achte ich auf ein ausgewogenes Verhältnis von Beiträgen, welche in Kooperation entstanden sind oder eben nicht. In der Regel gelingt mir dies auch, bin ich zumindest der Meinung (meine letzten sechs Blogbeiträge entstanden beispielsweise in keinerlei Kooperation). Hin und wieder folgt jedoch auch Kooperation auf Kooperation, nämlich dann, wenn es der Redaktionsplan nicht anders zulässt. Wichtig ist mir außerdem, dass ich alle Zusammenarbeiten als solche kennzeichne (leider gibt es noch immer genug Blogger welche dies nicht tun und somit den Eindruck hinterlassen, als hätten sie weniger/keine Kooperationen) und hinter den Produkten/Marken stehe.
    Was den heutigen Beitrag angeht, so kann ich verstehen, wenn es euch zu wenig persönliche „Papa-Infos“ vom Ehefreund sind, aber so ganz leicht fiel ihm sein erster Beitrag dann doch nicht (pssst;)). Gerne frage ich ihn, ob er einen weiteren Posts über seine neue Rolle, Erfahrungen und Co. schreibt – wenn ihr Interesse daran habt?! Lasst es mich gerne wissen!
    Herzliche Grüße,
    Frauke

  • Reply Anne Würth 20. September 2016 at 13:43

    Liebe Frauke!
    Ich mag den Bericht sehr gerne und hey, Pampers sind nun mal die Besten 😉
    Man merkt Deinen Berichten an, dass viel Arbeit dahinter steckt und ich finde den Informationsgehalt echt klasse – und ich finde es selbstverständlich, dass dann die ein oder andere Werbung dahinter steckt! Nicht nur selbstverständlich, sondern auch einfach ‚logisch‘!
    Lieben Gruss,
    Anne*

  • Reply I need sunshine 20. September 2016 at 19:20

    Viele Grüße an J.Boys Papa! Fand den Beitrag sehr spannend zu lesen und habe großen Respekt davor, wie ihr das meistert obwohl du die ganze Woche nicht zuhause bist. Vielleicht kann ich meinen Mann ja überreden auch mal einen Papa-Beitrag für den Blog zu schreiben 😀 Von Pampers hatten wir damals die Newborn Windeln und waren zufrieden damit.

    Viele Grüße an euch drei!

  • Reply Stephie von @neurodermitisblog 20. September 2016 at 21:03

    Liebe Frauke,
    ich weiss aus eigener Erfahrung wie viel Arbeit so ein blog macht und finde daher dass man sich die ein oder andere Kooperation auch verdient hat, bzw. dass du sie dir verdient hast. So etwas aufzubauen verbraucht viel Zeit, und vor allem an Anfang wird das oft (von Lesern und potentiellen Kooperationspartnern) wenig geschätzt – das kommt dann erst nach und nach. Umso schöner ist es doch wenn man durch die Zuwendungen und Produkttests auchmal etwas Anerkennung bekommt, und solange du deine ehrliche Meinung zu den Produkten sagst und diese als Kooperation kennzeichnest – so what? Jeder freut sich doch über ein kleine Zubrot/Zubrötchen und darüber dass die eigene Meinung gefragt ist. Du hast es dir durch viel Arbeit verdient, genieß es und lass es dir nicht nehmen 🙂

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