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Unser Kinderwunsch – Behandlung im Kinderwunschzentrum

12. März 2017

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Lange habe ich mich um den Kinderwunsch Beitrag gedrückt bzw. es hat einfach eine ganze Weile gedauert, bis ich mit meinen Zeilen zufrieden war. Denn, wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, so ganz einfach fällt es mir natürlich nicht, über solch ein privates Thema zu schreiben. Aber auf der anderen Seite wurde es in den letzten Wochen immer mehr zu einem Herzenswunsch, Euch von unserer „Reise“ Kinderwunsch zu berichten.
Ich habe so viele Fragen bekommen, liebe Nachrichten und Mails von Paaren, welche sich auch so sehr ein Kind wünschen. Ob ich Tipps habe, wie es bei uns geklappt hat, wie es ist ins Kinderwunschzentrum zu gehen, was ich einnehmen musste uvm.. Und so kam ich irgendwann an den Punkt, dass ich sehr gerne auf ekulele.de von unserem Kinderwunsch und dem langen Weg dorthin berichten wollte. Ich möchte all den Paaren Mut machen, welche auch auf ein Babylein warten müssen, welche vielleicht Angst vor dem Gang ins Kinderwunschzentrum haben, oder einfach eine Erfolgsgeschichte lesen müssen, um wieder neue, positive Energie zu bekommen. Denn, neben allen Tabletten, Spritzen und Co. bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass Zuversicht und positive Gedanken dabei helfen, Eltern werden zu dürfen. Ich möchte euch ganz von Beginn unseres Wunsches nach einer eigenen Familie berichten, mit allen Höhen und Tiefen. Es gab viele Tränen, vor allem ich habe sehr oft die Hoffnung aufgegeben und unser ganzes Glück hing von einem eigenen Kind ab. Alles Andere ist in den Hintergrund gerückt und ich habe mich manchmal ganz schön schwer damit getan, wundervolle Momente (wie beispielsweise einen tollen Urlaub, Familienfeste, Sommertage…) genießen zu können. Die Gedanken haben sich einfach rund um die Uhr um ein eigenes Baby gedreht. „Wann werde ich endlich schwanger?„, „warum werde ich nicht schwanger?„, „was machen wir, wenn ich gar nicht schwanger werden kann?„…

Unser Kinderwunsch – der lange Weg

Ganz wichtig ist mir, unser Weg zum Wunschkind kann nicht 1 zu 1 auf andere Paare mit Kinderwunsch übertragen werden. Unser „Fahrplan“ war individuell auf uns abgestimmt, Tabletten und Spitzen genau dosiert. Alles wurde ausführlich besprochen, untersucht, wir wurden über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt und mussten auch einige Papiere unterschreiben.

Ich habe die Pille abgesetzt – Hallo Periode, wo bleibst du?!

In 2012 habe ich die Pille abgesetzt, weil wir gerne Eltern werden wollten. Natürlich war uns bewusst, dass das meist nicht von heute auf morgen klappt und es sein kann, dass wir eine Weile warten müssen. Ja, wir hatten uns gedanklich auf ca. ein Jahr eingestellt und waren zuversichtlich, dass es innerhalb dieser zwölf Monate schon klappen wird. Nachdem die ersten Monate nach dem Absetzen der Pille vergangen waren und ich noch immer keine Periode bekomme habe, wurde ich doch etwas unruhig und habe einen Termin bei meiner Frauenärztin vereinbart.
Das Thema Periode war bei mir schon immer etwas „heikel“, denn nachdem ich in der Pubertät ziemlich viel abgenommen habe und sehr dünn war, blieb sie aus und kam auch nach Zunahme nur noch sehr unregelmäßig zurück. Während ich die Pille genommen habe (eine sog. Minipille) hatte ich nie meine Periode (absurd, so im Nachhinein – damals habe ich mir jedoch keine Gedanken darüber gemacht und war happy, nie mit der Periode „geplagt“ zu werden). Nie, nie in ca. sieben Jahren!

Erster Termin beim FA

Und nun, mit Kinderwunsch, habe ich mir die Periode plötzlich ganz sehnlichst gewünscht und sie kam einfach nicht. Etwas nervös bin ich zum vereinbarten Termin beim FA und habe mein Problem geschildert. Meine Ärztin hat versucht mich zu beruhigen, hat mir Folsäure verschrieben und gemeint, dass es schon eine Weile dauern kann, bis sich der Zyklus wieder einpendelt. Ich solle in vier, fünf Monaten wieder kommen – sollte sich bis dahin keine Besserung ergeben. Mhhh – etwas unzufrieden bin ich wieder nach Hause und wir haben gewartet. Und gewartet. Fünf Monate, aber nichts ist passiert und so habe ich erneut einen Termin beim FA vereinbart.

Warten, hoffen, bangen…

Beim zweiten Termin war auch meine Ärztin etwas verwundert, aber dennoch voller Zuversicht, dass alles ok ist. Wir haben vereinbart mit Hilfe von Duphaston meine Periode auszulösen, um zu schauen, ob alles „funktioniert“. Hat es, die Blutung ist nach Absetzen und ein paar Tagen des Wartens eingetroffen und ich war wieder etwas positiver gestimmt. „Wird die Nächste nun von alleine kommen?!“ Nein, sie kam nicht und so bin ich nach einigen Wochen bzw. Monaten abermals zum FA marschiert. Diesmal wurde mir geraten Agnus Castus (Mönchspfeffer) einzunehmen und meinen Stress zu reduzieren. Zu dieser Zeit hatte ich auf der Arbeit wirklich sehr viel um die Ohren, war genervt, emotional belastet, fühlte mich oft „alleine gelassen“ und kam an meine Grenzen, auch wenn ich das nach außen nicht gezeigt habe. Mit den Tabletten in der Tasche und dem Vorhaben, einen Gang runter zu schalten, um mehr auf mich zu achten, bin ich nach Hause gestiefelt.

Es tut sich einfach nichts!

Wieder waren einige Monaten vergangen – nichts passierte. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viel Geld ich für Schwangerschaftstests ausgegeben habe. Immer wenn ein Monat vorbei war und meine Periode ausblieb, hatte ich einen kleinen Hoffnungsschimmer und habe einen Test gemacht. Nie mit Erfolg. Ich war sehr deprimiert, hatte viele negative Gedanken, war oft unausstehlich und habe an allem gezweifelt. Mein Ehefreund, aber auch meine Mama und Schwester, waren mir in dieser Zeit eine große Unterstützung und haben mir immer wieder Mut zugesprochen.

Überweisung ins Kinderwunschzentrum

Einige Wochen später – diesmal sitze ich weinend beim Frauenarzt und habe das erste Mal das Gefühl, dass mein bzw. unser Kinderwunsch so richtig, richtig ernst genommen wird. Ob es an den Tränen lag, ich weiß es nicht. Aber ich denke, dass meine Verzweiflung so richtig zum Ausdruck kam. Meine Ärztin schrieb mir eine Überweisung für das Kinderwunschzentrum und wünschte uns alles Gute. Nun saß ich da, mit der Überweisung und war auf der einen Seite wieder voller Hoffnung und auf der anderen Seite voller Angst. Ich, ins Kinderwunschzentrum?! Damit ich hatte ich nie gerechnet. Mit Kinderwunschzentrum habe ich direkt eine In-Vitro-Fertilisation in Verbindung gebracht und das machte mir unheimlich Angst. Ich habe einige Tage gebraucht, bis ich mich tatsächlich getraut habe im KWZ anzurufen.

Unser erster Termin im KWZ

Nervös saßen wir im Wartezimmer, der Ehefreund und ich. Was wird auf uns zukommen? Welche Behandlung steht uns bevor? Das erste Gespräch mit unserer Ärztin war toll! Richtig toll. Ich habe mich so gut aufgehoben und sicher in ihrer Gegenwart gefühlt. Wir haben unser Problem geschildert und einige Fragen beantwortet, alles halb so wild. Die Ärztin hat uns verschiedene Möglichkeiten der Behandlung erläutert und Mut gemacht, dass es „schon werden wird“. Nach einer Untersuchung (Ultraschall usw.) wurde dann für die darauf folgende Woche ein Termin zur Blutabnahme vereinbart und auch der Ehefreund kam nicht so ganz ohne „Aufgabe“ davon. Auch wenn wir alle davon ausgingen, dass das „Problem“ bei mir liegt, musste der Ehefreund ein Spermiogram machen lassen. Das ist ganz üblich zu Beginn einer Behandlung im KWZ und wird für den weiteren Behandlungsverlauf auch vorausgesetzt.

Ablauf im KWZ

Nach der ersten Auswertung des Blutes kam lediglich heraus, dass ich einen extremen Vitamin D Mangel habe. Mir wurden also Vitamin D Tabletten verschrieben und auch die Einnahme von Folsäure habe ich natürlich fortgesetzt. Um weitere Infos zu erhalten, habe ich nochmals Duphaston verschrieben bekommen und mir wurde während und nach der Behandlung mit dem Medikament Blut abgenommen, um die Hormone zu checken. Außerdem erfolgten einige Ultraschalls.

Diagnose

Nach all den Blutuntersuchungen und Terminen kam heraus, dass ich wohl keinen Eisprung habe, selbst dann nicht, wenn ich meine Periode bekommen sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass man immer einen Eisprung hat, wenn man mit einem regelmäßigen Zyklus gesegnet ist. Dies war mir also neu. Sprich, die Wahrscheinlichkeit war sehr hoch, dass ich noch nie in meinem Leben einen Eisprung hatte. Dies kann auf mein niedriges Gewicht in der Pubertät zurückzuführen sein, muss es aber nicht. Und ohne Eisprung kann man natürlich nicht schwanger werden. Zudem habe ich eine Gelbkörperschwäche. Das Gelbkörperhormon ist u.a. für die Einnistung des Embryos wichtig.
Was waren wir froh, endlich eine Antwort auf die Frage zu haben, warum ich nicht schwanger werde!

Meine Behandlung im Kinderwunschzentrum

Nach einem langen, ausführlich Gespräch mit unserer Ärztin im KWZ haben wir mit der Behandlung begonnen. Natürlich wurden uns vorab sämtliche Risiken und Nebenwirkungen aufgezeigt und wir mussten einige Formulare unterschreiben. Anders als früher immer von einem Kinderwunschzentrum gedacht, standen uns weder Insemination, noch eine IVF bevor, sondern lediglich (Hormon) Tabletten und Spritzen. In Stichpunkten (denn ich möchte ungern alles ganz genau aufschreiben) war mein Behandlungsplan wie folgt:

  • Duphaston zum Auslösen einer Periode
  • Clomifen (stimuliert die Hirnanhangsdrüse, sodass diese vermehrt Hormone produziert. Diese sollen wiederum zu Eizellreifförderung und einem Eisprung verhelfen)
  • Überprüfung der Eizellreifung durch Ultraschalls (bei zu vielen herangereiften Eizellen besteht die „Gefahr“ einer Mehrlingsschwangerschaft. Wir haben mit der Ärztin besprochen, wie viele Eizellen für uns ok sind)
  • Auslösen des Eisprungs durch Pregnyl (Spritze)
  • Terminierter Beischlaf
  • Prednisolon (soll bei der Einnistung helfen)
  • Progesteron (Gelbkörperhormon, wichtig für die Einnistung und das Aufbauen der Gebärmutterschleimhaut)
Ich bin schwanger!!!

Nach Jahren des Wartens, Hoffens und Bangens hat es bei uns tatsächlich im ersten Anlauf/Behandlungszyklus geklappt und ich wurde mit Hilfe der Tabletten und Spritzen schwanger!!!

Baby Nummer 2

Nun bin ich mit unserem zweiten Kind schwanger und mich haben einige Fragen erreicht, ob es diesmal denn „so“ geklappt hat. Nein, auch diesmal waren wir wieder im KWZ und haben fast die selben Schritte wie bei unserem ersten Kinderwunsch durchlaufen. Die Voruntersuchungen blieben uns jedoch erspart, ich konnten nach einer Blutabnahme und einem Ultraschall direkt mit der Behandlung beginnen. Bei den Untersuchungen kam nämlich abermals raus, dass es keine Hoffnung gibt, dass sich meine Periode ankündigt, oder ich gar einen Eisprung bekomme. Beim zweiten Kind hat es auf alle Fälle viel schneller geklappt, da wir sechs Monate nach dem Abstillen (solange sollten wir warten) direkt ins KWZ gegangen sind.

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Was mir wichtig ist

Ich bin mir im Klaren darüber, dass es viele, sehr viele Paare gibt, bei welchen der Kinderwunsch seit vielen Jahren besteht und welche sich nicht so schnell über ein Baby freuen durften/dürfen. Welche immer wieder „Niederschläge“ verkraften müssen, welche stets neuen Mut und Hoffnung brauchen, um eine erneute Behandlung zu schaffen. Denn jede Behandlung verlangt einem unheimlich viel Kraft ab. Nicht nur die vielen Gedanken, die man sich macht, sondern auch die Nebenwirkungen sind nicht ohne. So habe ich beispielsweise gemerkt, dass meine Stimmung sehr schwankend war und ich schon vor der Schwangerschaft etwas zugenommen habe. Ein unerfüllter Kinderwunsch stellt eine Partnerschaft sehr auf die Probe und kann für die ganze Familie zur Belastung werden. All die Emotionen, manchmal hat man das Gefühl, dass sie einen überschütten und man findet kaum heraus, aus diesem Strudel von Hoffnung, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Glück, Zweifel – alles fliegt durcheinander.
Ich wünsche allen Paaren, welche sich ein Kind wünschen, nur das Beste und dass stets die positiven den negativen Gedanken überwiegen.
Mir war und ist es ein großes Anliegen mit dem Beitrag ein wenig Hoffnung zu machen. Der Gang ins Kinderwunschzentrum ist nicht so schwer, wie man ihn sich vermutlich vorstellt. Wir sind so dankbar, dass alles genau durchgecheckt und ein für uns abgestimmter Behandlungsplan erstellt wurde. Wären wir beim FA geblieben, hätten wir noch Monate, ja Jahre gewartet und gebangt, denn ohne medizinische Hilfe wären ich niemals schwanger geworden. Ich kann allen Paaren, die vergebens auf eine Schwangerschaft warten, einen großen Kinderwunsch haben, nur raten, sich in ein KWZ überweisen zu lassen. Die Ärzte dort haben das Wissen, die Geräte und auch die Möglichkeiten euch in vielen Fällen (leider nicht in allen) zu helfen.
Wünschen würde ich mir auch, dass offener mit unerfülltem Kinderwunsch umgegangen wird. Anfangs habe ich auch niemanden, außer meiner Familie, davon berichtet. Es war mir einfach unangenehm, ich wollte nicht von meinen körperlichen Problemen berichten, es war mir peinlich zu sagen „hallo, ich hab keinen Eisprung“. Mittlerweile sehe ich es etwas anders, noch immer ist es jedoch nicht leicht für mich darüber zu reden. Ich denke dies liegt in erster Linie daran, dass das Thema einfach noch sehr tabuisiert wird. Viele, ganz viele von euch haben mir geschrieben, dass sie sich auch so sehr ein Kind wünschen, dass sie auch ins KWZ mussten oder oder. Ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Paare gibt, bei welchen es eben nicht easy peasy geklappt hat schwanger zu werden. Welche sich mehr Austausch gewünscht hätten, mehr Offenheit mit diesem Thema.

Ich hoffe sehr, dass mein Beitrag zum Thema Kinderwunsch einige eurer Fragen beantwortet und dem Einen oder Anderen vielleicht sogar weitergeholfen hat?! Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen, war dieser Blogpost doch alles andere als einfach für mich. Danke!

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34 Comments

  • Reply nina 12. März 2017 at 20:16

    Ein toller Beitrag, danke für deine Offenheit!! Ich bin selbst zwar nicht von diesem Thema betroffen (oder wer weiß, aber noch steht der kinderwunsch noch nicht an), finde es aber unheimlich interessant und kann mir auch vorstellen, wie belastend das für alle sein muss. Umso schöner, dass baby Nummer 2 unterwegs ist. Alles Gute für die restliche Schwangerschaft!

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:46

      Liebe Nina, vielen Dank für dein herzliches Feedback!

  • Reply Rena 12. März 2017 at 20:32

    Danke für Deine Ehrlichkeit. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass jetzt mit der Geburt Eures 2. Kindes alles gut läuft.
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:47

      Vielen, vielen lieben Dank!!!

  • Reply Stephanie 12. März 2017 at 20:35

    Wir waren auch in KWZ und ich wäre wohl ohne eine OP und die richtige Einstellung der Schilddrüse sowie anderen Vitaminen auch nicht schwanger geworden. Ja der Schritt war schwer aber es lohnt sich. 🙂 Ich habe selbst meiner Familie erst sehr spät vom Kinderwunsch erzählt, irgendwie will man niemanden belasten, braucht aber in dieser schweren Zeit ein offenes Ohr.

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:49

      Wie schön, dass es bei euch Dank KWZ auch geklappt hat 🙂 Du hast Recht, es ist total schwer, in der „Kinderwunschzeit“ darüber zu sprechen – aber auf der anderen Seite so unheimlich wichtig! Alles Liebe für euch!

  • Reply Vanessa 12. März 2017 at 20:43

    Ein sehr schöner, ehrlicher Beitrag der Mut macht.
    Ich habe vor 5 Monaten die Pille abgesetzt, da ich keine Hormone mehr nehmen möchte. Tante Rosa hat seitdem auch noch nicht vorbeigeschaut. Letzte Woche beim Arzt wurde beim mir auch diagnostiziert, dass ich keinen Eisprung habe.
    Da wir zur Zeit noch keinen Kinderwunsch haben, habe ich zum Glück noch Zeit mich in aller Ruhe über alle Möglichkeiten zu informieren. Und dein Beitrag ist dafür super eine Hilfe!
    Ich wünsche dir alles Gute für die 2. Schwangerschaft!

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:50

      Liebe Vanessa, Dank für deine Wünsche. Ich drücke die Daumen, dass es bei euch mit einem Babylein klappt, wenn ihr es euch wünscht 🙂

  • Reply Steffi 12. März 2017 at 20:45

    Hallo liebe Ekulele,

    du hast wirklich einen wunderschönen Blog. Es war schön, dich gestern auf dem dm Bioevent kennen gelernt zu haben. Diesen Beitrag hast du wirklich gut geschrieben. Schön dass du den Mut dazu hattest und ich freu mich so für euch, dass es auch ein zweites Mal geklappt hat. Ich finde es sehr wichtig, über dieses Thema „aufzuklären“, da etwa jedes 7. Paar vom unterfüllten Kinderwunsch betroffen ist. Uns ging es genauso. Nur leider war bei uns auch dieser Weg im KiWu Zentrum erfolglos. Ganze 9 Mal. Jetzt haben wir seit einem Jahr einen kleinen Schatz zur Adoption. Er ist unser ganzer Stolz und wir lieben ihn wie unser eigenes Kind.

    Ganz liebe Grüße,
    Steffi
    von http://www.JoyfulFood.de

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:56

      Liebe Steffi, vielen Dank für das Teilen eurer „Geschichte“. Ich freue mich sehr mit und für euch, dass ihr nun einen Schatz bei euch habt 🙂
      Es hat mich auch sehr gefreut, dich kennengelernt zu haben, herzliche Grüße und alles Liebe für euch 3, Frauke

  • Reply Mona 12. März 2017 at 21:11

    Ich kann mich den Worten meiner Vorrednerin Nina nur anschließen. Ein toller Artikel, toll geschrieben und auch dann beeindruckend, wenn man selbst nichts mit dem Thema zu tun hat. Toll, dass du einen Beitrag dazu leistest, offen(er) mit dem Thema umzugehen. Ich finde daran nichts beschämend und wünsche allen Frauen, die die gleichen Sorgen plagen, von Herzen viel Glück und dir alles Gute für deine zweite Schwangerschaft! 🙂

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:57

      Liebe Mona, vielen Dank für dein tolles Feedback. Es freut mich sehr, dass der Beitrag so gut bei euch ankommt – etwas Bammel hatte ich ja schon…

  • Reply Mayra 12. März 2017 at 21:25

    Liebe Frauke,

    ich folge dir schon sooooo lange – und heute möchte ich ein zweites Mal einen Kommentar hinterlassen (das erste Mal hatte mich Jontes liebevoll eingerichtetes und von dir so warmherzig beschriebenes Kinderzimmer so arg berührt): du bist eine unheimlich sympathische Frau und stichst für mich durch deine positive Ausstrahlung, deine herzlichen Worte, die du immer für deinen süßen Racker Jonte sowie deine Familie findest und deine so erfrischend selbsironische Schreibe einfach aus dem Meer an Bloggerinnen heraus. Und diese Besonderheit hast du durch deinen heutigen sehr mutigen und so wichtigen Beitrag erneut gezeigt. Danke!

    Sonnige Grüße,
    Mayra

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 20:58

      1000 Dank für deinen lieben Kommentar! Ich freue mich sehr über deine Zeilen und das wunderschöne Feedback! Liebsten DANK, Frauke

  • Reply Sabrina 12. März 2017 at 21:28

    Liebe ekulele,
    vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag! Dass du den Mut aufgebracht, darüber zu schreiben! Du sprichst mir mit so vielen Sätzen, Worten aus der Seele und ich kann mich so gut in deinem Beitrag wiederfinden!
    Ich habe morgen im.Kinderwunschzentrum meinen ersten Ultraschalltermin und bekomme die Ergebnisse meines Bluttest. Ich bin ziemlich aufgeregt.
    Wir haben bereits eine 2jährige Tochter, die ich 18 Monate gestillt habe. Während dieser ganzen Zeit hatte ich keine Periode bekommen und auch nach dem Abstillen blieb meine Periode aus. Ich habe mich lange von meiner Frauenärztin nicht ernstgenommen gefühlt und es hat einige Zeit gedauert, bis ich meinen Wunsch selbstbewusst äußern könnte, auch gegenüber meiner Familie. Ich hörte oft ein, ihr habt ja schon ein Kind, also klappt es schon etc….
    Nun warte ich gespannt auf morgen!
    Ich freue mich mit dir und wünsche dir alles Gute für deine 2te Schwangerschaft!
    Alles Liebe, Sabrina (sabrin_tschick Insta)

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:00

      Liebe Sabrina, ich hoffe sehr, dass dein Termin im KWZ aufschlussreich war?! Danke für deine lieben Zeilen, ich wünsch euch alles alles Gute und drücke die Daumen 🙂

  • Reply Ina 12. März 2017 at 21:46

    Liebe Frauke,

    Danke für den offenen Beitrag!!!
    Für deine weitere Schwangerschaft alles Gute!
    Ina

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:01

      Liebe Ina, vielen Dank!!!

  • Reply Lena 12. März 2017 at 22:22

    Liebe Frauke,
    ich freue mich, dass Du Euren Weg zum Nachwuchs für alle teilst. Ich war eine der jenigen, die Dich vor ein paar Wochen über Instagram angesyhei hat, als du Nachwuchs Nr. 2 angekündigt hast.
    Du hast mir Mut gemacht übermorgen bei meinem Frauenarzttermin nach einer Überweisung ins KWZ zu fragen. Danke dafür!
    Alles Liebe, Lena

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:03

      Liebe Lena, oh, das freut mich wirklich sehr und ich wünsche dir bzw. euch alles Gute. Hoffentlich kannst du die Überweisung für das KWZ schon in deinen Händen halten und hast neuen Mut 🙂

  • Reply Juka 12. März 2017 at 23:20

    Ich finde es toll, dass du den Mut hattest, über dieses sehr persönliche Thema zu sprechen. Ich bin gerade 30 geworden, habe vor einem Jahr die Pille abgesetzt und gehoft, dass jetzt „alles in geregelten Bahnen“ verläuft – ähnlich wie bei dir, tat sich aber nichts.

    Nach etlichen FA-Terminen, konnte mir eine Endokrinologin weiterhelfen: ich habe eine starke und komplizierte Störung des Hormonhaushaltes und Stoffwechsels – unreine Haut, starke Gewichtszunahme, Depressionen und Unfruchtbarkeit sind die Folgen.

    Mein Mann und ich legen den Fokus drauf, dass ich wieder gerade stehen kann. Mir wächst das alles über den Kopf.

    Auch, wenn mein „Problem“ ein anderes ist: ich fühle mich durch die hormonelle Fehlfunktion nicht richtig als Frau, fühle mich körperlich unwohl und spreche sehr ungern darüber.

    Die Suche nach einem Spezialisten, der dich vesteht und das emotionale Chaos versteht, ist sehr wichtig.

    Danke für den tollen, ehrlichen und mutmachenden Beitrag!

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:05

      Liebe Juka, herzlichen Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner „Geschichte“. Ich kann sehr gut verstehen, dass du dich nicht wohl fühlst und wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, dass du ganz bald wieder gerade stehen kannst! Alles, alles Liebe für dich bzw. euch, Frauke

  • Reply Lina 12. März 2017 at 23:23

    Liebe Frauke,
    danke für diesen ausführlichen Artikel, ich bin überzeugt davon, dass er manchen Frauen oder Paaren eine Unterstützung sein kann.

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:08

      Liebe Lina, liebsten Dank für dein tolles Feedback!!!

  • Reply Maci 13. März 2017 at 11:20

    Liebe Frauke,
    einen ganz tollen Blogeintrag hast du geschrieben. Ich finde es klasse wenn wir hierbei keine Tabu Thema mehr draus machen, weil ja doch mehr Frauen/Männer „Probleme“ haben, die dank ganz lieben Fachärzten in den KIWU Zentren behandelbar sind. (Was Hormone alles anstellen können ist doch einfach unglaublich). Es ist schön zu hören, dass nach so langer Zeit euer Wunsch in Erfüllung gehen konnte, vor allem nach richtiger Behandlung so schnell:)

    Ähnlich war es bei meinem Partner und mir. Auch ich habe mir unter einem KIWU Zentrum etwas ganz anderes vorgestellt und wusste garnicht was alles im Körper vorgehen muss um einfach nur einen einfachen Eisprung zu haben. Dank hormoneller Spritzen konnte auch meinem PCO abhilfe geschaffen werden. Die Ärzte waren super und keiner der einen Kinderwunsch hat sollte sich scheuen sich dort untersuchen zu lassen um abzuklären an was es ggf. bisher gescheitert ist.

    Also ganz viel Mut an alle 🙂 und dir Frauke alles Gute zum zweiten Bauchbewohner!!

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:07

      Wie schön, dass du bzw. ihr auch so gute Erfahrungen im KWZ gemacht habt. Und liebsten Dank für das Teilen eures Weges, welcher (da bin ich mir sicher) auch ganz viel Mut macht 🙂

  • Reply yasmin 13. März 2017 at 17:36

    Hi frauke,
    Der Beitrag ist echt toll und es ermuntert mich immer sehr, wenn ich einen so positiven☺Ausgang einer kiwu Geschichte höre. Bin grad selbst im Kiwu und habe wohl ein ähnliche Problem wie du ( nach deiner Beschreibung ). Fühl mich super wohl da und bin Viel entspannter, seit dem ich weiß, dass meine ärztin mich im Blick hat.
    Ich wünsch euch alles gute

    Yasmin

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:08

      Wie schön, dass du dich im KWZ auch so gut aufgehoben fühlst. Das ist wirklich Gold wert und schenk einem so viel neuen Mut und Zuversicht. Alles Liebe für Dich!

  • Reply Sabrina 13. März 2017 at 17:59

    Vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Die Story kann man ich bzw wir fast 1zu1 genau so wiedergeben (leider nur nicht beim ersten Versuch und plus Bauchspiegelung)
    Das Thema soll und darf kein Tabu Thema sein/bleiben. Ganz im Gegenteil. Wenn man sich nämlich im Freundeskreis offen damit auseinander setzt, findet man heraus, dass es vielen Frauen so oder so ähnlich geht.
    Man bekommt Mut und sieht an anderen Erfolgserlebnissen,dass es doch funktionieren kann.
    Nach über 2 Jahren KiWu Behandlung, Op und absolut gesunder Lebensweise sitze ich nun in der 37.Ssw auf meinem Sofa und kann es kaum erwarten, unser Wnschkind endlich m Arm zu halten.

    Alles Gute dir/euch weiterhin

    Herzliche Grüße aus und nach Hamburg

    • ekulele
      Reply ekulele 14. März 2017 at 21:10

      Sabrina, wie toll! Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und vor allem alles, alles Liebe für dich und natürlich auch die Geburt 🙂 Wie schön zu lesen, dass bei euch der Weg ins KWZ auch so erfolgreich war, herzliche Grüße, Frauke

  • Reply fadenspiele 14. März 2017 at 11:39

    Toller, informativer und ehrlicher Post. Hut ab vor deiner Offenheit. Und schön zu lesen, dass es für euch dann funktioniert hat und ihr euch schon auf euer zweites Kind freuen könnt. Wir freuen uns hoffentlich bald auf unser erstes! 😉

    Alles Liebe! 🙂

  • ekulele
    Reply ekulele 14. März 2017 at 21:11

    Liebsten Dank für dein Feedback und alles Gute für euch 😉

  • Reply Martje 19. März 2017 at 10:21

    Toll, dass du so offen und trotzdem informativ darüber schreibst, das war sicher nicht einfach. Es ist tatsächlich irgendwie ein Thema über das kaum jemand spricht (bestimmt gibt es auch in unserem Bekannten/Freundeskreis Paare, die durch das KWZ ein Baby bekommen konnten) ein Grund weswegen ich tatsächlich nicht die geringste Ahnung hatte welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Ich wusste ehrlich gesagt nichtmal, dass es Frauen gibt die nie einen Eisprung haben. Schön, dass es solche Medizinischen Möglichkeiten gibt. Ich wünsche dir und deiner Familie nur das Beste.

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